Film Daten

Titel:
Alien
Originaltitel:
Alien
Land & Jahr:
England 1979
Laufzeit ca.: ?
116 Min.
Regie:
Ridley Scott
Darsteller:
Tom Skerritt
Sigourney Weaver
Veronica Cartwright
Harry Dean Stanton
John Hurt
Ian Holm
Yaphet Kotto
Bolaji Badejo
Helen Horton
Alternativtitel:
Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

DVD Daten

DVD Cover - 20th Century Fox
Label:
20th Century Fox
Regionalcode / Norm:
1 / NTSC
Bild / Zeit:
2.35:1 (anamorph) / k.A.
Sprachen/Ton:
Englisch - Dolby Surround
Englisch - DD 5.1
Französisch - Dolby Surround
Untertitel:
Englisch, Spanisch
Extras:
  • Audio-Kommentar von Ridley Scott
  • Deleted Scenes
  • Artwork und Foto Gallerien
  • Original Storyboard
  • Separater Soundtrack
  • Alternative Musikstücke
  • Trailer
  • DVD-ROM: Screensaver

Alien

Review

Alien

(Ein Kurzreview von Carsten Henkelmann)

Der Raumfrachter "Nostromo" befindet sich auf der Rückreise zur Erde. Die Crew, bestehend aus Dallas, Kane, Ash, Brett, Parker und den beiden Frauen Ripley und Lambert, liegt im Tiefschlaf. Sie wird aber geweckt, als der Frachter eine Nachricht aus einer unbekannten Quelle empfängt. Die Quelle wird auf einem nahegelegenen Planeten lokalisiert, zu dem die Nostromo automatisch den Kurs eingeschlagen hat. Ein paar Besatzungsmitglieder, Dallas, Kane und Lambert begeben sich in Raumanzügen auf die rauhe Planetenoberfläche und folgen dem Signal. Sie entdecken ein Raumschiff einer unbekannten Lebensform und finden auch einen Eingang. In dem Schiff finden sie die Leiche eines der fremden Lebensformen. Kane entdeckt eine Höhle und läßt sich in die Höhle abseilen. Dort unten ist fast alles mit seltsamen, riesigen Eiern bedeckt. Gerade als Kane sich eines dieser Eier genauer anschauen will, schlüpft daraus etwas und greift ihn an. Die anderen bringen ihn zurück aufs Schiff, wo sie in der medizinischen Abteilung versuchen ihm zu helfen. Auf seinem Gesicht hat sich ein riesiger Parasit gesetzt, der Kane durch seine Organe mit Atemluft versorgt, aber bei jedem Versuch, den Parasiten zu entfernen, seinen Tentakelschwanz stärker um Kanes Hals schlingt. Ash, der Wissenschaftsoffizier, versucht eines der Beine des Parasiten abzuschneiden. Aber das Blut der Kreatur ist starke Säure, die sich durch mehrere Decks fressen kann. Sie können nichts weiter tun als abzuwarten.

Stunden später ist der Parasit plötzlich von Kanes Gesicht verschwunden, aber Kane ist weiterhin bewußtlos. Der Parasit wird schließlich tot gefunden. Später ist Kane wieder erwacht und kann sich kaum an die Geschehnisse erinnern und hat erstmal einfach nur Hunger. Aber beim Essen wird ihm extrem übel und plötzlich platzt etwas aus seinem Bauch heraus. Es ist eine kleine, aber extrem gefährlich aussehende Kreatur, die schnell flüchtet und sich irgendwo im Raumschiff versteckt. Geschockt versuchen die anderen Crew-Mitglieder das Biest im Raumschiff zu finden. Der Mechaniker Parker ist der erste, der das Vieh findet, das mittlerweile zu einem übermannshohen Monster angewachsen ist und Jagd auf die ganze Crew macht. Als nächsten erwischt es Dallas, was Ripley zum ranghöchsten Offizier macht. Durch den Schiffscomputer erfährt sie, daß der Einsatz auf dem Planeten ein geplantes Ziel war und das Ash als einziger davon was wußte. Der versucht Ripley zum Schweigen zu bringen, aber die kann in letzter Minute von brett und Lambert gerettet werden. Brett prügelt so heftig auf Ash ein, das ihm der Kopf abgetrennt wird und dabei kommt zutage, das Ash in Wirklichkeit ein Android ist! Ripley und die anderen treffen jetzt alle Vorbereitungen, mit dem kleinen Tochterschiff zu flüchten und die Nostromo mitsamt dem Alien zu zerstören. Leider erwischt das Alien Brett und Lambert vorher, so daß Ripley ganz alleine den Kampf gegen das Biest aufnehmen muß.

Eigentlich muß ich ja zu diesem Klassiker nicht mehr viel schreiben. Der Film beginnt fast wie 2001 - Odysee im Weltraum mit ruhigen Bildern und läßt sich viel Zeit um die einzelnen Charaktere vorzustellen. Mit der Entdeckung des fremden Raumschiffs wird dann Stück für Stück die Spannung aufgebaut, bis das Alien schließlich ganz in den Vordergrund rückt. Regisseur Ridley Scott gelang es, obwohl die Nostromo äußerlich großräumig wirkt, eine klaustrophobische Atmosphäre zu erzeugen. Alles wirkt beengt und gibt so dem Alien die beste Gelegenheit seine Opfer immer im passenden Moment zu erwischen. Darauf liegt auch der Hauptaugenmerk, obwohl es ein paar nette Splattereffekte zu sehen gibt, die aber immer stimmig zur Story wirken und nicht gewollt auf Schock gemacht wurden. Heutzutage wirken die Effekte insgesamt vielleicht etwas angestaubt, aber sie wirken deutlich besser als viele am Reißbrett entstandene Computeranimationen. Zuerst kannte ich von Alien nur die deutschen Fernsehfassungen und als ich dann das erste Mal die englische Version zu sehen bekam, dachte ich, ich sehe einen ganz neuen Film. Nicht nur, das die deutsche Fassung geschnitten war (wenn auch nicht sehr viel), nein, sie war zudem noch extrem abgedunkelt worden. Als die drei Crew-Mitglieder das fremde Raumschiff betreten und die Leiche der außerirdischen Lebensform finden, entfaltet sich erst das ganze Artwork von H.R.Giger, das in der deutschen Fassung fast gar nicht zu erkennen ist! Ob allerdings die später veröffentlichten deutschen Videofassungen in der Box auch so dunkel waren, kann ich leider nicht sagen. Als DVD-Freak kann ich Euch natürlich nur die US DVD-Box mit allen vier Teilen ans Herz legen. Alien ist dabei noch der Film mit den meisten Extras und einem nett animierten Menü. Eine deutsche DVD-Box ist gerade in Arbeit und soll angeblich alle Extras der US-DVDs beinhalten.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 01.04.2000

Leser-Kommentare

01.05.2007, 20:25:59 knobi ( Email schreiben Homepage )

Monströses Werk von Ridley Scott. Einfach unerreichbar und ein Vorbild für viele Science Fiction Filme überhaupt. Auch an diesen Film kommen zukünftige Filmfreunde diesen Genres nicht vorbei.

09.12.2004, 13:53:25 Marty

Absoluter Klassiker. Für mich immer noch der beste Teil der ganzen Alien-Saga.

Detail am Rande: In der 9-teiligen Alien-Quadrilogy-Box enthält vor allem die Bonus-DVD zum ersten Teil sehr interessante Facts. So reden die Darsteller und Produzenten des Films beispielsweise sehr ausführlich über die längst zum Kult gewordene Szene, in welcher der Chestburster aus Kanes Bauch heraus kommt. Diese Szene wurde mit richtigem Blut aus einem Schlachthof gedreht. Den Schauspielern hatte Regisseur Ridley Scott davon aber nichts gesagt. Das Blut, welches also auch im Film aus Kanes Körper schiesst, ist echt! Veronica Cartwright, die im Film Lambert spielt, schreit sich in dieser Szene die Seele aus dem Leib. Das ist nicht gespielt. Cartwright wurde direkt von einer Blutfontäne getroffen und befand sich deshalb noch Stunden nach der Szene in einem Schockzustand. Ihre Reaktion auf den Chestburster im Film ist Oscarreif ? und zwar weil sie echt ist!

Marty

04.02.2004, 05:15:53 Itchy ( Email schreiben )

Beklemmend, dunkel, unheimlich... Angst in seiner reinsten Form. Man muß sich nur einmal vorstellen an einem Ort zu sein, welchem man nicht entfliehen kann und irgendwo dort wartet ein einem selbst überlegenes Wesen, dass einen töten will, lauernd hinter jeder Öffnung, hinter jedem Spalt... Da wird´s einem ganz anders...

Ein wirklich ganz großer Klassiker des Genres, leider hab ich ihn inzwischen zu oft gesehen und die Luft ist raus... Trotzdem, Daumen hoch!

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