Film Daten

Titel:
Uhrwerk Orange
Originaltitel:
Clockwork Orange
Land & Jahr:
USA 1971
Laufzeit ca.: ?
131 Min.
Regie:
Stanley Kubrick
Darsteller:
Malcolm McDowell
Patrick Magee
Michael Bates
Warren Clarke
John Clive
Adrienne Corri
Carl Duering
Paul Farrell
Clive Francis
Michael Gover
Miriam Karlin
James Marcus
Aubrey Morris
Godfrey Quigley
Sheila Raynor
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

Uhrwerk Orange

Review

Uhrwerk Orange

(Ein Kurzreview von Carsten Henkelmann)

Alex ist ein zynischer, menschenverachtender junger Mann, der außer Verbrechen und Beethoven keine Interessen hat. Zusammen mit seiner Bande frönt er diesem Hobby und zieht plündernd, mordend und frauenschändend durch die Straßen. Doch eines Tages wird er von der Polizei festgenommen, eingesperrt und dem grausamen Resozialisierungsprogramm namens "Ludovico-Therapie" unterworfen, das aus ihm einen gesellschaftsfähigen Menschen machen soll. Die führt allerdings nur dazu, dass alles, was ihm früher viel Vergnügen bereitete, in ihm nun unsägliche Schmerzen verursacht...

Ein sehr düsteres Werk hat hier Stanley Kubrick abgeliefert. Er porträtiert einen jungen Mann aus der Arbeiterklasse, der für sich keine Zukunft sieht und keine Möglichkeit aus sich was zu machen. Seine Aggressionen läßt er an anderen aus. Durch seine angebliche Heilung, die mehr eine Gehirnwäsche ist, gerät er noch tiefer in den Strudel der Perspektivlosigkeit. Die Regierung, die durch ihre Politik eigentlich Schuld ist an seinem Zustand, verspricht sich durch die Therapie die Lösung des Problems, anstatt die Ursachen zu bekämpfen.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 21.01.1999

Leser-Kommentare

29.12.2005, 12:12:32 devorschka

ich find den film im vergeich zum buch nicht so gelungen...naja... ich mag filme eh weniger aber es ist schade dass sie für alex einen schon erwachstenen mann genommen haben... das hat mich sehr entäuscht...

15.12.2005, 22:10:19 Dietmar Kesten ( Email schreiben )

A Clockwork Orange
DIE SPIRALE DES VERBRECHENS von DIETMAR KESTEN, GELSENKIRCHEN, 2. OKTOBER 2004.

?A Clockwork Orange? (1971) von Stanley KUBRICK ist trotz der massiven Gewaltdarstellungen zu einem der wenigen Klassiker geworden, dem es gelang, die Widersprüche unserer Zeit komplex darzustellen. Der Film enthält alle Themen, die sich bis heute in der Moderne kaum verändert haben dürften: Anspielungen auf Musik- und Drogenkult, psychedelische Exaltation, Sex und Gewalt, das Versagen der staatlichen Institutionen bei Aggression und Verbrechen, wachsende Kriminalität, humaner Strafvollzug. Themen, die an Aktualität nichts verloren haben. Die Ironie des Films, seine Umsetzung durch KUBRICK in eine handwerklich perfekte Inszenierung, die wie im Theater in Akten abläuft, ist perfekt, sprachlich und musikalisch auf dem Höhepunkt der Zeit, Gags sind mit Reserviertheit gestreut, die Kontraste sind säuberlich gewählt. Der Film ist vielleicht das Beste, was bisher an Literaturadaption gegeben hat.

?A Clockwork Orange? basiert auf Anthony BURGESS gleichnamigem Roman aus dem Jahre 1962. Buch und Film lassen sich ungefähr so zusammenfassen: der Jüngling Alex De Large (gespielt von Malcolm McDOWELL) lebt mit seinen Eltern im Häuserblock irgendeiner englischer Großstadt (vermutlich in einem Vorort von London). Bereits straffällig geworden, wird er von Pädagogen betreut, offensichtlich aber eher observiert. Sein Dasein ist das eines frustrierten Schülers, der nicht weiß, was er mit seiner Freizeit anfangen soll. Sein einziger Fluchtpunkt, der ihm hilft, dem tristen Alltag den Rücken zu kehren, ist seine Musikanlage. Auf dieser spielt er meist klassische Musik. Nächtens unternimmt er mit seiner Bande Raubüberfälle. Hier lebt er seine Lust aus.

Der Film hat mehrere Ebenen. In der ersten treffen sich die 'Droogs' in der Koroba Milchbar und bringen sich mit berauschenden Getränken in Stimmung. Später brechen sie zu ihren Streifzügen auf. Sie verprügeln einen Clochard, schlagen eine Konkurrenzbande mit Baseballschlägern krankenhausreif, klauen ein Auto und dringen in das Haus eines Schriftstellerehepaares ein. Dort vergewaltigen sie die Frau und treten und schlagen den Mann fast zu Tode. Mit ihren Masken entkommen sie unerkannt. Alex hört in dieser Nacht die neunte Symphonie von BEETHOVEN. Tags drauf wird er von seiner Gang verraten und von der Polizei gefasst.

Die zweite Ebene zeigt Konsequenzen auf. Die Frau stirbt an den Folgen des Überfalls. Alex wird als Mörder verurteilt und in eine Vollzugsanstalt eingewiesen. Dort passt er sich mehr und mehr den sadistischen Verhältnissen an. Die Gefängnisleitung geht irgendwann davon aus, dass er therapiert werden kann. Schließlich wird er medimenkatös und mit Psychopharmaka behandelt, um entlassen zu werden. So will auch der Innenminister die Überfüllung von Gefängnissen lösen. Diese 'Ludovico Therapie' (u. a. werden Filmszenen von Folterungen, Hinrichtungen und Vergewaltigungen gezeigt) erreicht bei Alex, dass Sex und Gewalt, Gewalt und Sex sowie Sadismus heftige körperliche Schmerzen, ja ein destabilisierendes Gefühl auslösen.

In der dritten Ebene erlebt man seine Läuterung. Alex wird als 'geheilt' entlassen. Einen Bezug zur gesellschaftlichen Realität hat er nicht mehr. Er lebt auf der Straße. Dort trifft er auch auf seine früheren Opfer, die auf ihre Weise Rache an ihm nehmen. Da Alex durch die Therapie nicht mehr zur Gewalt neigt, wehrt er sich nicht. Er begegnet dem Clochard, den ehemaligen Bandenfreunden, dem Schriftsteller, den er mehr aus Versehen um Hilfe bittet. Er treibt Alex durch klassische Musik in den Wahnsinn. Schließlich springt er aus dem Fenster und wacht erst wieder im Krankenhaus auf. Das Personal soll ihn kurieren. Die Regierung verspricht ihm einen Job und hat seine völlige Wiederherstellung beschlossen. Allerdings nur unter der Voraussetzung dass er kollaboriert.

Der Film endet mit der Zusammenfassung dieser drei Ebenen. Die Lebensgeschichte von Alex erscheint in einem Bild, Allegorie oder Wunschtraum verklärt. Alex findet sich koitierend mit einer nackten Frau wieder. Die künstlichen Nebelschwaden zeigen diese Farce an. Die viktorianisch gekleidete Gesellschaft muntert ihn auf und applaudiert. Die Rehabilitierung seines Geistes, vor allem seiner Triebe scheint erreicht. Dem Aufstieg in vornehme Kreise steht nichts mehr im Wege.

Neben den vielen Deutungsmöglichkeiten des Films, die z. B. Kostüm, Dekor betreffen, Maske, Choreographie, Erzähltempo, Kameraperspektive, Erzählperspektive und Grundstruktur der Handlung, die wiederum in unzählige Rezensionen einmündeten, soll hier versucht werden, ?A Clockwork Orange? als universelle Entfremdung und geschichtlich zeittypische Wirkung des Widerwärtigen und Subversiven zu begreifen. Dass Verlust, Verunsicherung und Schmerz ein Teil des Lebens ist und ein Ursprung unserer Kultur, braucht nicht besonders aus dem Film herausgelesen werden. Denn seine Projektionsfläche beinhaltet alles, was die moderne Zivilisation geprägt hat. Das ist der eigentliche Sog der emotionalen Wirkung des Films. Indem er auf die Bedeutung der Gefühle insistiert, durchläuft er die völlige Unterwerfung unter das Prinzip der Beherrschbarkeit und verzahnt ein eindimensionales Verständnis des Menschen, dem er sich auch widersetzt.

Wer ist Alex? Die anfängliche Postkartenidylle wird schnell durch sein forciertes kriminelle Handeln ins Gegenteil verkehrt. Und der Mythos vom kleinen Glück (Musikanlage) zerplatz jäh. Denn der vielleicht mittelständische Homo technicus Alex muss seine Zivilisationsschäden entsorgen. Dabei geht er rabiat vor. Und das kann er nur durch seine Art der Lösung der Problematiken der technisierten Industriegesellschaft. Ein alternatives Wertesystem baut KUBRICK nicht auf. Es hatte im 20. Jahrhundert genauso wenig Chancen wie heute, im 21. Jahrhundert. Allerdings bestand die Chance zur nachhaltigen gesellschaftspolitischen Veränderung, die nicht oder äußerst unzureichend wahrgenommen wurde. Alex steht auch nicht für ein solches. Doch ist die Spannung zwischen Tradition und Neuorientierung in gewisser Weise ständiges Begleitelement des Films.

Alex, der durch die Gegenwart dazu gezwungen wird, kriminell zu werden, entwickelt im Verlauf seiner großen Verweigerung eine infantile Abwehrstrategie gegenüber Autoritäten oder autoritätshörigen Persönlichkeiten. Das Schriftstellerehepaar ist stellvertretend der Schuldige für die Generation, die Erfahrung und Weisheit vorzeigen könnte. Der Autoritätenzwang und das Aufbegehren dagegen ist sicherlich kaum als kulturpessimistische Satire zu deuten; denn dafür ist der Film viel zu ernst. Und die laufenden verfremdenden Perspektivwechsel sind so zusammengesetzt, dass sie eher eine befremdliche Identität suggerieren und zum Ausdruck bringen.

Das sehenswerte Spiel, das Alex und seine Kumpanen treiben, ist gegen die moralische Überheblichkeit der Gesellschaft des autoritären Zwangs gerichtet. Insofern abstoßend, voll von Ablehnung, die die Selbstsicherheit des gut erzogenen Subjekts permanent erschüttern muss. Das Gewaltmonopol des Staates bringt tägliche offene und versteckte Gewalt hervor, die tendenziell KUBRICK zu beschreiben versucht. Auffällig ist dabei, dass die stets wiederkehrenden Verfremdungen hier in eine reinste Dialektik einmünden: Das, was sichtbar gemacht werden soll, bleibt unsichtbar. Das, was unsichtbar bleiben soll, wird sichtbar Gemacht. Das aufdringliche Gewaltspiel gibt so einen Detailblick frei auf das Potential, welches in uns schlummert und geweckt werden kann. Der Aggressionstrieb, erst einmal an die Oberfläche gespült, kann zum Fluch und ekstatischer Rausch werden.

Die Mordtat lässt sich nicht abwaschen, weder bei Alex noch im realen Leben. Wir sind der Trockenheit der Herzens und unseren Fehlern ausgeliefert. Wir sind Gauner, Verräter und bösartig. Wenn die Opfer nicht tot sind, werden sie mundtot gemacht. Wir sind Befehliger und Bedienstete. Wir werden zu Tränen gerührt und sind uns doch vollkommen gleichgültig gegenüber Alle Menschen sind voll von falschen überlieferten und auf den Kopf gestellten Erinnerungen, dem Vergessen von Verbrechen, dem Verleugnen von Niederlagen. Die Menschen sind Auguren des Vergessens. Nicht nur weil die Erinnerung versagt, sondern weil Aggressionen unser Erbteil sind, und wir nach Kämpfen in unserer unmittelbaren Umgebung, die unser Hasspotential entleeren, langsam wieder zur alten Blüte heranwachsen, bis wir wieder Aggressionen und Unbeherrschtheiten benötigen. Weil der Mensch den Hass, den er kriminell nicht ausleben darf, in einem kollektiven Entleerungsprozess namens Aggression verschütten muss. Und weil auf sie die Läuterung folgt. Ob KUBRICK diese Sichtweise durch Alex favorisieren wollte?

Diese möglichen wiederkehrenden Bilder treten ad hoc durch die Stiefel von Alex und seiner Gang hervor. Der kriminelle Gau kommt aus dem Nichts hervor. Die verheerenden Ergebnisse dieses repressiven Bewusstseins erleben auch wir regelmäßig. Die Wohlstandsgesellschaft scheitert selbst am selbigen Widerspruch, den Alex in sich trägt. Als exemplarische Konfliktfigur wird er zum Kulturverhängnis. Diese hat es nicht gelernt, eine Gesellschaft für alle zu konstituieren. So schlittert Alex in einem Kulturschub in die gewalttätige Entwicklung hinein, die als urbanes Zentrum fortan sein Leben bestimmt.

Der Film kann nicht erklären, wie Gewalt entsteht, welche individuelle und gesellschaftspolitische Bereitschaft beim Individuum dafür vorhanden sein muss, um in ihr aufzugehen, um sich ihr zu unterwerfen, um ein Leben mit ihr zu gestalten. Vielleicht interessiert er sich auch nicht dafür! Streng am Film interpretiert, würde sie aus falschen pädagogischen Lehren bestehen, die Schuldabwehr und Angstabwehr repressiv umleiten, sie nahezu restaurieren. Der Ansatz wäre eine Kritik an Autoritätsfiguren und ihrer oftmals gewalttätigen Ideologien (im Film: uniformierte Obrigkeit, Gefängnisdirektor, Innenministerium). Mit engstirniger Autoritätsgläubigkeit gepaart wäre das durchaus Produkt gesellschaftlicher Realität.

Natürlich ist das Drama um Alex keine Aufforderung dazu, es ihm gleichzutun, ihm nachzueifern- um sich dann später bekehren zu lassen. Hier käme es lediglich darauf an, zu interpretieren. Die Schuld- und Sühne Theorie ist auch viel zu komplex, um sie hier anzuwenden oder generell verwirklicht zu sehen. KUBRICK hatte sich möglicherweise mit ?A Clockwork Orange? viel zu tief in die Urbeziehung dieser Frage verstrickt, wonach der Mensch nach DARWIN von Anfang an (evolutionsgeschichtlich bedingt) zur Gewalt neigt. Und über aggressives Artenverhalten sich in der Kombination von Sex und Gewalt, von Gewalt und Sex am Leben erhält.

Einzuwenden wäre, dass jedoch KUBRICK, in der Tradition des alten viktorianischen Dramas stehend das Thema von der Kraft der bösen Lust hier aufgreift. Die 'gereinigte' Thematik wäre dann die Läuterung von Alex. Ob dem so ist, oder sein könnte, müsste in eine generelle Beschäftigung mit BURGESS und in eine fast übermenschliche Anstrengung eines gnadenlosen literarischen Bewältigungsversuch bestehen. Thomas KUCHENBUCH meinte hierzu: ?Tatsächlich lässt es die Fabelkonstruktion des Romans nach dem Muster des dialektischen Umschlags objektiver dramatischer Ironie zu, dass die in gewisser Weise aufgestülpte Intellektuellenproblematik des Autors Burgess mühelos hinter der pointierten Handlungskulisse Von Kubrick zum Verschwinden gebracht wird.? (vgl.: ?Fischer Filmgeschichte?, Bd. 4 (1961-1976), Frankfurt/M. 1992).

Die Bekehrung von Alex wäre eine ?individualdramatische Widerspiegelung seiner bohrenden Masochistisch- Sadistischen umschlagenden Selbstzweifelexzesse? (ebd.). Doch ist seine Bekehrung nicht vielmehr das Ergebnis zweier konträrer Lebensphilosophien? Seine Heimkehr in den Schoss des Staates resultiert entweder aus den politischen Missständen und den Widersprüchen, oder aus der produktiven Realisierung, sich nämlich mit dem Geldfetisch, dem sozialen Aufstieg und der Konsumkultur zu arrangieren. Die subversive Kritik am Etablierten und dem Autoritätsgehorsam wäre nun mitnichten hinfällig. Die Selbstaufgabe, die Selbstentblößung und die zerstörerische Selbstreflexion kann im klerikalen Sinne als 'Buße' verstanden werden. KUBRICK ist hier schwer zu fassen. Er ist wie David LYNCH zu erforschen. Die vernachlässigte Jugend, die heute fast in jedem Gerichtsdrama als strafmildern postuliert wird, muss zumindest in die Kritik genommen werden. Einfache Werte zu artikulieren, kann nicht durch Revolte Unterprivilegierter rückgängig gemacht werden. Da Alex dafür steht, kann auch nicht Schluss gemacht werden mit Pädagogik und Erziehung. Allerdings wären deren Methoden anders zu gewichten. Wenn das Erziehungssystem laufend nur unfreie Menschen gebiert, Kindern, Schülern und Jugendlichen das Selbstbestimmungsrecht aus den Händen schlägt, dann darf sich kein Staat wunden, wenn ein ?kleines bisschen Horrorshow? (?Die Toten Hosen?) ausgelebt wird.

Fazit:
Die tiefe Unsicherheit, die der Film hinterlässt, macht betroffen. Was die Legitimität der strafenden Gewalten betrifft, so gibt es keine Verlässlichkeit der staatlichen Instanzen ihr gegenüber. Dem tradierten Normensystem kann nicht wie bei Alex durch Verinnerlichung begegnet werden. Der etablierten Kleinbürgermoral, die Alex letztendlich aufliest, muss aber auch eine klare Absage erteilt werden. Auch dem staatstragenden Element gegenüber, dass auf die Jugend setzt, sie aber doch reglementiert.

30.06.2005, 21:20:57 S, Dinslage

Dieser Film zeigt das kein Mensch ein recht dazu hat einen anderen durch absurde resozialisirungs maßnahmen Willenlos zu machen,selbst wenn der behandelte noch so hemmungslos gegenüber Gewalt,Brutalität und Sexuallität steht.
Der Film ist wirklich zum ansporn von gedankenmachen über unsere auch heutige Welt geeignet!

10.12.2004, 14:27:30 Tobias Guhl ( Email schreiben )

Nun, dieser Film gehört wohl zu den umstrittensten seiner Art. Für die einen ist es ein Meisterwerk, für die anderen ein krankes Machwerk. Sicher sagt die surreale Mischung aus Sex, Gewalt und Philosophie nicht jedem zu, aber Gaspar Noe hat mit Menschenfeind und Irreversibel zwei Filme geschaffen, die Clockwork Orange in Punkto Brutalität locker das Wasser reichen. Was den Film so brutal macht, sind weniger die explit in der Totale gezeigten Prügeleien, als viel mehr die beklemmende Gesamtatmosphäre.

13.02.2004, 17:47:10 Spangenmensch ( Email schreiben )

Ich kann nur jedem, der den Film noch nicht gesehen hat, den Film weiterempfehlen! Er ist wirklich sehr brutal, aber man sollte den Film nicht einfach wegen der Gewalt ansehen, sondern sich wirklich Gedanken über diese Welt machen, und wie Nahe wir dieser Welt bereits sind! Der Film ist vor allem für Menschen, die nicht einfach Action-Filme sehen oder anderen Hollywoodschrott aus Zeitvertreib, sondern die Filme etwas anderer Art genießen!

© 1998 - 2017: Sense of View / Carsten Henkelmann