Film Daten

Titel:
Robot Ninja
Originaltitel:
Robot Ninja
Land & Jahr:
USA 1989
Laufzeit ca.: ?
80 Min.
Regie:
J.R. Bookwalter
Darsteller:
Michael Todd
Bogdan Pecic
Maria Markovic
Floyd Ewing Jr.
Bill Morrison
James L. Edwards
Michael Kemper
Jon Killough
J.R. Bookwalter
Rodney Shields
Michael 'D.O.C.' Porter
Lori Kozar
Steve Rossiter
Jennifer Mullen
Michael J. Giffin
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

Robot Ninja

Review

Robot Ninja

(Ein Kurzreview von Carsten Henkelmann)

Leonard Miller ist Erfinder der Comic-Figur 'Robot Ninja'. Als er zufällig Zeuge wird, wie ein Pärchen Opfer einer Straßengang wird, greift er beherzt ein, kann aber leider nicht verhindern, das die beiden getötet werden. Er selber wird dabei schwer verletzt. Seitdem hat er sich in den Kopf gesetzt, dem Verbrechen den Kampf anzusagen. Von dem befreundetem Erfinder Dr. Goodknight läßt er sich ein maßgeschneidertes Robot Ninja-Kostüm anfertigen. Als es fertig ist, fährt er verkleidet nachts durch die Straßen um die Gang zu suchen. Als er sie findet, kann er einen von ihnen töten, aber ein Opfer der Gang muß trotzdem dran glauben. In den Nachrichten wird der Vorfall so geschildert, daß das Opfer auf sein Konto geht. Abermals stellt er sich der Gang, aber diesmal haben die sich Verstärkung geholt und gegen diese Übermacht kommt er nicht mehr an. Wieder einmal schwer verletzt, schleppt er sich zu Goodknights Haus. Leider bemerkt er nicht, das er verfolgt wurde. Er 'repariert' sich selber, was dann ungefähr so aussieht wie die Armoperation im Terminator-Film. Danach begibt er sich erstmal nach Hause, um die Ereignisse in seinem Comic festzuhalten. Die Gang besucht am nächsten Tag Dr. Goodknight und geht gar nicht nett mit ihm um. Er landet letztendlich baumelnd an einem Haken. Leonard ist bestürzt über den Tod seines Freundes und sinnt auf Rache. Er wird zu einer verlassenen Müllhalde gebeten, an der es zum letzten Gefecht kommt.

Mit Robnot Ninja ist J.R. Bookwalter leider nicht so ein unterhaltsamer Film gelungen, wie mit dem, im selben Jahr fertiggestellten The Dead Next Door. Obwohl es durchaus gut zur Sache geht, fehlt dem Film doch so das gewisse Etwas. Splattermäßig geht es auch gut ab mit ein paar netten Effekten, die aber auch nichts besonderes darstellen, sieht man doch des öfteren sehr deutlich, das es sich nur um Gummipuppen handelt, an denen rumgesplattet wird. Ich will damit nicht sagen, daß man lebende Personen für einen Film verkrüppeln soll, aber zu offensichtlich sollten die Tricks auch nicht sein. Auch verhalten sich die Personen im Film teilweise unlogisch. Warum läßt man den Gegner an sich herankommen, wenn man doch eine Pistole in der Hand hat? Mittlerweile ist der Film auch in einer deutsch synchronisierten Fassung erhältlich, die aber nur zum Teil geglückt ist. Teilweise liegen die Sprecher doch arg neben den Mundbewegungen der Charaktere und man merkt, daß die Synchronisation genauso amateurhaft wie der Film ist. Ja, hierbei handelt es sich um einen reinen Amateurfilm, der aber trotzdem schon besser gemacht worden ist als viele andere. Ganz nett, mehr nicht.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 08.07.1999

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