Film Daten

Titel:
Aliens
Originaltitel:
Aliens
Land & Jahr:
USA 1986
Laufzeit ca.: ?
154 Min.
Regie:
James Cameron
Darsteller:
Sigourney Weaver
Carrie Henn
Michael Biehn
Lance Henriksen
Paul Reiser
Bill Paxton
William Hope
Jenette Goldstein
Al Matthews
Mark Rolston
Ricco Ross
Colette Hiller
Daniel Kash
Cynthia Dale Scott
Tip Tipping
Alternativtitel:
• Alien 2
• Aliens - Die Rückkehr
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

DVD Daten

DVD Cover - 20th Century Fox
Label:
20th Century Fox
Regionalcode / Norm:
1 / NTSC
Bild / Zeit:
1.85:1 (anamorph) / k.A.
Sprachen/Ton:
Englisch - Dolby Surround
Englisch - DD 5.1
Untertitel:
Englisch, Spanisch
Extras:
  • Behind-the-Scenes
  • Interview mit James Cameron
  • Foto Gallerie
  • Trailer

Aliens

Review

Aliens

(Ein Kurzreview von Carsten Henkelmann)

Ripley wird 57 Jahre nach ihrem Abenteuer mit dem Alien auf der Nostromo (siehe Alien aus ihrem Hyperschlaf geweckt. Es gibt natürlich keine Angehörigen mehr von ihr und die Company glaubt ihr kein Stück von ihren Geschichten über die aggressive Lebensform und entläßt sie sogar aus ihrem Dienst. Sie ist bestürzt, als sie erfährt, das der Planet, auf dem sie die Alien-Eier damals gefunden haben, inzwischen die Heimat von Siedlerfamilien ist, die im Auftrag der Company dort Terraforming betreiben, d. h. den Planeten mit Hilfe modernster Technologien für Menschen bewohnbar machen. Als eines Tages plötzlich der Kontakt zu der Siedlung abbricht, wird Ripley darum gebeten, in einer Beraterfunktion mit einem Trupp Marines zu dem Planeten zu reisen und dort herauszufinden, warum es keinen Kontakt mehr gibt.

Als sie dort mit den Marines landet, finden sie die Station in einem verwüsteten Zustand vor und keinerlei Lebenszeichen von irgendwelchen Siedlern. Als sie weiter in die Station eindringen, finden sie die scheinbar einzige Überlebende, die elfjährige Newt, deren ganze Familie gestorben ist. Der größte Teil der Marines sucht inzwischen weiter nach den Siedlern, die tief in der Station geortet worden sind. Als sie dort ankommen, bietet sich ihnen ein ungeheuerlicher Anblick. Alle Siedler sind in einer gallerartigen Massen eingewebt worden, ähnlich einem Kokon. Sie entdecken auch schnell, wofür, denn aus einer noch lebende Siedlerin entspringt gerade in dem Moment ein neues Alien. Die Siedler dienen also als Brutstätte für die Alienembryos. Langsam macht sich Panik unter den Marines breit und als die ersten ausgewachsenen Aliens auftauchen ist alles zu spät. Nur ein Bruchteil der Marines schafft es lebend zu entkommen.

Sie rufen das kleine Shuttleschiff, damit es sie zurück zum Mutterschiff bringt, aber auch dort hat sich ein Alien eingeschlichen und tötet den Piloten und bringt damit das Schiff zum Absturz. Gefangen auf dem Planeten versuchen sich die restlichen Überlebenden nun gegen die Massen von Aliens zur Wehr zu setzen und treffen später sogar auf die Alienqueen, die die ganzen Eier legt.

Im zweiten Teil der Alien-Saga wich die klaustrophobische Atmosphäre des ersten Teils einer actiongeladenen Ballerorgie, die aber noch genug Spielraum für andere Handlungsstränge und Charakterisierung der einzelnen Personen läßt und niemals in stumpfe Ballerei endet. Die Handlungen und Reaktionen der einzelnen Personen wirken glaubwürdig. Und im späteren Verlauf kommt dann wieder die Frage auf, ob nicht der Mensch die schlimmste Kreatur ist, als nämlich Burke, ein hoher Angestellter der Company, das Leben der anderen aufs Spiel setzt, nur um seine Ziele, bzw. die der Company nicht zu gefährden. So sperrt er zum Beispiel absichtlich Ripley und Newt in einen Raum ein und läßt einen Facehugger frei. So hätte er mit dem Embryo in einem der Körper das Alien sicher auf die Erde bringen können.

Aliens bietet ausreichend Gelegenheit die bösen Viecher richtig rumwüten zu lassen. Es ist auch schon ein beeindruckender Anblick, wenn sich in einem Gang ein ganzes Rudel dieser Biester vorwärtsbewegt. Den Film gibt es in zwei verschiedenen Fassungen. Die normale Kinofassung und einen um über eine Viertelstunde längeren Director's Cut, der genauer zeigt, wie die Siedler überhaupt in Kontakt mit den Aliens gekommen sind und warum Ripley im Laufe der Handlung so ein starkes Verhältnis zu Newt eingeht, da sie durch ihren langen Hyperschlaf ihre Tochter nie wieder gesehen hat. Die DVD aus der US-Box beinhaltet diesen Director's Cut und ist dazu noch mit einem witzigen, an den Film angelehnten animierten Menü ausgestattet.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 01.04.2000

Leser-Kommentare

03.08.2007, 17:30:02 knobi ( Email schreiben Homepage )

Immer diese Aufgüsse! Technisch seiner Zeit natürlich auf dem höchsten Stand,doch finde ich das das Militär wieder mal der retter aller Dinge sein soll?!Diese ewigen RAMBOS im All nerven und die ALIENS sind einfach nur noch die bösen Eindringlinge.Nichts für Leute die es ein wenig anspruchsvoller gewohnt sind.Aber wer einfach nur abschalten will,den empfähle ich dieses Augenfeuerwerk.Füße hoch und los.

© 1998 - 2017: Sense of View / Carsten Henkelmann