Film Daten

Titel:
Night of the Living Dead
Originaltitel:
Night of the Living Dead
Land & Jahr:
USA 1968
Laufzeit ca.: ?
96 Min.
Regie:
George A. Romero
Darsteller:
Duane Jones
Judith O'Dea
Karl Hardman
Marilyn Eastman
Keith Wayne
Judith Ridley
Kyra Schon
Charles Craig
S. William Hinzman
George Kosana
Frank Doak
Bill Cardille
A.C. McDonald
Samuel R. Solito
Mark Ricci
Alternativtitel:
• Nacht der lebenden Toten, Die
• Laugh Track: Night of the Living Dead
• Monster Flick
• Night of Anubis
• Night of the Flesh Eaters
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

DVD Daten

DVD Cover - Elite Entertainment
Label:
Elite Entertainment
Regionalcode / Norm:
0 / NTSC
Bild / Zeit:
1.33:1 / 95:45
Sprachen/Ton:
Englisch - DD 2.0
Englisch - DD 5.1
Untertitel:
-
Extras:
  • Audiokommentar von George A. Romero, John Russo, Karl Hardman, Marylin Eastman
  • Audiokommentar von Bill Hinzman, Judith O'Dea, Keith Wayne, Kyra Schon, Russell Streiner, Vince Survinski
  • Treatment / original Script
  • Personal Scrapbooks and Memorabilia
  • Parodie "Night of the Living Bread"
  • Interview mit Duane Jones
  • Interview mit Judith Ridley
  • "Beginnings: The Latent Image/Hardman Eastman Studios"
  • Ausschnitte aus "There's always Vanilla"
  • Bildergalerie zu "There's always Vanilla"
  • Trailer
  • TV Spot

DVD Daten

DVD Cover - Anchor Bay Entertainment
Label:
Anchor Bay Entertainment
Regionalcode / Norm:
0 / NTSC
Bild / Zeit:
1.33:1 / 96:29
1.33:1 / 96:00
Sprachen/Ton:
Englisch - DD 5.1
Untertitel:
-
Extras:
  • Audiokommentar von John A. Russo, Bill Hinzman, Russ Streiner, Bob Michelucci
  • Behind-the-Scenes
  • Trailer
  • Ausschnitt aus "Flesh-Eater"
  • Musikvideo
  • Bildergalerie
  • Soundtrack-CD

Night of the Living Dead

Review

Night of the Living Dead - Logo

(Ein Review von Carsten Henkelmann)

Barbara (Judith O'Dea) und ihr Bruder Johnny (Russell Streiner) besuchen auf einem Friedhof in Pittsburg das Grab ihres Vaters. Da kommt langsam ein Mann auf sie zu und greift Barbara urplötzlich an. Johnny kommt ihr zu Hilfe, wird aber überwältig. Barbara flieht in ein nahegelegenes Haus, in dem auch kurze Zeit später Ben (Duane Jones) Schutz sucht. Das ganze Land scheint von Personen befallen zu sein, die sich zwar langsam bewegen, aber jeden Menschen verfolgen und über ihn herfallen, den sie zu sehen bekommen. Im Keller des Hauses verstecken sich bereits Tom und Judy (Heith Wayne, Judith Ridley) sowie Harry Cooper (Karl Hardman) und seine Familie. Während Tom durchaus bereit ist Ben zu helfen und allen eine Flucht zu ermöglichen, zieht es der eher feige Harry vor sich im Keller zu verbarrikadieren. Aber mit jeder Stunde wächst die Zahl der draußen lauernden Bestien...

Night of the Living Dead - ScreenshotNight of the Living Dead - Screenshot

Mit dem Erscheinen dieses kleinen Low Budget Films war die Horrorfilmwelt nicht mehr dieselbe. Night of the Living Dead legte den Grundstein für den modernen Horrorfilm, der ab den 70er Jahren die Leinwände beherrschen sollte und der Härtegrad der gezeigten Gewalt nahm zu. Mit seinem Sequel Dawn of the Dead wurde eine Welle von Zombiefilmen losgetreten und die Konflikte einer kleinen Personengruppe in einer Extremsituation fand man unter anderem in Filmen wie John Carpenters Assault on Precinct 13 (Assault - Anschlag bei Nacht / Das Ende) und einigen anderen Filmen wieder. So griff auch der 2003 entstandene australische Film Undead kurzzeitig eine Belagerung eines Hauses und anschließender Flucht in den Keller auf, die Personen waren ebenfalls teilweise völlig gegensätzlich in ihrem Verhalten.

Was den Film aber damals so besonders machte, war seine konsequente Ernsthaftigkeit verbunden mit den damals noch ungewohnten Splatterszenen. Zwar ließ es Hershell Gordon Lewis bereits zu Beginn der 60er Jahre heftig suppen, allerdings waren seine Filme nicht gerade einem großen Publikum bekannt. Night of the Living Dead hingegen griff einige Elemente des in den 50er Jahren so beliebten Paranoia-Themas der radioaktiven Verstrahlung auf, die Begründung für die Existenz der Menschenfleisch-fressenden Ungeheuer wird mit einer von der Venus zurückgekehrten und stark radioaktiven Sonde geliefert. Die Folgen der Radioaktivität waren ein beliebtes Thema in den Low Budget Science Fiction Filmen der fünfziger Jahre, man denke da an Them! (Formicula) oder Trashwerke wie The Amazing Colossal Man (Der Koloß). Dies wird aber eher am Rande erwähnt, der Schwerpunkt des Films liegt eindeutig darauf, wie sich mehrere charakterlich grundverschiedene Personen zusammen in einer extremen Situation verhalten und sich zu helfen wissen.

Night of the Living Dead - ScreenshotNight of the Living Dead - Screenshot

Da wäre zunächst Barbara, eine normale junge Frau, die plötzlich aus heiterem Himmel angegriffen wird, mit ansehen muss wie ihr Bruder überwältigt wird und von dem Angreifer noch weiter verfolgt wird. In dem Haus verfällt sie in einen Zustand der Katatonie, wirkt geistesabwesend und ist kaum zu wirkungsvollen Handlungen fähig. Der Schock sitzt so tief, dass sie während der ganzen Zeit sich kaum von einem Sofa erhebt. Ben hingegen ist ein Mann der Tat. Er sorgt zunächst für die Sicherheit im Haus und das keiner der Verfolger hineingelangt. Er möchte etwas bewirken, er will aus dieser Situation flüchten und so viele mitnehmen wie möglich. Harry Cooper ist das genaue Gegenteil von ihm. Er wäre mit seinem Versteck im Keller des Hauses zufrieden, er traut sich kaum heraus um zu helfen, obwohl er die Stimmen von Ben und Barbara gehört hat. Dies sorgt für einige Spannungen zwischen Ben und Harry. Der junge Tom sitzt zwischen den beiden, erkennt aber, dass Ben die Lage besser im Griff hat und versucht ihm zu helfen. Und da wären noch Toms Freundin Judy und Harry Frau Helen (Marylin Eastman), die sich aber mehr um Karen (Kyra Schon), die Tochter der Coopers kümmern, die krank und schwach unten im Keller liegen bleiben muss.

Zunächst begleitet man das Schicksal von Barbara und Ben, mit dem Auftauchen von Harry und Tom rückt dann die Gefahr von außen ein wenig in den Hintergrund und die Situation im Haus ist es dann, was den Film hauptsächlich dominiert. Allerdings beeinflußt das "draußen" den Verlauf "drinnen", obwohl beide Ebenen erst im letzten Drittel wieder aufeinander treffen. Die Personengruppe ist vollkommen von jeder Kommunikation abgeschnitten. Die Telefonleitung ist tot, nur über das Radio und übers Fernsehen bekommen sie das ganze Ausmaß der Situation zu hören. In einer schön konstruierten Seuqenz hört man im Hintergrund die komplette Radiodurchsage zur Lage innerhalb des Landes, während Ben damit beschäftigt ist das Haus zu verbarrikadieren. Ohne das Radio im Hintergrund wären diese Szenen nur halb so spannend, aber wenn man während seiner Arbeit dem Moderator lauscht, wird eine recht beklemmende Atmosphäre aufgebaut. Es scheint, als haben die Menschen in dem Haus kaum eine Chance auf Überleben, denn auch in anderen Regionen gerät die Situation außer Kontrolle. Und erst als im Fernsehen die Meldung verkündet wird, dass beobachtet wurde, dass die Toten wieder auferstehen und das Fleisch anderer Menschen essen, sieht man dann auch erst im Film, wie die Untoten draußen sich so ernähren. Das Wort "Zombie" fällt allerdings zu keiner Sekunde in dem Film, es ist vielmehr von "Ghoulen" die Rede, also Leichenfressern.

Night of the Living Dead - ScreenshotNight of the Living Dead - Screenshot

Im Ganzen ist Night of the Living Dead ein weniger auf Effekte ausgerichteter Horrorschocker, sondern vielmehr ein bedrückender Gänsehautthriller, der von seiner düsteren Atmosphäre lebt, was durch die schwarz-weiß Fotografie nochmal deutlich unterstützt wird. Er liegt, trotz der wenigen Splatterszenen, eher in einer Linie zu anderen schwarz-weiß Klassikern wie der grandiose The Haunting (Bis das Blut gefriert) oder Carnival of Souls. George A. Romero, der unter anderem auch Kameramann war, hatte ein gutes Gespür dafür, wie er Licht und Schatten nutzen konnte um die Szenen noch effektiver zu gestalten. Häufig nimmt die Kamera einen etwas schief gelegten Blickwinkel ein oder nur das Gesicht einer Person ist im Licht zu sehen, während alles andere von Schatten verdeckt wird. Das i-Tüpfelchen ist da noch das absolut niederschmetternde Finale, das damals sogar für einige Kontroversen gesorgt hat, aber den Film unvergesslich macht.

Dabei kamen George A. Romero und seine Kollegen John Russo und Richard Ricci nicht mal aus der Film-, sondern aus der Werbebranche und hatten mit "Latent Image" ihre eigene Werbefirma. Allerdings hatten sie genug von dem damals eher instabilen Geschäft und wollten auf eigene Faust einen Spielfilm drehen. Mit weiteren Kollegen und ca. 10 Investoren, die sie mit der Zeit fanden, gründeten sie die Produktionsfirma "Image Ten" und drehten den Film in schwarz-weiß auf 35mm Material für ca. 114.00 US-Dollar. Die Beschränkungen des geringen Budgets ziehen sich durch den kompletten Film. Das Auto, dass Barbara und ihr Bruder zu Beginn fahren, gehörte der Mutter von S. William Hinzman (der "Friedhof-Zombie", in den Credits als Bill Hinzman gelistet). Die Dreharbeiten auf dem Friedhof begannen im Sommer, wurden unterbrochen und erst im Oktober weitergeführt. In der Zwischenzeit hatte Hinzmans Mutter aber einen kleinen Unfall mit dem Wagen, so dass sie das Auto zunächst nur von einer Seite filmen konnten und die beschädigte Seite schließlich so im Film einbauten, dass es so aussieht als sei dies bei Barbaras Fahrt gegen den Baum passiert.

Night of the Living Dead - ScreenshotNight of the Living Dead - Screenshot

Das Haus in dem sich dann der Rest der Handlung abspielt, sollte ohnehin abgerissen werden, wodurch es ihnen Möglich war dort nach belieben das Haus zu verbarrikadieren oder zu beschädigen. Den Keller gab es in dem Haus aber gar nicht, der befand sich in Wirklichkeit im Gebäude von "Latent Image". Für die verschiedenen Zombies wurden nicht nur Freiwillige aus der Umgebung gesucht, sondern fast jeder, der irgendwie mit dem Film zu tun hatte, taucht in einer kleinen Rolle auf. Der telefonierende Reporter in der Nachrichtensendung im Fernsehen war z.B. der Schlachter, der die Innereien lieferte. George Romero taucht selber auch als Fernsehreporter in der Washington D.C. Sequenz auf. Einige Darsteller haben sogar Doppelrollen. Kyra Schon spielt nicht nur das kranke Mädchen Karen Cooper im Keller, sondern war auch die Leiche oben an den Treppenstufen im Haus. Ihr filmischer Vater Harry Cooper wurde von ihrem richtigen Vater Karl Hardman gespielt. Marylin Eastman, die Harrys Frau helen spielt, ist einmal als insektenfressender Zombie vorm Haus zu sehen. Duane Jones wurde - entgegen dem Glauben vieler Filmanalysten - nicht gecastet, weil er von dunkler Hautfarbe war und somit einen politischen Touch in den Film brachte, sondern weil er nach der Ansicht von Romero und den anderen schlichtweg der beste Schauspieler für die Rolle war, der sich für diese Rolle vorstellte. Marylin Eastman und Karl Hardman kamen im übrigen dadurch zu dem Film, weil sie mit Karls Firma "Hardman Associates" in den Film investierten. Sie steuerten auch ihre Sammlung von Musikstücken und Toneffekten bei.

George Romero hatte dabei nicht mal eine besondere Affinität zum Horrorgenre. Aber aufgrund der leichteren Vermarktung entschieden sie sich für einen Horrorfilm, damit er etwas Gewinn abwirft, wodurch sie sich danach dann anderen Genres und anspruchsvolleren Filmen widmen konnten. Was daraus wurde ist filmische Geschichte und dürfte weitläufig bekannt sein. Es folgten, neben einigen kleineren Produktionen, der Seuchen-Thriller The Crazies und die Vampirgeschichte Martin, bis dann sein 1978 gedrehter Dawn of the Dead zum wohl größten Erfolg und einflußreichsten Film im modernen Horrorgenre avancierte. Night of the Living Dead wurde sogar in das New Yorker Museum of Modern Art aufgenommen. Wie alle Klassiker des Horrorgenres bekam der Film aber bei seinen ersten Aufführungen in den Kinos keine guten Kritiken, was unter anderem auch damit zusammenhing, dass er einen Tag nach Präsident Kennedys Ermordung anlief und niemand sich auf so einen Film einstellen mochte. Erst durch Mundpropaganda, ansteigendem Zuspruch in den Autokinos und durchweg positiven Kritiken in Europa wurde der Film immer bekannter und schließlich auch zu einem großen Erfolg.

Night of the Living Dead - ScreenshotNight of the Living Dead - Screenshot

Nur leider sollten Image Ten davon finanziell wenig mitbekommen. Einer der früheren Titel des Films war Night of the Anubis, der Titel basierte noch auf eine frühe Skriptversion Romeros, wurde aber dann in Night of the Living Dead abgeändert. Leider dachte bei der Änderung niemand daran, sich das Copyright auf diesen Titel zu sichern, wodurch einige Schwarzkopien in Umlauf gerieten. Zudem verstrickten sich Image Ten in einen Rechtsstreit mit ihrem Vertrieb, der ihnen keine klaren Zahlen lieferte und irgendwann bankrott ging. Im Jahre 1990 drehte Tom Savini ein Remake des Films, diesmal allerdings in Farbe und etwas zeitgemäßer inszeniert. George Romero arbeitete am Drehbuch mit und produzierte den Film auch. Hauptgrund des Remakes war aber das damalige Gerücht, dass eine am Original unbeteiligte Firma ein Remake produzieren wollte. Da aber John Russo und Ross Streiner einen langwierigen Gerichtsprozess mit ihrem damaligen Vertrieb hinter sich hatten, der eine unlizensierte eincolorierte Farbversion des Originals rausbrachte, wollten sie lieber ihr eigenes Remake drehen, damit sie nicht wieder mit leeren Händen da standen.

Zum 30-jährigen Jubiläum des Originalfilms gab es dann die überraschende Nachricht, dass eine neue und erweiterte Fassung des Films produziert wurde, die ca. eine Viertelstunde an komplett neu gedrehten und in den alten Film integrierten Szenen beinhaltet. Die neuen Szenen packen den alten Film in eine Art Rahmenhandlung. Die erste siebeneinhalb Minuten sieht man, wie zwei Arbeiter einen Sarg zu dem Friedhof transportieren (auf der offenen Ladefläche eines PickUps!!!), wo der Leichnam, ein lang gesuchter Kindermörder, begraben werden soll. Dieser Leichnam ist sofort als der Friedhof-Zombie des Originals erkennbar, also Schauspieler Bill Hinzman, nur dass er jetzt dreizig Jahre älter ist. Hier sieht man dann seine Auferstehung, was dann zu den bekannten Originalszenen führt, wo Barbara und ihr Bruder ihm kurze Zeit später auf dem gleichen Friedhof begegnen. Weitere Neuerungen sind einige Aufnahmen der Greueltaten von (neuen) Zombies sowie ein erweitertes Ende. Vor dem zweiten Interview mit dem Sheriff, der die Zombiejäger anführt, gibt es noch ein anderes Interview mit einem Reverend, der auch in der neuen Prolog-Sequenz dabei war, und danach von dem Hinzman-Zombie verletzt wird. Und vor dem Ende des Originals mit den Fotos von den Verbrennungen gibt es nochmals eine neue Sequenz, die in einem Hospital ein Jahr später(!) spielt, wo die gleiche Fernsehreporterin den Reverend nochmal interviewt, der sein Überleben durch den Biß des Zombies als göttliche Fügung darstellt.

Night of the Living Dead - ScreenshotNight of the Living Dead - Screenshot

Die Idee zu dieser Version kam sowohl John A. Russo als auch Marylin Eastman, da andere ältere Filme wie z.B. die Star Wars Filme erfolgreich in einer aufgepeppten Version in den Kinos liefen. Diese allgemein als "30th Anniversary" Version bekannte Fassung kann aber getrost unter dem Begriff "Kunstschändung" abgelegt werden. Die neuen Szenen sind erstmal vollkommen unnötig und überflüssig und verleihen dem Film keinerlei neue Tiefe oder interessante Aspekte. Auch wenn die Verbindung von alten und neuen Elementen fast nahtlos aussieht, so kann man die neuen Sequenzen doch immer irgendwie erkennen, da sie doch einen Tick zu neu wirken. Und obendrein wurde von dem Original einiges an Szenen entfernt, um Platz für die neuen zu schaffen, denn beide Versionen haben ungefähr die gleiche Laufzeit! Es fehlt z.B. Barbaras Erzählung gegenüber Ben, was ihr und ihrem Bruder passiert ist, die Nachrichtensequenz in Washington D.C. wurde gekürzt sowie einiges an Bens Arbeiten im Haus und Dialoge zwischen Harry Cooper und seiner Frau. Die Schnitte sind dabei nicht immer professionell ausgefallen, an manchen Stellen merkt man deutlich, dass da was "abgehackt" wurde. Ganz übel wurde auch mit dem Soundtrack und den Toneffekten umgegangen. Der original Soundtrack wurde durch eine neue Musik ausgetauscht, die sämtliche Atmosphäre zerstört, was aber wohl auch daran liegt, dass man die alte Musik zu sehr gewohnt ist. Durch die neue Soundabmischung leiden aber vor allem die Dialoge, die mal klar und mal deutlich dumpfer zu vernehmen sind. Und obendrein wurde ein Großteil der Soundeffekte durch neue ersetzt, die aufgesetzt, künstlich und stellenweise unpassend wirken. Von dieser Fassung kann also nur abgeraten werden!

Bei dieser neuen Version führte Bill Hinzman aber nicht nur seine alte Rolle aus, sondern war als Kameramann aktiv an den Dreharbeiten beteiligt. Der neue Soundtrack wurde von Scott Vladimir Licina komponiert, der hier auch gleichzeitig die Rolle des Reverends spielt. Als Reporterin ist Debbie Rochon zu sehen, die sehr viele Rollen in C-Movies und Direct-to-Video Produktionen gespielt hat. Dazu gehören unter anderem der von John A. Russo gedrehte Santa Claws, Tromas Terror Firmer und Citizen Toxie: The Toxic Avenger IV, der Möchtegern-Parodie Play-Mate of the Apes oder sogar die deutsche Amateurproduktion Lord of the Undead. Als Zombies treten hier die Töchter von John A. Russo, Ross Streiner und Bill Hinzman auf.

Night of the Living Dead - ScreenshotNight of the Living Dead - Screenshot

Von Night of the Living Dead gibt es mittlerweile so viele verschiedene DVD-Versionen, dass man den Überblick nicht mehr behalten kann, sowohl in Deutschland als auch international. Die wohl beste Version der Originalfassung ist die US-DVD, die sogenannte Millenium Edition von Elite Entertainment. Das Bild ist relativ frei von Beschädigungen und Verschmutzungen und relativ scharf. Der Kontrast ist nicht ganz optimal gewählt, läßt aber immer noch genug Details erkennen, auch in dunklen Szenen. Neben dem original Monoton gibt es auch noch eine neuere Dolby Digital 5.1 Abmischung, die aber nicht sehr spektakulär ausgefallen ist. Surround-Abmischungen alter Monofilme sind ohnehin eine Sache für sich und in den meisten Fällen auch nicht wirklich nötig.

Die DVD ist aber randvoll mit Extras. Gleich zwei Audiokommentare finden sich auf dieser DVD. Der erste wurde von George A. Romero, John Russo, Karl Hardman und Marylin Eastman gesprochen. Leider kann man hier nur Romero und Russo richtig gut verstehen, Maeylin Eastman klingt so, als säße sie weit entfernt vom Mikro und Hardman kann man auch nicht immer optimal verstehen. Davon abgesehen vermitteln vor allem Romero und Russo einige Informationen über die Dreharbeiten und den Film an sich. Audiokommentar Nummer zwei wurde von Bill Hinzman, Judith O'Dea, Keith Wayne, Kyra Schon, Russell Streiner und Vince Survinski gesprochen. Bei sovielen Personen ist die Verständlichkeit auch nicht immer optimal, aber dennoch bekommt man einige interessante Fakten und auch nette Anekdoten zu hören.

Night of the Living Dead - ScreenshotNight of the Living Dead - Screenshot

Des weiteren gibt es "Treatment/Original Script" Ausschnitte aus dem original Skript mit einigen erklärenden Worten von John A. Russo. "Personal Scrapbooks and Memorabilia" ist eine Galerie von Notizbüchern des Drehteams und Abbildungen von Zeitungsausschnitte, Anzeigen etc. Mit "Night of the Living Bread" gibt es dann eine liebevolle Hommage und gleichzeitig auch Parodie auf Night of the Living Dead. Auf ca. achteinhalb Minuten wird die Handlung des Originals komprimiert und hier müssen sich die Menschen nicht gegen Untote wehren, sondern gegen aggressives Toastbrot! Sehr witzig gemacht. Das 16-minütige Audio-Interview mit Duane Jones ist das letzte was er jemals gegeben hat, bevor er 1988 starb. Wenn man sich an die nicht gerade optimale Tonqualität gewöhnt hat, bekommt man noch einige seiner Ansichten über den Film und seine Erzählungen zu den Dreharbeiten zu hören. Ein weiteres Interview, etwas über 10 Minuten lang, gibt es noch mit Judith Ridley, das viele Jahre später entstanden sein muss. Es geht hier vor allem darum, wie sie zu dem Projekt kam und wie die Dreharbeiten abgelaufen sind.

Mit "Beginnings: The Latent Image/Hardman Eastman Studios" gibt es dann einen ganzen Block, der sich nur um Romeros alte Werbefirma dreht. Nach einigen Textinformationen über Hardman/Eastman kann man sich sogar 8 alte Werbefilmchen anschauen, die damals produziert wurden. Das Highlight davon dürfte die "Calgpon Story" sein, wo ganz im Stile von Fantastic Voyage (Die phantastische Reise) ein U-Boot verkleinert und in eine Waschmaschine gebracht wird, wo es gegen den Schmutz an einem T-Shirt kämpft! Sehr amüsant ist auch der nachfolgende Outtake aus "The Derelict", ein Kurzfilm der von den Hardman/Eastman Studios gedreht wurde und Karl Hardman als einen versoffenen Penner zeigt. Abgeschlossen wird das mit einem weiteren Textblock darüber, wie aus der Werbefirma Latent Image die Filmfirma Image Ten wurde. Ein weiterer Film von George A. Romero ist das Thema von "Scenes from There's Always Vanilla, a lost film by George A. Romero". 1971 drehte er mit Judith Ridley in der Hauptrolle den Thriller There's Always Vanilla, von dem es hier fünf Minuten zu sehen gibt. Die Qualität liegt allerdings auf schlechterem VHS-Niveau. Eine kleine Bildergalerie mit Aushangsfotos und Plakaten dazu gibt es auch. Abgeschlossen wird der komplette Bonusbereich dann mit dem Kinotrailer und einem TV-Spot. Auf dem Kapitelzettel in der DVD gibt es noch Liner Notes von Stephen King.

Night of the Living Dead - ScreenshotNight of the Living Dead - Screenshot

Die unsägliche 30th Anniversary Edition kam damals über Anchor Bay erstmals auf DVD in einer auf 15.000 Stück limitierten Doppel-DVD heraus. Neben der neuen Version gibt es hier auch die alte Originalversion von Romero dabei, allerdings nicht mit dem Originalsoundtrack, sondern mit dem neuen Soundtrack, was diese Version somit auch uninteressant macht. Das Bild der 30th Anniversary Version ist sehr gut, sogar bei den Szenen der alten Version. Im Vergleich zur Millenium Edition ist hier der Kontrast ein wenig stärker, manchmal aber auch zu stark ausgeprägt. Das Bild ist auch schärfer und rauscharmer, dies wird aber mit Doppelkonturen erkauft. Und es wurde zudem bei den alten Originalszenen etwas ins Bild reingezoomt! Zur Verdeutlichung hier ein kleiner Bildvergleich: Bildvergleich Elite Entertainment - Anchor Bay

Der Ton liegt nur in 5.1 vor, allerdings handelt es sich hierbei um eine Abmischung, die kaum Gebrauch von den Surround-Möglichkeiten macht, denn es spielt sich eigentlich alles an der Vorderfront ab. Selbst die Musik wird so gut wie gar nicht auf die hinteren Lautsprecher verteilt. Nun die Extras: der Audiokommentar von Ross Streiner, John Russo, Bill Hinzman und Bob Michelucci ist recht angenehm zum zuhören. Es gibt keine längeren Pausen, alle vier sind bestens aufgelegt und haben viel zu erzählen. Richtig interessant wird es eigentlich dann immer, wenn sie über die Produktion des Originals sprechen, auch wenn man manche Anekdoten schon in anderen Audiokommentaren gehört hat. Was die neue Fassung als solches angeht sind die Herren ziemlich davon überzeugt und schienen damals wirklich zu glauben, dass den Fans die neue Version wirklich gefallen könnte. Leider halten sie sich vollkommen mit Informationen darüber zurück, warum sie überhaupt diese neue Version produziert haben und was die Motivation dahinter war. Die Behind-the-Scenes Featurette hat nur eine Lauflänge von 9 Minuten und zeigt einige Aufnahmen der Dreharbeiten, dazu gibt es kurze Ausführungen der Beteiligten.

Night of the Living Dead - ScreenshotNight of the Living Dead - Screenshot

Nichts mit dem Film zu tun hat der einminütige Ausschnitt aus dem Bill Hinzman Film Flesheater, bei dem er nicht nur die Hauptrolle spielte, sondern auch Regie führte und das Drehbuch schrieb. Komplett für die Tonne ist das "Dance of the Dead" Musikvideo, dass Filmauschnitte in verfremdeter Form zu einem belanglosen Techno/Electro Stück ablaufen läßt und mit Sprachsampeln aus dem Film unterlegt ist. Neben dem Trailer gibt es dann noch eine selbstablaufende Bildergalerie, die einige Bilder von den Dreharbeiten und aus dem Film zeigt, untermalt von einem Stück des Soundtracks. Zu der neuvertonten Originalversion gibt es keine Extras, aber auf einer ebenfalls enthaltenen CD kann man sich den kompletten neuen Soundtrack anhören. Das einzige aber, was diese CD überhaupt interessant macht, sind die kurzen Dialogausschnitte aus dem Film. In einem kleinen, aber mit 32 Seiten recht dicken Booklet gibt es noch Interviews mit John A. Russo, Bill Hinzman, Debbie Rochon und Scott Vladimir Licina.

Quellennachweis

[1] Frank Koenig: Dawn of the Dead - Anatomie einer Apokalypse
[2] Detlef Klewer: Der Splatterfilm Band 2

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 02.01.2005
Letzte Textänderung: 27.11.2005

Leser-Kommentare

07.04.2007, 16:21:28 Dietmar Kesten

DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN

ILLUSION UND FALSCHER SCHEIN

von DIETMAR KESTEN, GELSENKIRCHEN, 7.

APRIL 2007.

Dass das New Yorker Museum of Modern Art Romeros „Night oft he Living Dead“ als Sammlung enthält, kann nicht beeindrucken. Auch nicht, dass der Film über 20 Millionen Dollar einspielte und sogar zum „Kultfilm“ avanciert sein soll. Interessant ist das Erscheinungsjahr 1968: Eine Zeit des politischen Aufbruchs, der Studentenunruhen, der Abnabelung vom Elternhaus, die Kritik am Konsumismus, und die Revolte gegen das Establishment kennzeichneten u. a. die die gesellschaftlichen Verhältnisse zu dieser Zeit.

Romero, so viele Kritiker, stellte sein Werk bewusst in diesen gesellschaftlichen Abschnitt. „Untote“ sollten für die Randgruppen stehen, mit denen sich die Gesellschaft nicht auseinanderzusetzen gedenkt. Dazu sollte sich noch der „Konkurrenzkampf“, die „Profiliersucht“, der „Konsumterror“ (Der Nachfolgefilm von 1978 heizte diesen Diskurs noch einmal an) und die „gegenseitigen Schuldzuweisungen“ gesellt haben, die im Film möglicherweise beseitigt werden, da man auch „ohne Gesellschaft leben“ könne. Zumindest hatte das die berühmte „Kommune I“ 1967 in Berlin (West) schon einmal versucht, und war jämmerlich gescheitert.

Worum geht es aber in diesem vieldiskutierten Film wirklich? Noch nicht bestattete Tote, durch außerirdische Strahlenwirkung in ein „Leben“ zurückgekehrt, dringen in einer ländlichen Gegend von Pennsylvania ein, massakrieren die Bewohner und ernähren sich von deren Fleisch. Auf der Flucht vor ihnen geraten sieben Personen in ein Bauernhaus. Alle kommen um, der letzte „irrtümlich“ durch die Hand der Befreier. Der Film setzte womöglich erste Maßstäbe im Horror-Genre. Kennzeichnend sind seine brutalen Szenen, die durchaus als Ekelstücke eingestuft werden können.

Eine Gesellschaftskritik, die Romero vorgibt, müsste den Krisen-Alltag reflektieren können. Doch er bietet nur eine Folie an und malt düstere Phantasien. Mit der ekelerregenden Anhäufung von Szenen, die in bestialische Grausamkeiten einmünden, bietet er eine Legitimation für die fortschreitende Gewalt im Film an, die sich seit dieser Zeit wie ein Virus verbreitete. Eine allegorisch gedeutete Kapitalismuskritik führt somit in die Irre.

Die zunehmende Verwilderung und die bestialischen Tendenzen der Niederungen des bürgerlichen Subjekts, sind ohne seine fetischistische Vorgeschichte nicht zu haben. Romero, Vertreter einer moralischen Normativität, meint durch Tabuverletzungen schocken zu müssen. Dabei verwechselt er ständig Moral und Zähmung. Anders ausgedrückt: Er glaubt an die eigene Illusion. Das falsche Sein bestimmt immer noch das Bewusstsein, auch in der Ideologieproduktion.

Das markante und zugleich zentrale Moment des Postmodernismus stellt die Auffassung dar, die Gesellschaft ließe sich im Wesentlichen auf die sprachliche oder symbolische Vermittlung reduzieren. In dieser Auffassung, die seit den 1960ger Jahren zum Mainstream von Gesellschaftstheorie wurde, drückt sich ein Durchgangsstadium von warenförmiger Selbstreflexion aus. Indem das autonome selbstherrliche Subjekt, welches die Dinge aus sich heraus konstituiert, wirkungsmächtig in die Welt hineinregiert, ins diskursiv-selbstbeschränkte Subjekt der Sprache transformiert wird, erweist sich die Postmoderne als Ausläufer einer kapitalistischen Phase, in der die immanenten Systemwidersprüche weitgehend sistiert waren oder innerhalb des Regelwerks von Markt und Staat als lösbar erschienen.

Romeros Beschreibung dieser gesellschaftlichen Zustände mit Konstrukten ist nur, wenn überhaupt, die Beschreibung einer dürren Großwetterlage, die sich schließlich geändert hat: Die Rückkehr der Realität in Form weltweiter Krisenherde wirkt auch auf das sprachliche Zuhause der postmodernen Subjekte, die sich nicht aus einem Film ableiten lassen. Zunehmende Brutalität der Warengesellschaft und Verwilderung werden von ihm nicht als Ausdruck und Konsequenz der kapitalistischen Vergesellschaftung in ihrem entfesselten Verfalls- und Krisenprozess interpretiert, sondern gelten (gerade nicht originell) als Ausfluss von bösem tierischen Erbe. Die „zweite“ Natur der Zombies wird zur warengesellschaftlichen Entfremdung umgebogen, und somit zur „ersten“ Natur.

Die Zombies mit nun ontologischer Wolfsnatur, die den Menschen konterkarieren, sollen womöglich in einen marktwirtschaftlichen Konkurrenzkampf eintreten, der ausufern mag zum ewigen Krieg aller gegen alle. Doch diese „kleinen“ Marktungeheuer können das viele größere staatliche Ungeheuer mit Konsumrausch, Konkurrenz und Verblendung gar nicht angreifen, da sie von Romero gar nicht als Hintergrundrauschen definiert werden.

Über die bestialische Verfasstheit des modernen Konkurrenzsubjekts kann Romero keine Auskünfte erteilen, auch nicht über seine Enthemmungsschwelle. Die Gewinn-Verlierer Dualität, die mache Rezensenten vermuten, ist nicht dort vakant, aber immerhin in der Realität. Denn dort wird das auf sich selbst bezogene Waren-Ich in der Tat eine zunehmende Bedrohung Eine zu konstatierende Realität im Hinblick auf eine post-postmoderne Individualität spricht Romero jedoch gar nicht an. Die Zombies bleiben nur marodierende Banden ohne Aussagekraft. Ubi Bene ibi Patra (Wo es mir gutgeht, dort ist mein Vaterland).

16.03.2007, 18:24:50 knobi ( Email schreiben Homepage )

Ich finde die Schattenspiele mit der Kammera sehr gelungen. Erinnert mich ein wenig an die Arbeiten des schwedischen Regisseurs Ingmar Bergmann. Im laufe des Films lassen sich zwar ein paar Lacher nicht vermeiden,führt aber nicht zum Abbruch der Story. Für Leute die es mal selber mit der Kammera versuchen möchten,können sich hier ein Beispiel nehmen wie man mit wenig Buget eine Story erzählt. Das meine ich nicht nur für den Horrorgenre, sondern für jedes Genre.

20.01.2005, 11:51:39 Tobias Guhl ( Email schreiben )

Also, ich finde, Romero hat in seinen nachfolgenden Filmen eigentlich fast einen Rückschritt gemacht: Die Zombies wirken in NOTLD irgendwie... "zombiger", als etwa in Dawn Of The Dead. Das liegt vor allem an ihren etwas natprlicheren Bewegungen, aber vielleicht auch an der Tatsache, dass der Film schwarzweiß ist. Jedenfalls sind hier von frisch Verstorbenen bis zu halbverfaulten Leichen alle möglichen Zombiegattungen vertreten. Das Make-Up in den ersten Nachfolgern dagegen ist einfach nur schlecht. Bei Day Of The Dead sieht die sache dann wieder besser aus, aber der Film ist nicht mehr so toll. Ich bin der Meinung, mit Night Of The Living Dead hat Romero seinen so ziemlich besten Film gedreht. Besonders toll finde ich die Tatsache, dass es keinen richtigen Protagonisten bzw. Sympathieträger gibt. Die Charaktere sind... Sehr menschlich, selten stereotyp, haben alle ihre Macken. Bis auf die erwähnten Logikfehler, die sich u.a. durch das Zusammenschneiden ergeben haben, ist der Film hervorragend. Klassiker!

15.01.2005, 23:53:21 Death Machine ( Email schreiben )

konnt auf allen seiten nur das lesen: genialer film usw. mir gefiel der film gar net, weiß auch net, weshalb, aber für mich ein schlechter film, obwohl alle sagen, klassiker.....naja, guckt euch den an, bin wohl der einzige

06.01.2005, 18:15:40 Stephan Möller ( Email schreiben Homepage )

Jepp, ein wirklich geiler Streifen vom Horror-Altmeister George A. Romero. Besonders gut fand ich - und da werde ich wohl nicht alleine darstehen - die beklemmende Atmosphäre, erzeugt durch tolle Kameraeinstellungen by Mr. Romero himself und dem alleinigen Wissen "Es gibt keinen Ausweg!". Auch gut gefallen haben mir die Zombies ... da war der Film seiner Zeit ein paar Jahre vorraus (zum. meiner Meinung nach ... wer hätte sich denn vorher getraut, sowas zu zeigen?)!
Fazit: Auch, wenn sich teilweise ein paar Fehler einschleichen, ein extrem spannender und düstere Horrorthriller ... 9/10 Punkten!

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