Film Daten

Titel:
Journey to the Seventh Planet
Originaltitel:
Journey to the Seventh Planet
Land & Jahr:
Dänemark 1962
Laufzeit ca.: ?
90 Min.
Regie:
Sidney W. Pink
Darsteller:
John Agar
Carl Ottosen
Peter Monch
Ove Sprogøe
Louis Miehe-Renard
Ann Smyrner
Greta Thyssen
Ulla Moritz
Mimi Heinrich
Annie Birgit Garde
Bente Juel
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

Journey to the Seventh Planet

Review

Journey to the Seventh Planet

(Ein Kurzreview von Carsten Henkelmann)

Eine Mannschaft von fünf Astronauten ist auf einer Forschungsreise zum siebten Planeten des Sonnensystems, dem Uranus. Kurz vor der Landung werden sie von einer unbekannten Kraft für mehrere Tage in eine Starre versetzt ohne das sie bemerken was mit ihnen passiert. Als sie schließlich auf dem Planeten gelandet sind, verändert sich die unmittelbare Umwelt zu einer Erdähnlichen Landschaft, in der sie sich ganz normal bewegen und atmen können. Allerdings kommen sie bald dahinter, das alles eine Illusion ist. Es erscheinen Gegenstände und Personen, an die sie intensiv denken und sämtliche Pflanzen in der Landschaft haben keine Wurzeln im Erdreich. Sehr bald entdecken sie ein Kraftfeld, was das ganze Gelände zu umschließen scheint. Dieses Kraftfeld kann aber durchgangen werden und sie starten zu einer Expedition außerhalb des Kraftfeldes. Sie entdecken in einer Höhle ein seltsames Wesen, was ihre Gedanken und Ängste lebendig werden läßt. So müssen sie sich einer gefährlichen Echsenkreatur und einer Riesenspinne stellen. Sie brechen ein zweites Mal auf, um das unheimliche Alien zu töten und schaffen es so gerade, auch wenn dabei ein Crewmitglied sein Leben lassen muß.

Herrlicher Trash der Produktionsfirma American International Pictures, die uns ja schon solche Trash-Perlen wie und Die Rache der schwarzen Spinne geliefert hatten. Aus letzterem Film wurden sogar komplette Szenen übernommen. Allerdings habe ich das Gefühl, das ein paar Szenen nachträglich eingefügt wurden, stammt der Film doch aus dänischer Produktion. Trotzdem scheint der ganze Film nicht sehr viel gekostet zu haben. Die Trickeffekte sind äußerst billig und die Studioszenen wirken alle sehr plastisch. Außerdem hat man es sich ja auch sehr einfach gemacht mit der Story. Wenn durch eine unsichtbare Kraft die nährere Umgebung aussieht wie die Erde braucht man ja auch keine teuren Außenszenarien aufbauen. Teilweise hat der Film auch einige unlogische Stellen und wirkt manchmal sehr lieblos zusammengeschnitten. Aber trotz allem ist er ein nettes Stückchen Science-Fiction für Trashfans.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 02.05.1999

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