Film Daten

Titel:
Oldboy
Originaltitel:
Oldboy
Land & Jahr:
Südkorea 2003
Laufzeit ca.: ?
115 Min.
Regie:
Park Chan-wook
Darsteller:
Min-sik Choi
Ji-tae Yu
Hye-jeong Kang
Dae-han Ji
Seung-Shin Lee
Dal-su Oh
Byeong-ok Kim
Su-hyeon Kim
Seung-jin Lee
Su-kyeong Yun
Myeong-shin Park
Dae-han Chi
Tae-kyung Oh
Jin-seo Yun
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

DVD Daten

DVD Cover - EMS
Label:
EMS
Regionalcode / Norm:
2 / PAL
Bild / Zeit:
2.35:1 (anamorph) / 114:49
Sprachen/Ton:
Deutsch - DD 5.1
Deutsch - DTS
Koreanisch - DD 5.1
Untertitel:
Deutsch
Extras:
  • Audiokommentar von Park Chan-Wook, Choi Min-Sik, Yu Ji-Tae und Kang Hye-Jeong
  • Making-of
  • 11 Interviews
  • Featurette "Bei den Dreharbeiten"
  • Cannes Special
  • Entfernte Szenen
  • Musikvideo
  • 2 Trailer
  • Teaser
  • TV-Spot
  • Bildergalerie
  • Trailer: Into the Mirror / Ginger Snaps II / Inugami
  • 16-seitiges Booklet

Oldboy

Review

Oldboy - Logo

(Ein Review von Carsten Henkelmann)

An einem regnerischen Abend wird Oh Dae-Su (Min-Sik Choi) entführt und für 15 Jahre in einem Zimmer festgehalten. Der einzige Kontakt zur Außenwelt kommt über das Fernsehprogramm zustande, seine Entführer bekommt er nie zu Gesicht. Durch die Nachrichten erfährt er, ein Jahr nach seiner Gefangennahme, dass seine Frau ermordet wurde und alle Hinweise auf ihn als Mörder deuten. Eines Tages wird er dann unverhofft freigelassen und muss sich zunächst wieder einmal in der normalen Welt zurechtfinden. Die Köchin Mi-Do (Hye-Jeong Kang) nimmt ihn bei sich auf und hilft ihm bei der Suche nach seinen Entführern. Schon bald findet er erste Hinweise, es kommt sogar zu einer Konfrontation mit seinem Peiniger Lee Woo-Jin (Yu Ji-Tae), aber auf seinem Weg gilt es manch blutige Situation zu meistern...

Oldboy - ScreenshotOldboy - Screenshot

Oldboy beginnt mit einer Nahaufnahme einer Faust und schwenkt langsam hoch zu einer Person, von der man gegen das Sonnenlicht nur die Silhuette erkennen kann. Dann erfolgt der Gegenschnitt und man sieht, dass diese Faust einen anderen Mann an der Krawatte festhält, der über dem Abgrund einer Hochhausfassade hängt und somit (noch) vor dem Sturz bewahrt wird. Mit diesem ungewöhnlichen Setup beginnt wohl eines der interessantesten und in manchen Elementen auch ungewöhnlichsten Charakterdramas der letzten Jahre. Inszeniert wurde es von Park Chan-wook, der sich einige Jahre zuvor schon mit Gongdong gyeongbi guyeok JSA (Joint Security Area) und Boksuneun naui geot (Sympathy for Mr. Vengeance) einen guten Namen gemacht hat und seitdem als einer der hoffnungsvollsten Jungregisseure Koreas gilt.

Die Hauptperson von Oldboy ist Oh Dae-Su, ein Mann über den wir nur soviel erfahren, dass er verheiratet ist, eine Tochter hat und die Finger nicht von den Frauen anderer Männer lassen kann. Er durchlebt in den 15 Jahren seiner Gefangenschaft ein regelrechtes Martyrium. Sein ganzer Lebensraum beläuft sich auf wenige Quadratmeter eines Zimmer, in dem nur ein kleines Bild die Illusion eines Blicks nach draußen bereithält. Der Tagesablauf ist bestimmt vom endlosen Fernsehschauen und teils ans Wahnsinnige grenzende Aktionen wie das Trainigsboxen mit blanken Fäusten gegen die harte Steinwand. Ein Ausbruchsversuch in Form eines langwierigen Losschabens von Steinen in der Wand führt nur zur Außenwand des Hochhauses. Zur Pflege Oh Dae-Sus leiten seine Aufpasser in regelmäßigen Abständen Gas in das Zimmer um ihm während seiner Bewußtlosigkeit die Haare zu schneiden und medizinisch zu versorgen. Er weiß nicht, ob es noch andere Gefangene gibt und von seinen Aufpassern sieht er auch kaum etwas.

Oldboy - ScreenshotOldboy - Screenshot

Nach seiner Freilassung treiben ihn nur noch zwei Fragen: Wer ist dafür verantwortlich und vor allem warum? Ein erster Kontakt ist schnell hergestellt, als ihm ein Unbekannter ein Handy und eine Brieftasche in die Hand drückt. Schon bald nimmt sein Entführer Kontakt zu ihm auf, treibt aber zunächst nur ein Spielchen mit ihm. Zudem ist Oh Dae-Su in einer misslichen Lage, denn seine Frau ist seit Jahren tot und von seiner Tochter weiß er nicht, wo sie lebt, später sollte sich herausstellen, dass sie sich mittlerweile irgendwo in Schweden niedergelassen hat. Glücklicherweise hilft ihm Mi-Do, die ihm Unterschlußf gewährt und mit der Zeit kommen die beiden sich auch näher. Allerdings bringt er sie auch in höchste Lebensgefahr, denn sein sein Feind scheint immer genau zu wissen, wo die beiden sich gerade aufhalten, und schreckt nicht davor zurück, Mi-Do zu bedrohen wenn er etwas bestimmtes von Oh Dae-Su möchte.

Zitat

Lache... und die ganze Welt lacht mit Dir. Weine... und Du weinst allein.

Das besondere an Oldboy ist nicht nur seine ungewöhnliche Ausgangslage, sondern vor allem die Konsequenz, mit der die Geschichte erzählt ist. Der Tag seiner Entführung ist für Oh Dae-Su ohnehin schon ein Tag voller Pech gewesen. Weil er die Frau eines anderen belästigte, landete er, anstatt auf dem Geburtstag seiner Tochter, auf einer Polizeiwache und anschließend für 15 Jahre in einem ganz anderen Gefängnis. Auch nach seiner Freilassung bestimmen Gewalt und Finsternis seinen Alltag. Dies wird in durchweg düsteren Bildern gestgehalten, die Farbpaletten lassen nur selten mal knalligere Farben in den Film herein. Braun und dunkelgrün dominieren die Optik des Films und auch Oh Dae-Su selber wirkt mit seiner Frisur ein wenig von dieser Welt entrückt.

Oldboy - ScreenshotOldboy - Screenshot

Und Oldboy ist ein Film über Gewalt. Aber nicht im plakativen, selbstzweckhaften Sinne, sondern dies gehört zu Oh Dae-Sus Entwicklung, nachdem er das Gefängnis verlassen durfte. Die 15 Jahre Gefangenschaft waren für ihn ein einziges dahinvegetieren, in der Freiheit benötigt er jeden noch so kleinen Beweis, dass er wirklich am Leben ist und das er wirklich und bewußt lebt. Auch wenn es nur die Rache ist, die ihn vorantreibt. Kaum ist er in der Stadt nimmt er sich stumm von einem Jungen dessen Zigarette, um nach all den Jahren wieder den Geschmack von Nikotin schmecken zu können. Das er dabei nicht gerade auf Freundschaft stößt dürfte klar sein, aber in der anschließenden Schlägerei ist er geradezu hyperaktiv, mit nur wenigen Schlägen hat er mehrere junge Männer zu Boden gebracht. Nach all den Jahren der Enge bricht er hier geradezu körperlich aus.

Auch die späteren Kampfszenen bringen dies hervor, gerade in der absolut genial inszenierten und extrem langen Prügelei in dem Gang seines ehemaligen Gefängnisses. Hier sieht man den Flur quasi als Querschnitt von der Seite, Oh Dae-Su beginnt sich von links nach rechts durch ca. 20 Gegner durchzukämpfen, die Kamera ist dabei immer genau auf seiner Höhe. Eine Szene wie diese gab es zuvor noch in keinem Film, vor allem weil sie komplett in einem Stück und ohne Schnitt entstanden ist. Aber auch die anderen Gewaltszenen haben es da in sich und auch wenn einige Taten abseits der Kamera passieren, ist manches für Zartbesaitete wohl nur schwer zu ertragen. Da wird schon mal ein Hammer missbraucht um Zähne zu ziehen. Der rote Faden des Films ist das Motiv der Rache. Oh Dae-Su brennt seit 15 Jahren darauf, seinen Entführer zu stellen und ihm alles heimzuzahlen. Außer der Rache ist ihm nichts mehr vom Leben geblieben. Aber seine Entführung war ebenfalls ein Akt der Rache, auch wenn sich die Hintergründe erst im blutigen Finale offenbaren.

Oldboy - ScreenshotOldboy - Screenshot

Oldboy behandelt zwar hauptsächlich Rache und Gewalt, gönnt dem Zuschauer allerdings auch einige wenige ruhige Momente, und zwar immer dann wenn sich die Beziehung zwischen Oh Dae-Su und Mi-Do weiterentwickelt. Aber wie man schnell feststellen wird, sind die Szenen eher die Ruhe vor dem Sturm. Keiner der beiden ist jemals wirklich sicher. Trotzdem gelang es Park Chan-Wook diese Szenen mit einer gewissen Leichtigkeit einzufangen, die einen angenehmen Gegenpol zu den düsteren Szenen um Oh Dae-Su bilden. Zudem verfügt der Film auch noch über einen stellenweise wirklich sehr schwarzen Humor, der sich aber gut in das Gesamtbild einfügt.

Was den Film aber daneben so gut funktionieren läßt, ist die Art wie er gedreht und produziert wurde. Neben der den Stimmungen angepassten Farbpaletten sind es vor allem die Kameraeinstellungen und -fahrten die zu begeistern wissen, überhaupt das sehr hohe Niveau der Inszenierung und natürlich auch der wunderbare Soundtrack, der die Stimmungen noch um einiges mehr unterstützt. In manchen Einstellungen mag man schon fast von einem kunstvollen Arrangement sprechen, so durchdacht sind sie konstruiert und mit der Kamera eingefangen worden. Durch den bewußten Einsatz bestimmter Farben und vor allem Muster (man achte mal auf die Tapeten), wirken gewisse Szenen schon fast wie surreale Gemälde.

Oldboy - ScreenshotOldboy - Screenshot

Überhaupt vermied es Park Chan-Wook den Film zu konventionell aussehen zu lassen, obwohl er auch für Nicht-Kenner des asiatischen Kinos relativ einfach zu konsumieren ist. Neben der Kunstfertigkeit mancher Szenen baute er auch ein paar ans Surreale grenzende Elemente ein, die aber zunächst als solche gar nicht mal unbedingt sofort auffallen. Wenn z.B. ein Gasmasken-tragender Lee Woo-Jin in dem Hotelzimmer Oh Dae-Sus und Mi-Dos steht oder später Mi-Do mit Engelsflügeln vor einer knalligen Tapete sitzt, sind dies Szenen, die sich nahtlos in das Gesamtgerüst Oldboy einfügen, sich aber in ihrer Andersartigkeit unbemerkt in das Empfinden des Zuschauers einbrennen. Oldboy ist allein deswegen schon ein Film, den man sich mindestens zweimal ansehen sollte. Park Chan-Wook gelang hier wirklich das Meisterstück, einen Action-/Psycho-Thriller kommerziell zu verpacken, aber dabei wahre Kunst zu zelebrieren.

Dabei hatte Park Chan-Wook nicht mal unbedingt alle Freiheiten, die er haben wollte. Auch wenn man es dem Film nicht ansieht, so hatte er doch ein nicht wirklich hohes Budget zur Verfügung und der Drehplan war sehr straff. So straff, dass Choi Min-Sik sogar zweimal direkt auf dem Set eingeschlafen ist. Zudem war es auch körperlich für ihn nicht einfach, die heiß diskutierte Octopus-Szene musste mit 4-5 Exemplaren gedreht werden, bis man mit dem Ergebnis zufrieden war und der lange Kampf in dem Gefängnis musste an die 17 Mal durchgeführt werden, bis er endlich im Kasten war. Das geringe Budget erforderte es auch, dass sie einfach so ohne Genehmigung in einem koreanischen U-Bahn-Waggon drehen mussten und dabei an jeder Station die Fahrgäste aufforderten, doch bitte einen der anderen Waggons zu nehmen! Für die Schlußszene ging man dann noch extra nach Neuseeland, wobei sogar noch auf den Weg dorthin die extra angefertigten Klamotten für Choi Min-Sik verloren gingen.

Oldboy - ScreenshotOldboy - Screenshot

Dieser Film könnte aber nicht ohne die richtigen Schauspieler funktionieren und auch da bewies Park Chan-Wook ein glückliches Händchen. Choi Min-Sik liefert eine absolut grandiose Leistung ab. Ihn kennen die meisten sicherlich aus dem Actionkracher Swiri (Shiri). Yu Ji-tae verkörpert den Bösewicht Lee Woo-Jin ebenfalls überzeugend und läßt die innere Zerissenheit dieses Charakters gut zum Ausdruck kommen. Er war bereits in der Actionkomödie Attack the Gas-Station! zu sehen, aber auch kürzlich in dem Science Fiction Thriller Natural City. Kang Hye-Jeong gelingt das Kunststück, einerseits das schüchterne Mädchen Mi-Do darzustellen, die aber trotzdem gewillt ist Oh Dae-Su mit ganzer Kraft zu unterstützen. Ihre Filmographie ist noch recht übersichtlich, neben Oldboy sah man sie noch in Naby - The Butterfly und einer Episode von Three... Extremes.

Nachdem der Film in seinem Heimatland Korea bereits in mehreren Versionen erschienen war (2-Disc Special Edition, 4-DVD Ultimate Edition etc.), hat EMS Oldboy für den deutschen Markt veröffentlicht, nachdem er sogar für kurze Zeit in deutschen Kinos lief. Neben einer einfachen Edition gibt es auch eine Special Edition mit zwei DVDs. Die Bildqualität ist eigentlich relativ gut, wobei man auch bedenken muss, dass der Film mit seinen vielen dunklen Farbtönen und düsteren Szenen auch nicht gerade einfaches Material ist. Die vielen digitalen Manipulationen in Form von Farbkorrekturen oder CGI-Effekten sorgen zudem für einen dezente Weichzeichnung, so dass die Schärfe nicht immer optimal erscheint. Neben dem koreanischen Originalton in DD 5.1 gibt es auch die deutsche Synchronisation in DD 5.1 und auch als DTS-Spur. Groß unterscheiden tun sich die drei Spuren nicht, nur erschien der koreanische Originalton ein Tacken druckvoller zu sein und wirkt in der Tonabmischung etwas natürlicher.

Oldboy - ScreenshotOldboy - Screenshot

Auf der ersten DVD befindet sich ein Audiokommentar von Regisseur Park Chan-Wook und den Hauptdarstellern Choi Min-Sik, Yu Ji-Tae und Kang Hye-Jeong. Der Kommentar wurde in koreanischer Sprache gehalten, es lassen sich aber deutsche Untertitel dazuschalten. Auch wenn alle vier scheinbar bei guter Laune waren, so hält sich der Informationsfluss doch leider in Grenzen. Größtenteils wird der Film an sich kommentiert und nicht sehr viel an Hintergrundinformationen vermittelt. Das bißchen an informativen Sachen ist z.B. der Hinweis des Regisseurs, dass bei Oh Dae-Sus Boxübungen in seinem Gefängnis ein Stuntman eingesetzt und dies digital retouschiert wurde, damit der Unterschied zu xxx nicht so stark auffällt. Den Rest an guten Infos kann man an einer Hand abzählen, so dass dieses Feature leider etwas enttäuschend ausgefallen ist. Auf DVD 1 befindet sich außerdem noch die Featurette "Bei den Dreharbeiten", bei der es sich um unkommentierte 12 Minuten an Aufnahmen von den Dreharbeiten handelt. Ansonsten gibt es noch den deutschen und koreanischen Trailer zum Film, sowie Trailer zu drei weiteren Veröffentlichungen von EMS.

Die wahre Perle befindet sich hingegen auf DVD 2, denn das gut 72-minütige Making-of geht stellenweise wirklich ins Detail und vermeidet einen zu großzügigen Einsatz von Filmausschnitten. Es ist eingeteilt in die Kapitel "Rückblick", "Produktion", "Produktionsdesign", "Computereffekte" und "Entstehung der Filmmusik". Hauptsächlich gibt es Interview-Ausschnitte zu sehen, die das grad aktuelle Thema betreffen und dabei kommen netterweise nicht nur Regisseur und Hauptdarsteller zu Wort, sondern auch andere Menschen hinter der Kamera. Der Rest kann da zwar nicht ganz mithalten, ist aber trotzdem nicht unbedingt uninteressant. Die Interviews haben zusammen eine Laufzeit von ca. 40 Minuten und hier kommen nochmals Regisseur, Hauptdarsteller und auch viele der wichtigeren Nebendarsteller zu Wort. Das "Canne Special" ist ein netter Erlebnisbericht von dem Erfolg bei den alljährlich stattfindenden Filmfestspielen. Die 10 "Entfernten Szenen" bieten nicht unbedingt etwas, was man sich sehnlichst in den Film zurückwünschen würde, aber hier bekommt man die Eröffnungssequenz auf dem Polizeirevier in voller Länge (fast 11 Minuten!) zu sehen. Das Musikvideo ist eher langweilig geraten und abschließend gibt es nochmals den koreanischen Trailer, einen Teaser und einen TV-Spot, sowie eine selbstablaufende Bildergalerie. Die Special Edition kommt als schicker Digipack und bietet zudem noch ein Booklet mit weiteren Produktions-Infos.

Oldboy - ScreenshotOldboy - Screenshot
Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 22.03.2005

Leser-Kommentare

01.11.2006, 14:05:50 Florian Kuhn ( Email schreiben )

Wahnsinn! Spannend, brutal, poetisch und tragisch. Was will man mehr? Dieser Film ist definitiv Pflicht für jeden mit gutem Geschmack. Die Asiaten machen einfach besseres Kino, als Hollywood.

07.06.2005, 14:39:02 Christian Schulze ( Email schreiben )

Absolut genialer und grandios inszenierter Film, dem es trotz FSK 16 auch nicht an Härte fehlt. Sollte wirklich jeder gesehen haben.

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