Film Daten

Titel:
The House of Seven Corpses
Originaltitel:
The House of Seven Corpses
Land & Jahr:
USA 1974
Laufzeit ca.: ?
84 Min.
Regie:
Paul Harrison
Darsteller:
John Ireland
Faith Domergue
John Carradine
Carole Wells
Charles Macaulay
Jerry Strickler
Ron Foreman
Larry Record
Marty Hornstein
Charles Bail
Lucy Doheny
Jo Anne Mower
Ron Garcia
Jeff Alexander
Wells Bond
Alternativtitel:
• Beschwörung
• Seven Times Death
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

DVD Daten

DVD Cover - Image Entertainment
Label:
Image Entertainment
Regionalcode / Norm:
0 / NTSC
Bild / Zeit:
1.33:1 / k.A.
Sprachen/Ton:
Englisch - DD 1.0
Spanisch - DD 1.0
Untertitel:
-
Extras:
-

The House of Seven Corpses

Review

The House of Seven Corpses - Logo

(Ein Review von Carsten Henkelmann)

In dem alten Landsitz der Beals geschahen sieben schreckliche Tode, teils vermeintlicher Selbstmord, teils Mord. Eine Filmcrew nimmt sich der Geschichte an und dreht in dem Haus die damaligen Ereignisse nach. Der einzige, der von damals noch etwas erzählen kann ist der Hausmeister Edgar Price (John Carradine), der sich durch seine schrullige Art nicht gerade bei Regisseur Eric Hartman (John Ireland) beliebt macht. In einem Raum des Hauses findet Erics Mitarbeiter und Schauspieler David (Jerry Strickler) ein altes Buch über Totenbeschwörungen und schlägt vor, es für den Film zu nutzen.

The House of Seven Corpses - ScreenshotThe House of Seven Corpses - Screenshot

David und seine Freundin machen des Nachts eine unheimliche Beobachtung. Sie sehen, wie Price auf dem Familienfriedhof herumschleicht und scheinbar in ein Grab steigt. Sie erzählen Eric davon, der sie beruhigt, daß er das teilweise hat drehen lassen. Allerdings weiß er nichts davon, daß Price in ein Grab eingestiegen sein soll. In dieser Nacht verschwindet auch die Katze der Hauptdarstellerin Gayle (Faith Domergue), die sie am nächsten Tag beim Dreh tot wiederfindet und deswegen am liebsten sofort den Set verlassen will. Eric schafft es aber doch noch sie zum bleiben zu bringen.

Der letzte Drehtag beinhaltet die Abschlußszene, in der Gayles Charakter aus dem Buch einen Reanimationsspruch spricht um einen toten Körper wiederzubeleben. Leider wirkt sich der Spruch auch auf die Toten des Familienfriedhofs aus und sämtliche Crewmitglieder werden von einem wiedererweckten Beal heimgesucht...

Das hat ja auch was nettes: Ein Low-Budget Film über Dreharbeiten an einem Low-Budget Film. Gibt es auch nicht oft. Leider hält sich die Spannung arg in Grenzen. Die Handlung plätschert so vor sich hin und richtige Gruselstimmung will irgendwie gar nicht aufkommen. Dabei gibt es schon ein paar nette Ideen wie dem Parallelverlauf während des Filmdrehs und in der Realität und ein paar Schattenspiele am Schluß, wo man zuerst etwas böses vermutet und dann ist es doch nur einer von der Filmcrew.

The House of Seven Corpses - ScreenshotThe House of Seven Corpses - Screenshot

Obwohl man mit John Ireland (Spartacus), John Carradine und Faith Domergue (This Island Earth) eigentlich etwas bekanntere Schauspieler am Start sind, wissen ihre Leistungen doch nicht so recht zu überzeugen. John Ireland als Regisseur Eric kommt von allen noch am besten rüber und gibt den Charakters eines genervten Regisseurs recht gut wieder. Liegt aber wohl auch am Drehbuch, daß den Schauspielern nur recht einfache Charaktere übrig läßt, die ihnen kaum Freiheiten in der Darstellung lassen.

Die US-DVD von Image präsentiert den Film im Vollbild, aber da der Film ursprünglich fürs Fernsehen gemacht wurde, verwundert das auch nicht weiter. Das Bild ist qualitativ nicht erste Wahl, geht aber noch in Ordnung. Bonusmaterial ist nicht vorhanden.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 15.01.2001

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