Film Daten

Titel:
El Mariachi
Originaltitel:
El Mariachi
Land & Jahr:
Mexiko 1992
Laufzeit ca.: ?
81 Min.
Regie:
Robert Rodriquez
Darsteller:
Carlos Gallardo
Consuelo Gómez
Jaime de Hoyos
Peter Marquardt
Reinol Martinez
Ramiro Gómez
Jesús López
Luis Baró
Oscar Fabila
Poncho Ramón
Fernando Martínez
Manuel Acosta
Walter Vargas
Roberto Martínez
Virgen Delgado
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

El Mariachi

Review

El Mariachi

(Ein Kurzreview von Carsten Henkelmann)

El Mariachi hat den Traum seinen Lebensunterhalt als Wandermusiker zu verdienen und macht sich auf den Weg in eine mexikanische Grenzstadt um dort Arbeit zu finden. Zur selben Zeit wie er kommt ein Profikiller in die Stadt hinter dem einige andere Gangster her sind. Da beide in schwarz gekleidet sind und einen Gitarrenkoffer tragen, wobei nur im Koffer von El Mariachi wirklich eine Gitarre drin ist, kommt es natürlich zu Verwechselungen und El Mariachi findet sich plötzlich mit der mexikanischen Unterwelt konfrontiert...

Robert Rodriquez erster Film, der im Original komplett in Spanisch gedreht wurde. Die Produktionskosten beliefen sich gerade mal auf 7000$, man darf also keine megafetten Special-FX erwarten. In El Mariachi konzentriert sich alles auf die Story und nicht auf das äußerliche. Aber gerade diese Einfachheit macht diesen Film aus. Des weiteren stechen die abgefahrenen Kamerafahrten und -winkel heraus, sowie die teils skurrilen Charaktere und der eigenwillige schwarze Humor. Nach El Mariachi konnte Robert Rodriquez nach Hollywood kommen und den Nachfolger / Remake Desperado drehen.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 21.01.1999

Leser-Kommentare

05.12.2005, 19:25:52 REFlex ( Email schreiben )

Freute mich auf diesen Film, vor allem aufgrund der grandiosen Kritiken und des indirekten Nachfolgers "Irgendwann in Mexiko" (El Mariachi 3) mit Antonio Banderas. Der Film hat mich jedoch nicht im geringsten überzeugt. Die spanische Atmosphäre wurde zwar perfekt eingefangen, das macht aber nicht wirklich viel aus. Die Charaktere sind langweilig und die Entwicklung des Protagonisten zum Killer wider Willen ist nicht im geringsten so dramatisch, wie man es immer zu hören bekommt. Ausserdem schleppt sich der Film ein ums andere mal hin. Die wenigen Action- Szenen sind aufgrund der bescheuerten und nervigen Musik im Hintergrund und der minutenlangen Wegrenn- Sequenzen zum Sterben langweilig. Einen weiteren Punkt kann ich im Review bemängeln. Der "schwarze Humor" ist in diesem Titel kaum vertreten (Ausnahme: der Keyboard- Spieler und der Kerl, der in Highspeed ans Telefon geht). Für mich nichts anderes als ein langweiliges B- Movie.

© 1998 - 2017: Sense of View / Carsten Henkelmann