Film Daten

Titel:
Die Bestie aus dem Weltenraum
Originaltitel:
20 Million Miles to Earth
Land & Jahr:
USA 1957
Laufzeit ca.: ?
79 Min.
Regie:
Nathan Juran
Darsteller:
William Hopper
Joan Taylor
Frank Puglia
John Zaremba
Thomas Browne Henry
Tito Vuolo
Jan Arvan
Arthur Space
Bart Braverman
Alternativtitel:
• The Beast from Space
• The Giant Ymir
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

Die Bestie aus dem Weltenraum

Review

Die Bestie aus dem Weltenraum

(Ein Kurzreview von Carsten Henkelmann)

Italienische Fischer werden Zeuge eines Flugzeugabsturzes. Ihnen gelingt es, zwei Mitglieder der Besatzung zu retten, bevor das ungewöhnlich große Flugzeug ganz im Meer versinkt. An Land werden die Piloten ärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Junge Pepe, der bei der Bergung der Piloten dabei war, findet am Strand einen Behälter, in sich eine seltsame Substanz befindet. Er bringt das zu Dr. Leonardo, einem in der Nähe lebenden Tierforscher. Dieser kann die gallertartige Masse nicht einordnen und behält es zur Beobachtung. Unbemerkt von ihm, schlüpft eine kleine Kreatur aus der Substanz. Als seine Enkelin Marisa nach Hause kommt, entdeckt sie die seltsame Lebensform. Dr. Leonardo ist fasziniert und will sich am nächsten Tage auf nach Rom machen, um in dem dortigen Zoo mit seinen Forschungen fortzuführen. Am nächsten Tag ist das Tier um das doppelte gewachsen. Inzwischen ist einer der beiden Piloten, Col. Robert Calder, wieder auf den Beinen, während der andere den Absturz nicht überlebt hat. Er war auf einem geheimen Testflug der US-Navy mit dem Ziel, die Venus zu betreten. Das gelang dem 17-köpfigen Team auch, allerdings sind viele durch die rauhen Umweltbedingungen auf der Venus gestorben. Von der Venus stammt auch die unbekannte Lebensform, die in dem Behälter eingeschlossen war. Col. Calder erfährt, das Dr. Leonard in Besitz der Probe ist und folgt ihm. Er erreicht ihn, gerade als die Lebensform geflohen ist. Mittlerweile hat sie fast die Größe eines ausgewachsenen Menschen erreicht. In einer Scheune eines nahegelegenen Bauernhofes sucht die Kreatur Unterschlupf, wird aber dort von einem Hund angegriffen. Schon leicht aggressiv muß sie sich jetzt auch gegen die Angriffe der Menschen zur Wehr setzen. Sie kann fliehen, verletzt aber eine Person schwer. Für den zuständige Kommissar des Bereichs kommt nur noch eine kompromißlose Jagd auf die Bestie in Frage, während Col. Calder immer noch versuchen will, das Tier lebendig zu fangen. Das gelingt ihm auch mit Hilfe eines unter Strom gesetzten Drahtnetzes. Das Tier wird dann in den Zoo von Rom verfrachtet.

Die Armee hält Tage später eine Pressekonferenz und drei Reporter bekommen die Möglichkeit zusammen mit Col. Calder das Biest zu besichtigen. Bei ihrer Besichtigung kommt es allerdings zu einem kleinen Unfall und die Kreatur erwacht. Sie bricht aus ihrem Gefängnis aus und hat sogleich mit einem aggressiven Elefanten zu kämpfen, wobei die beiden das halbe Stadtviertel plattmachen. Nach dem Kampf verkriecht sich das Tier in den städtischen Kanal. Mit Hilfe von Handgranaten wird es wieder aufgescheucht und flüchtet weiter vor den Menschen. Es gelangt in das Collosseum, wo mit Hilfe schwerer Panzergeschosse dem Tier dem Tier zu Leibe gerückt wird.

Dieser klassische Monster-Movie demonstriert Eindrucksvoll die Fähigkeiten von Ray Harryhausen, der mit seinen Stop-Motion-Effekten berühmt wurde. Die Bewegungen der Bestie sind sehr flüssig und wurde gut in die Spielfilmhandlung eingepaßt, so das man fast den Eindruck hat, das Vieh hätte wirklich existiert. Wieder wird hier die Angewohnheit des Menschen, alles zu vernichten wovor er Angst hat, dargestellt. Hätte man das Tier nicht so bedrängt und angegriffen, wäre wahrscheinlich nicht so viel passiert. Ein Monsterfilmchen also, das Spaß macht. Vor allem der Ringkampf Bestie - Elefant ist der Highlight des Films. Hier werden Autos plattgewälzt und selbst Menschen geraten unter die kämpfenden Leiber.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 31.08.1999

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