Film Daten

Titel:
Blade
Originaltitel:
Blade
Land & Jahr:
USA 1998
Laufzeit ca.: ?
120 Min.
Regie:
Stephen Norrington
Darsteller:
Wesley Snipes
Stephen Dorff
Kris Kristofferson
N'Bushe Wright
Donal Logue
Udo Kier
Arly Jover
Traci Lords
Kevin Patrick Walls
Tim Guinee
Sanaa Lathan
Eric Edwards
Donna Wong
Carmen Thomas
Shannon Lee
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

DVD Daten

DVD Cover - New Line
Label:
New Line
Regionalcode / Norm:
1 / NTSC
Bild / Zeit:
2.35:1 (anamorph) / k.A.
Sprachen/Ton:
Englisch - Dolby Surround
Englisch - DD 5.1
Untertitel:
Englisch
Extras:
  • Audio-Kommentar mit Wesley Snipes, Stephen Dorff, David S. Goyer (Writer), Theo van de Sande (Director of Photography), Kirk M. Petrucelli (Production Designer) und Peter Frankfurt (Producer)
  • Separater Soundtrack mit Kommentar von Mark Isham (Composer)
  • La Magra: Deleted Scenes, alternatives Ende und Interviews
  • Designing Blade: Einblick in die Production Designs und Make-Up-Effekte
  • The Origins of Blade: Einblick in die Welt der Comics. Mit Stan Lee!
  • The Blood Tide: Kleine Dokumentation über die Vampirmythologie.
  • Pencil to Post: Vom ersten Storyboard bis zum fertigen Design
  • House of Erebus: Kurze Vorstellung von 12 verschiedenen Vampirclans
  • Cast & Crew Information
  • Trailer
  • DVD-ROM Features

Blade

Review

Blade

(Ein Kurzreview von Carsten Henkelmann)

Blade ist halb Vampir, halb Mensch. Als seine Mutter mit ihm schwanger war, wurde sie von einem Vampir gebissen und starb bei seiner Geburt. Er erbte die Kraft und die Regenerationsfähigkeit der Vampire, kann aber ohne Probleme bei Sonnenlicht bestehen und ist auch gegen die üblichen Waffen, mit denen man Vampire bekämpfen kann, immun. Als er in einem Nachtclub von Deacon Frost auftaucht und dort unter den Blutsaugern kräftig aufräumt, ist er im Visier der Vampirgang von Frost. Bei dieser Aktion setzt er einen von Frosts Gefolgsleuten in Brand. Der kann aber schwer verletzt überleben und beißt dann in einem Krankenhaus kräftig um sich. Dabei erwischt es auch die Ärztin Dr. Karen Jenson. Blade taucht in dem Moment auf und schlägt den Vampir in die Flucht. Er kümmert sich um Karen, obwohl er weiß, daß sie evtl. zu einem Vampir werden kann. Er bringt sie in sein Versteck, einer Fabrikhalle, wo er zusammen mit Abraham Whistler seine Aktionen plant. Whistler fand Blade als Jugendlichen und erkannte, das er anders ist als die anderen Vampire. Jetzt fertig er für Blade die Waffen an und Blade nutzt sie. Nach einigen Tagen, als die gröbste Gefahr für Karen vorbei ist, wird sie von Blade wieder in die Stadt gebracht. Aber schon gleich in ihrer Wohnung hat sie die ersten Verfolger am Hals. Blade kann aber wiedermal rechtzeitig eingreifen. Karen begleitet ihn gegen seinen Willen und zusammen dringen sie immer weiter gegen die Vampire vor. Als sie herausfinden, womit sich Frost wirklich beschäftigt, sind alle in Gefahr. Frost hat eine uralte Schrift entschlüsseln können, in der das Ritual zur Wiedererweckung eines mächtigen Blutgottes geschrieben steht. Frost und seine Gang nehmen Karen gefangen und prügeln Whistler zu Tode. Blades Rachefeldzug kann beginnen.

Ich muß zugeben, damals, als der Film in den Kinos anlief, war ich doch verdammt skeptisch. Ein Vampirfilm aus Hollywood, auch noch mit Wesley Snipes in der Hauptrolle? Der kann gar nicht gut sein. Aber man wurde doch angenehm überrascht. Okay, Blade ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber dafür rasant, laut, actionreich und sehr blutig. Allein wegen dem coolen Anfang auf der Technoparty lohnt es sich schon den Film anzuschauen.. Einige Logikfehler treten natürlich auf, aber die sind ziemlich egal. Blade ist so voller Action, das man kaum dazu kommt, näher über einzelne Sachen nachzudenken. Man merkt zwar, das es sich um eine Comic-Verfilmung handelt, aber dafür ist der Film sehr gut geworden. Wenn man bedenkt, wie schlecht manch andere Comic-Verfilmungen schon waren... Der Originalcomic wurde im übrigen von Comic-Legende Stan Lee kreiert, der für solche Serien wie Spiderman oder The Incredible Hulk verantwortlich war. Eine (viel zu kurze) Rolle hat übrigens auch der deutsche Schauspieler Udo Kier. Schon vor Jahren spielte er den Grafen Dracula (siehe auch Blood for Dracula) und tauchte in unzähligen Genrefilmen auf. Kris Kristofferson erkennt man auch fast nicht wieder, als langhaariger Whistler. In Deutschland wurde der Film schnell indiziert, wen wunderts. Auf DVD ist seit kurzem die ungekürzte deutsche Fassung erschienen, die gegenüber der furchtbaren FSK16-DVD (ca. 10 Minuten sind raus!) den Film im original Widescreenformat zeigt und auch entsprechende Extras bietet. Ob das Zusatzmaterial dasselbe ist, wie auf der US-DVD kann ich momentan noch nicht sagen. Sollte mir die DVD aber in die Hände fallen, werde ich das natürlich nachholen. Die US-DVD kann ich jedenfalls widerspruchslos empfehlen.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 15.01.2000
Letzte Textänderung: 23.02.2004

Leser-Kommentare

09.04.2007, 11:21:24 Dietmar Kesten

BLADE

KOMMENTAR

von DIETMAR KESTEN, GELSENKIRCHEN, 9.

APRIL 2007.


Stephen NORRINGTON schuf mit Blade (Wesley SNIPES) ein Zwitterwesen. Halb Mensch und halb Vampir. Dieser rüstet sich zum Kampf gegen die Finsternis, gegen das Böse und gegen Feuermächte. Blade schickt reihenweise Vampire in die ewigen Jagdgründe, die dabei sind, die Gesellschaft der Menschen zu unterwandern und die unumschränkte Herrschaft anzustreben.

"Blade" ist beispielhaft für die Überzeichnung mit Comic - Geschichten, Martial - Arts - Szenen und brutaler Action. Unterlegt mit Hip - Hop Musik und Computereffekten soll wohl hier eindeutig auf ein jugendliches Publikum insistiert werden. Dem Film muss totaler Oberflächlichkeit bescheinigt werden. Dies vor allem dann, wenn er einen Anspruch vertritt, der eindeutig darauf abzielt, aus einer Jugendkultur- und Szene schöpfen zu wollen.

01.10.2004, 11:13:57 Ich,TomHorn ( Email schreiben )

Der Inhalt der deutschen "Blade"-DVD von BMG kommt natürlich mal wieder etwas abgespeckt daher. Enthalten sind die deutsche und die englische Tonspur mit optionalen deutschen oder englischen Untertiteln. Als Bonusmaterial erwarten einen die obligatorischen Audiokommentare, "La Magra", das Blade Design, "Behind the scenes", Interviews (hier: "Statements"), das alternative Ende, der deutsche Kinotrailer und ein 24-minütiges "Making of". Schade gerade darum, dass es "The origins of Blade", "The Blood Tide" und "House of Erebus" hier nicht raufgeschafft haben, hätte mich brennend interessiert.
Trotzdem ein recht cooler Streifen, der die Anschaffung rechtfertigt. Und ehrlich gesagt finde ich das alternative Ende, obwohl nocht nicht ganz ausgearbeitet, etwas besser als das verwendete Finale.

21.07.2004, 12:01:23 Kusanagi

Neben Spiderman 2 eine der besten MARVEL-Verfilmungen überhaupt. Vor allem die Kämpfe sind sehr gut in Szene gesetzt (der geniale Anfang z.B.). Die CGI-Effekte sind bewußt so gemacht, dass sie etwas comichafter rüberkommen. Absolute Empfehlung!

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