Film Daten

Titel:
Der Todesengel
Originaltitel:
Der Todesengel
Land & Jahr:
Deutschland 1998
Laufzeit ca.: ?
142 Min.
Regie:
Andreas Bethmann
Darsteller:
Manilla May
Marc Fehse
Timo Rose
Alternativtitel:
• Angel of Death - Fuck or die
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

Der Todesengel

Review

Der Todesengel

(Ein Kurzreview von Carsten Henkelmann)

Zwei durchgeknallte Typen entführen junge Frauen, um sie für ihre sadistischen Gelüste zu mißbrauchen oder um sie als Nutten zu beschäftigen. Eines Tages entdecken sie Manilla auf einem abgelegenen Feldweg, wo sie gerade versucht ihren Wagen wieder zum Fahren zu bringen. Sie vergewaltigen sie und lassen sie bewußtlos zurück. Als Manilla sich Tage später zum reinen Vergnügen einen Mann in ihre Wohnung einlädt, kommen die Folgen der Vergewaltigung durch. Erst hat sie noch Spaß mit dem Kerl, aber schnell holen sie die unangenehmen Erinnerungen ein und etwas klinkt bei ihr aus. Sie ermordet den Mann, sägt seinen Kopf ab und befriedigt sich mit dem Schädel (!!) Von da an schwört sie grausame Rache an ihren Peinigern. Sie killt die Nutten der beiden und schließlich müssen sie selber dran glauben. Zwischenzeitlich müssen noch einige andere ihr Leben lassen, die alle mehr oder weniger mit der Geschichte zu tun haben. "Aufgelockert" wird das ganze durch etliche Rammelszenen...

Also wenn der Bethmann Pornos drehen will, dann soll er es meinetwegen machen, aber er soll gefälligst den Slasher- bzw. Horrorfilmfan damit in Ruhe lassen! Dieser Film hat eigentlich fast gar keine Handlung und die kleine Story des Films dient nur dazu sämtliche Teilnehmer in irgendwelchen Fickszenen zu zeigen. Manilla ist ständig feucht und nimmt sich alles, was nicht schnell genug wegrennen kann und diverse Nebencharaktere treiben es mit anderen diversen Nebencharakteren. Meine Kritik bezieht sich jetzt auf den 142-minütigen "Erotik-Director's-Cut", aber ich glaube kaum, das der Film in den kürzeren Versionen besser ist. Der Film kommt mir so vor, als ob Bethmann nur seine sexuellen Phantasien verfilmen wollte und ein paar Splattereffekte eingebaut hat, um die Zielgruppe zu vergrößern. Die "Schauspieler" agieren sehr hölzern, reden nur Blech und sind am besten, wenn sie gar nichts sagen. Wie gesagt, einige Splattereffekte gibts auch, aber die sind so billig und schlecht, das man sie kaum als Effekte, sondern vielmehr als Versuche bezeichnen könnte. Der Abspann wird zudem noch von ganz übler Oi-Mucke begleitet und wenn der Produzent des Films sich schon selber "Andre de Palma" nennt, hört sowieso alles auf.

Das Einzige, woran es nichts auszusetzen gibt, ist die Bildqualität des Videos. Für eine Amateurproduktion ist sie sehr gut und im Widescreen-Format. Unschärfen gibt es nur selten. Wer sich aber trotzdem allen Ernstes für diesen Müll interessiert, sollte besser versuchen sich von irgendwoher eine Kopie zu ziehen. Auch warne ich ausdrücklich vor der Special-Edition-Box die es von dem Film gibt. Die "Ausstattung" besteht aus einem billigen weißem Karton, in dem sich neben der lose herumfliegenden Kassette (nicht einmal eine Schutzhülle ist darum!) noch ein Filmplakat und der (schnarchend langweilige) Soundtrack befindet. Bethmann sollte sich mal anschauen, was Japan Shock Video mit der Inferno of Torture Box hingezaubert haben. Danach würde er seinen Kram einstampfen.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 31.08.1999

Leser-Kommentare

20.09.2007, 23:31:48 nedjat

Ich finde die Story des Filmes "der Todesengel" garnicht mal so schlecht. Was ich etwas vermisst habe is die "tatsächliche Spannung!" Irgendwie alles heruntergekurbelt und die Splattereffeckte sind ausser ein paar Ausnahmen ziemlich kitschig.

13.03.2007, 22:27:07 Mike Niemann

Ey Andreas kein Wunder das alle Leute über deine Arbeit( Filme möchtegern usw ) solch eine negative Kritik abgeben!! Mal im Ernst ich bereue es zu tiefst das ich einmal eine Nebenrolle für umgerechnet 20 Mark in deinem achso geilem Sexplosion Amateur VHS hatte!!!!!!!!! Aber anscheinend gibt es immer noch genug Armleuchter die dein Schund kaufen! Aber was beschwere ich mich eigendlich war ja meine eigene Endscheidung anzunehmen das ich schlecht gespielt habe weis ich selber!! Liegt eigendlich im Augenmerk des Filmemachers seine Statisten auf Herz und Nieren darauf zu prüfen ob sie geeignet sind oder nicht!? Weiterhin wünsche ich Dir noch viel Erfolg bei deinem weiteren Werdegang in Sachen Palma und Co!!!!!!!!!!!!

© 1998 - 2017: Sense of View / Carsten Henkelmann