Film Daten

Titel:
Omen III: The Final Conflict
Originaltitel:
Omen III: The Final Conflict
Land & Jahr:
England 1981
Laufzeit ca.: ?
108 Min.
Regie:
Graham Baker
Darsteller:
Sam Neill
Rossano Brazzi
Don Gordon
Lisa Harrow
Barnaby Holm
Mason Adams
Robert Arden
Leueen Willoughby
Marc Boyle
Milos Kirek
Tommy Duggan
Louis Mahoney
Richard Oldfield
Tony Vogel
Arwen Holm
Alternativtitel:
Barbaras Baby - Omen III
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

DVD Daten

DVD Cover - 20th Century Fox
Label:
20th Century Fox
Regionalcode / Norm:
1 / NTSC
Bild / Zeit:
2.35:1 (anamorph) / k.A.
Sprachen/Ton:
Englisch - Dolby Surround
Französisch - DD 1.0
Untertitel:
Englisch, Spanisch
Extras:
  • Audiokommentar von Regisseur Graham Baker
  • Trailer
  • Trailer zu anderen 20th Century DVDs

Omen III: The Final Conflict

Review

Omen III: The Final Conflict - Logo

(Ein Review von Carsten Henkelmann)

Damien Thorn (Sam Neill), mittlerweile 32 Jahre alt, ist jetzt der Präsident von Thorn Industries und außerdem auch politisch tätig. Nach einer Prophezeiung in der Bibel ist die Zeit gekommen, in der der Heiland wiedergeboren wird, Damiens gefürchtester Gegner. Dafür läßt sich Damien zum Botschafter in London ernennen, nachdem der vorherige Botschafter durch Damiens böse Machenschaften Selbstmord beging. Auf der Feier anlässlich seines Amtsantritts lernt er die Fernsehreporterin Kate Reynolds (Lisa Harrow) kennen, Mutter eines 12-jährigen Jungen, der er auch sofort ein Interview gewährt.

Omen III: The Final Conflict - ScreenshotOmen III: The Final Conflict - Screenshot

In einem italienischen Kloster sind derweil wieder die 7 Messer aus Meggido aufgetaucht, die einzigen Waffen, die Damien töten können. 7 Mönche werden nach England ausgeschickt, um Damien Thorn, den Antichristen, umzubringen. Sie beobachten ihn und als sie davon erfahren, daß er in der Talkshow von Kate Reynolds auftreten wird, planen sie, dort auf ihn ein Attentat zu verüben. Das geht allerdings gründlich schief und Damien findet dadurch heraus, daß er verfolgt wird. Ein paar Nächte darauf ist es schließlich soweit. Der Heiland wird irgendwo in England geboren. Damien, der die Existenz dieses Wesen spürt, läßt darauf biblische Methoden walten und befehligt seine Anhänger, alle Babys zu töten, die in der Nacht zu einer bestimmten Stunde geboren wurden was diese auch riguros durchziehen.

Die Priester, weiter tödlich erfolglos bei ihre Versuchen Damien umzubringen, schaffen es einfach nicht, ihm nahe genug zu kommen. Als letzter bleibt der Priester De Carlo (Rossano Brazzi) über. Er wendet sich an Kate Reynolds und erzählt ihr alles was er weiß. Da sie aber mittlerweile Gefühle für Damien Thorn entwickelt hat, fällt es ihr schwer ihm zu glauben. Bis sie schließlich die Bestätigung bekommt, daß vieles doch der Wahrheit entspricht und ihr Sohn droht ein Diener des Satans zu werden...

Der dritte und auch eigentlich letzte Film der Omen-Reihe (Omen IV: The Awakening zählt ja nicht wirklich dazu), bietet zumindestens hinsichtlich der Story gewisse Neuerungen gegenüber Damien: Omen II, der vieles von seinem Vorgänger übernahm. So ist Damien diesmal alleiniger Ausüber der Macht und braucht keine ihm zur Seite stehenden Personen, die ihm den Weg leiten oder auch gegebenenfalls freiräumen. Vielmehr geht es darum, wie er seine Macht, unter dem Deckmantel, daß er ja eigentlich nur gutes Werk vollbringen will, noch weiter ausdehnen und jede Gefahrenquelle beseitigt kann. Dabei werden auch Motive aus der Bibel in die Story verwoben. So z.B. die Morde an den Neugeborenen, ähnlich wie es in der Bibel beschrieben wird, als der König Herodes alle Kinder unter zwei Jahren umbringen läßt um Jesus Christus zu töten.

Omen III: The Final Conflict - ScreenshotOmen III: The Final Conflict - Screenshot

Die markanten Merkmale der ersten beiden Filme, herausragende Kameraarbeiten und explizite Tötungsszenen, werden in diesem Teil leider etwas zurückgeschraubt. Der Selbstmord des Botschafters zu Anfang passiert durchaus im "Stil" der ersten Filme, danach sind alle anderen Todesarten schon fast als banal zu bezeichnen. Richtige Gänsehautspannung will auch nicht so wirklich aufkommen, dafür ist der Film teilweise zu vorhersehbar. Auch fehlt dem Zuschauer eine Bezugsperson, mit der man mitfiebert und die sich durch eine starke Charakterentwicklung auszeichnet, so wie die beiden Väter in den Vorgängerfilmen. Außer Damien Thorn selber ist keine der anderen Personen häufig genug im Mittelpunkt des Geschehens. Vielmehr werden mehrere Charaktere, Kate Reynolds, De Carlo und evtl. noch Damiens Sekretär Dean, mal mehr mal weniger stark ins Geschehen involviert, allerdings dabei ohne nennenswerte Akzente setzen zu können. Sam Neill zudem, wirkt als Damien bei weitem nicht so böse wie die jugendlichen Darsteller in den anderen Filmen. Ich will damit nicht sagen, daß der Film grundsätzlich schlecht ist, keineswegs, allerdings flacht er im Vergleich mit den anderen Filmen doch ein wenig ab. Trotzdem bleibt er immer noch interesanter als der langweilige Omen IV: The Awakening oder viele andere vergleichbare Horrorproduktionen.

Die US-DVD bietet auch mal wieder kaum Anlaß zur Kritik. Bild und Ton sind, wie bei den anderen Filmen auch, recht gut. Weiterführendes Bonusmaterial gibt es neben dem Audiokommentar des Regisseurs allerdings auch nicht, nur den obligatorischen Trailer, sowie Trailer zu anderen DVDs von 20th Century Fox. Der Kommentar von Regisseur Graham Baker ist aber mit Abstand der schlechteste von den drei Filmen. Es kommt durchaus vor, daß er 5 Minuten gar nichts sagt und wenn dann auch nur 1-2 Sätze. Wirklich interessante Details und Anekdoten hat er nicht zu erzählen. Der dritte Teil wird in Deutschland ebenfalls nur in der Sammelbox erscheinen, nicht als einzelner Film. Der deutsche Zusatztitel, "Barbaras Baby", ist eigentlich kompletter Blödsinn, denn besagtes Baby, das Kind von Damiens Sektretär und dessen Frau Barbara, spielt eine ziemlich untergeordnete Rolle.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 15.04.2001
Letzte Textänderung: 22.01.2004

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