Film Daten

Titel:
Friedhof ohne Kreuze
Originaltitel:
Une corde, un Colt
Land & Jahr:
Frankreich / Italien 1969
Regie:
Robert Hossein
Darsteller:
Michèle Mercier
Robert Hossein
Guido Lollobrigida
Daniele Vargas
Serge Marquand
Pierre Hatet
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

DVD Daten

DVD Cover - Buio Omega
Label:
Buio Omega
Regionalcode / Norm:
0 / PAL
Bild / Zeit:
1.78:1 (anamorph) / 86:51
Sprachen/Ton:
Deutsch - DD 2.0
Deutsch - DD 2.0
Englisch - DD 2.0
Französisch - DD 2.0
Italienisch - DD 2.0
Untertitel:
Deutsch
Extras:
  • Einleitung von Robert Hossein
  • Featurette: "Ein Strick... ein Colt"
  • Featurette: "Bastelanleitung"
  • Kritik des Katholischen Filmdienstes
  • 2 Trailer
  • Deutsche und italienische Titelsequenzen
  • Französischer Magazinartikel
  • Bildergalerie
  • Werberatschlag
  • Filmographien
  • Booklet mit Liner Notes
  • versteckte Trailer: Rififi / Die Kanaille / Die ungezähmte Katrin / Im Reich des Kublai Khan / Der Coup / Kean / Der Profi / Wax Mask / Das Mädchen La Pupa / Drei Gesichter der Furcht / Angélique und der König / Das älteste Gewerbe der Welt / Dracula im Schloß des Schreckens / Ruf der Wildnis
  • Hidden Feature: Kommentar Hosseins zu Jean-Paul Belmondo
  • Hidden Feature: Vergleichsszenen "Haut für Haut" und "Friedhof ohne Kreuze"
  • Hidden Feature: Lagnese Eiswerbung
  • Hidden Feature: Versuch Michèle Mercier zu interviewen
  • Hidden Feature: Kurzfilm "Coup de Feu"

Friedhof ohne Kreuze

Review

Friedhof ohne Kreuze - Logo

(Ein Review von Carsten Henkelmann)

Maria (Michèle Mercier) will sich an den Mördern ihres Mannes, die Männer der einflussreichen Rogers-Familie, rächen und beauftragt Manuel (Robert Hossein), ein alter Freund ihres Mannes, für sie die Arbeit zu übernehmen. Der rät ihr zwar davon ab, erschleicht sich dann aber trotzdem das Vertrauen der Rogers, als er einige Leute einer verfeindeten Familie erschießt. Manuel wird zum Dank als Vorarbeiter auf dem Hof von Will Rogers (Daniele Vargas) eingestellt. Dort läßt er zur Ablenkung nachts die Pferde frei und entführt die Tochter des Hauses. Maria kann nun ihre Forderungen gegenüber den Rogers aussprechen, aber Manuel wird natürlich trotzdem von den Rogers gejagt...

Friedhof ohne Kreuze - ScreenshotFriedhof ohne Kreuze - Screenshot

Friedhof ohne Kreuze würde man auf den ersten Blick sofort als typischen Italo-Western kategorisieren, aber dieser Eindruck täuscht. Zumindestens in der Originalfassung, denn für die deutsche Kinofassung wurde der Film damas massiv geschnitten, übersynchronisiert und sogar Veränderungen im Soundtrack vorgenommen. Aber dazu später mehr, denn das verdient schon einen eigenen Abschnitt. Produziert wurde dieser Film als französisch-italienische Co-Produktion, wobei der Schwerpunkt allerdings eindeutig auf der französischen Seite lag. Regisseur, ein Großteil der Darsteller und der Crew stammen aus Frankreich und nur in den Nebenrollen tauschen auch einige Italiener auf. Gedreht wurde der Film, wie so viele andere Italo-Western, in spanischen Almeria. Robert Hossein, der auch gleichzeitig die Hauptrolle spielte, erschuf aber mit Friedhof ohne Kreuze einen recht eigenständigen Western, der sich zwar einiger bekannter Elemente aus dem Italo-Western-Genre bedient, aber durch die Art seiner Inszenierung eher untypisch ausgefallen ist. In der Originalfassung dominieren lange, ruhige Szenen, Dialoge sind meist auf das nötigste beschränkt und die Musik fiel sehr melancholisch aus, was zusammen eine ganz eigene Atmosphäre erzeugt.

Zu dieser düsteren Grundstimmung passen sich dann auch die Landschaftsaufnahmen an. Die Gegend in der sich alles abspielt, wirkt eher karg, kaum einladend um dort eine Farm aufzubauen. Manuel lebt allein in einer verlassenen Geisterstadt, Marias Hof liegt einsam in einer Steppengegend nahe der Berge und auch die nächstgelegene Stadt ist nicht gerade eine Vorzeigeortschaft. Der Film erinnert von den Charakterzeichnungen her eher an einen Film Noir als an einen typischen Western. Das unterstreicht auch die weibliche Hauptrolle der Maria. Eine selbstständige und geheimnisvolle Frau mit ihren eigenen Motiven, die niemand so wirklich zu entschlüsseln vermag. Die Rolle des Manuel ist die des wortkargen, verschlossenen Helden, der mit seiner eigenen Vergangenheit hadert (sehr schön zu sehen als er am Roulette-Tisch alten und besseren Zeiten hinterher trauert) und sich nicht viele Gedanken um seine Opfer macht. Dafür ist er sehr schnell und zielsicher mit seinem Revolver.

Friedhof ohne Kreuze - ScreenshotFriedhof ohne Kreuze - Screenshot

Friedhof ohne Kreuze verbreitet ähnlich wie z.B. Keoma (1976) eine apokalyptisch anmutende Stimmung. Farblich dominieren dreckige Grau-, Braun- und Blautöne das Bild. Positiv verlaufende Momente gibt es im ganzen Film nicht, selbst als Maria ihren Willen gegenüber den Rogers durchsetzt, ist dies im Endeffekt nur ein anständiges Begräbnis für ihren erschossenen Mann. Die Menschen wissen, dass ihnen keine glänzende Zukunft blüht, sondern versuchen meist nur das beste aus der Situation zu machen und so lange wie möglich am Leben zu bleiben. Auch ein kurzer prägender Moment zwischen Manuel und Maria führt zu keiner klischeebeladenen romantischen Beziehung, sondern nur zu der Erkenntnis, dass es für sie keine gemeinsame Zukunft geben wird, verbunden mit den Zweifeln ob sie denn überhaupt das richtige getan haben.

Diese düstere und ruhige Inszenierung mag daher nicht jedermanns Geschmack treffen. Etwas ungeduldigeren Zuschauern wird der Film ein paar Längen zuviel haben, denn wilde Schießereien sind eher sparsam über die Laufzeit verteilt. Statt unnötiger Dialoge setzte Robert Hossein lieber entsprechende Kamerafahrten und Einstellungen ein, die teilweise mehr vermitteln als es Textzeilen hätten tun können. Im Vergleich mit anderen Italo-Western liegt Friedhof ohne Kreuze eher näher an den Dollar-Filmen von Sergio Leone oder dem großartigen Leichen pflastern seinen Weg (Il Grande Silenzio, 1968) als an flottere Vertreter wie z.B. die Klassiker von Sergio Sollima. Auch die Musik bleibt eher dezent im Hintergrund oder begleitet mit ruhigen, aber prägnanten Motiven die Handlung und offenbart ihre Klasse meist erst auf den zweiten Höreindruck. Friedhof ohne Kreuze ist ein untypischer, aber empfehlenswerter Western geworden, der vor allem durch seine gute Darstellerriege zu überzeugen vermag.

Friedhof ohne Kreuze - ScreenshotFriedhof ohne Kreuze - Screenshot

Dabei war meine erste Begegnung mit dem Film eigentlich eine ganz andere. Wie viele bekam ich zunächst nur die deutsche Kinofassung zu Gesicht und dabei konnte mich der Film nicht so wirklich überzeugen und ich hatte ihn als eher mittelprächtig im Gedächtnis behalten. Dabei ist daran mehr oder weniger eigentlich die Überarbeitung des Films für die deutsche Kinofassung schuld, die im Booklet der deutschen Friedhof ohne Kreuze DVD vom Filmclub Buio Omega sehr schön beschrieben wird. Der Film wurde in Frankreich fertiggestellt, aber bereits in Italien mit mehr Dialogen versehen. Diese zusätzlichen Dialoge waren dann auch wahrscheinlich der Grund, warum für das Drehbuch plötzlich Dario Argento mit aufgeführt wurde, denn an dem original Drehbuch hat er definitiv nicht mitgearbeitet (auch wenn Manuel vor jeder Schießerei einen schwarzen Handschuh anzieht, das war alles Robert Hosseins Idee). Alle weiteren Exportfassungen basierten auf dieser italienischen Version, so auch die deutsche. Hierzulande wurde der Film aber obendrein noch gekürzt (die in schwarz-weiß gehaltenen Vor- und Abspänne sowie kleinere Szenen mitten im Film vielen der Schere zum Opfer), Musik aus Töte Django (Se sei vivo spara, 1967) eingefügt und obendrein auch noch Teile des original Soundtracks an anderen Stellen eingefügt, ersetzt oder gar ganz entfernt. Außerdem erklingt in der deutschen Kinofassung jedesmal die Melodie einer Spieluhr, wenn sich Manuel vor einem Schußwechsel seinen schwarzen Handschuh anzieht. Dies sorgt doch alles für einen recht inhomogenen Gesamteindruck und so verwundert es nicht, dass sich die Wirkung zwischen französischer Originalversion und deutscher Kinofassung so stark unterscheiden.

Gedreht hatte Robert Hossein Friedhof ohne Kreuze mehr oder weniger deshalb, weil er wissen wollte, ob er einen Western inszenieren könne. Da ihn die Filme Sergio Leones beeindruckten, der ein guter Freund von ihm war und Robert Hossein in frühen Planungsphasen für größere Rollen in Spiel mir das Lied vom Tod (C'era una volta il West, 1968) und Für eine Handvoll Dollar (Per un pugno di dollari, 1964) vorgesehen war, widmete er den Film auch gleich Leone. Außerdem drehte Sergio Leone auch die Essensszene im Hause der Rogers, als er Hossein am Set des Films besuchte und der ihm gerne einmal den Regiestuhl überließ. Viele der französischen Darsteller hatten auch noch nie zuvor in einem Western mitgespielt, während das für die Italiener relativ einfach war. Die Filmmusik schrieb im übrigen André Hossein, Robert Hosseins Vater.

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Robert Hossein war sowohl als Regisseur wie auch als Drehbuchschreiber und vor allem als Schauspieler tätig. Zu seinen weiteren Regiearbeiten gehören unter anderem Der Mann, der Peter Kürten hieß (Le Vampire de Düsseldorf, 1965) oder Die Legion der Verdammten (Les Misérables, 1982). Als Schauspieler sah man ihn in Im Reich des Kublai Khan (La Fabuleuse aventure de Marco Polo, 1965), Der Profi (Le Professionnel, 1981) oder Wax Mask (M.D.C. - Maschera di cera, 1997). Michèle Mercier wurde damals vor allem auf ihre Rolle als Angelique in der gleichnamigen Filmreihe (Angélique, Angélique und der König etc.) festgelegt, spielte aber noch in Filmen wie François Truffauts Schießen Sie auf den Pianisten (Tirez sur le pianiste, 1960), Die Drei Gesichter der Furcht (I Tre volti della paura, 1963) oder Dracula im Schloß des Schreckens (Nella stretta morsa del ragno, 1971) mit.

Der Italiener Daniele Vargas war schon sowas wie ein Veteran im italienischen Kino und spielte in so unterschiedlichen Werken wie Die Schlacht von Marathon (La Battaglia di Maratona, 1959), Rocco - Ich leg' dich um (L' Ultimo killer, 1967), Labyrinth des Schreckens (Gatti rossi in un labirinto di vetro, 1975) oder Oben ohne, unten Jeans (Avere vent'anni, 1978) mit. Der hier einen Bruder von Maria und unter dem Pseudonym Lee Borton spielende Guido Lollobrigida sah man auch noch in Filmen wie Django und die Bande der Gehenkten (Preparati la bara!, 1968), (Joko invoca Dio... e muori, 1968), Satan der Rache (E Dio disse a Caino, 1970) oder Der Mafia-Boss (I Familiari delle vittime non saranno avvertiti, 1972).

Friedhof ohne Kreuze - ScreenshotFriedhof ohne Kreuze - Screenshot

Vom geheimnisvollen Filmclub Buio Omega gibt es nun aus der Edition "Hände weg" eine liebevolle aufgemachte DVD, die ein echtes Sammlerstück darstellt. Limitiert auf 2000 Stück gibt es den Film in einer Holzbox mit aufgedruckten Covermotiven und einem 12-seitigem Booklet. Dies ist wieder eine Edition von Fans für Fans und mit der entsprechenden Sorgfalt gestaltet. Das Bild der DVD ist in Ordnung, auch wenn man natürlich sieht, dass hier keine umfangreichen Restaurationsarbeiten möglich waren und es den Anschein hat, dass Material aus verschiedenen Quellen Verwendung fand. Vor allem an der Schärfe mangelt es ein wenig, auch sind des öfteren mal kleinere Beschädigungen und Verschmutzungen des Ausgangsmaterials zu sehen, während man in allen anderen Bereichen durchaus zufrieden sein kann. Kein Referenzmaterial, aber das war auch nicht zu erwarten. Für die nächten Jahre wird der Film auch wohl in keiner besseren Verfassung zu sehen sein.

Der Ton ist aber jetzt ein Kapitel für sich, abseits von den oben angesprochenen Änderungen seitens des Verleihs. Zunächst einmal ist auf dem Cover nur von deutschen Tonspuren die Rede und im Menü lassen sich auch nicht mehr auswählen. Über die Fernbedienung des DVD-Players kann man aber noch zusätzlich zwischen dem englischen, italienischen und französischen Ton auswählen, worüber man sehr dankbar sein darf. Qualitativ hört man allen Tonspuren ihr Alter durchaus an, aber die Dialoge und die Musik sind in der Regel gut verständlich. Wer sich aber darüber wundert, dass es zwei deutsche Tonspuren gibt, dem sei gesagt das die Buio Omega Jungs hier enorme Arbeit in eine deutschsprachige Rekonstruktion der originalen französischen Klangkulisse gesteckt haben. Neben dem normalen deutschen Kinoton wird hier eine neue deutsche Abmischung angeboten, die dem Originalton sehr nahe kommt. Hierfür wurde versucht, den Soundtrack so gut es ging in seinen Ursprungszustand zu bringen, die später neu hinzugefügten Dialoge zu entfernen und bei fehlenden Dialogzeilen wurden sogar Sprachfetzen der Synchronsprecher aus anderen Filmen eingesetzt! Zwar stieß man in ein-zwei Szenen an die Grenze des Machbaren, aber unterm Strich dürfte diese Arbeit wohl einzigartig auf dem deutschen DVD-Markt sein!

Friedhof ohne Kreuze - ScreenshotFriedhof ohne Kreuze - Screenshot

Sehr reichhaltig ist auch das Bonusmaterial ausgefallen, auch wenn es diesmal leider keinen Audiokommentar gibt. Stattdessen gibt es mit der Featurette "Ein Strick... ein Colt" ein knapp über 26 Minuten langes Interview mit Robert Hossein, in dem er sich zunächst darüber wundert, warum es überhaupt ein Interesse an Friedhof ohne Kreuze gibt. Desweiteren gibt es aber noch einige Anekdoten zu den Dreharbeiten und anderen Filmen, wie er Sergio Leone kennengelernt hat, betont ausdrücklich, dass Dario Argento nicht am Drehbuch beteiligt war und erzählt noch ein wenig von seiner Theatertätigkeit. Die "Bastelanleitung" ist ein ironischer Blick auf die Verschandelung des Films durch den deutschen Kinoverleih, in der alle Änderungen die an dem Film vollzogen wurden, in einer Art Anleitung vorgestellt werden. Ein weiterer etwas ironischer Beitrag ist die Vorlesung der damaligen Kritik des Katholischen Filmdienstes durch den Filmgelehrten Christian Kessler.

Trailer gibt es natürlich auch und zwar den deutschen und die italienische Variante. Während der italienische Trailer verhältnismäßig passend den Film vorstellt, fällt der deutsche vor allem wegen seiner reißerischen Anpreisung und der darunter gelegten rockigen 70s Musik auf. Dazu passend gibt es auch die deutschen Film- und Video-Titelsequenzen sowie die italienische. Einen französischen Magazinartikel über den Film aus dem Jahre 1968 gibt es als vorgelesene Bildergalerie. Und eine richtige und vom Soundtrack unterlegte Bildergalerie gibt es natürlich auch noch, sowie den damaligen Werberatschlag und ausführliche Filmographien von Robert Hossein und Michèle Mercier.

Friedhof ohne Kreuze - ScreenshotFriedhof ohne Kreuze - Screenshot

Damit ist aber noch lange nicht alles abgedeckt, was man auf dieser DVD finden kann. Denn ganze 17(!) versteckte Beigaben kann man noch auf der DVD finden, wenn man sich etwas aufmerksamer durch die Menüs klickt. Hier also eine kleine Anleitung, was man alles so finden kann:

  • Auf der ersten Seite des Extras-Menüs auf "Menü" gehen und "links" drücken (Cursor verschwindet), anschließend "Enter". Es folgt eine amüsante Langnese Eiswerbung.
  • Dritte Seite des Extras-Menü: auf "Filmographie Michèle Mercier" gehen und "links" (Cursor verschwindet), anschließend "Enter". Es folgt die Aufnahme des verzweifelten Versuchs Michèle Mercier für ein Interview zu gewinnen.
  • In der Filmographie von Robert Hossein sind folgende Trailer und Beiträge verteilt: Rififi, Die Kanaille, Die ungezähmte Katrin, Im Reich des Kublai Khan, Der Coup und daran anschließend einen kurzen Kommentar Hosseins zu Jean-Paul Belmondo und dem Trailer zu Kean, Der Profi, Wax Mask sowie eine Vergleichsszene aus Haut für Haut und Friedhof ohne Kreuze
  • In der Filmographie von Michèle Mercier sind folgende Trailer verteilt: Das Mädchen La Pupa, Die Drei Gesichter der Furcht, Angélique und der König, Das älteste Gewerbe der Welt, Dracula im Schloß des Schreckens und Ruf der Wildnis
  • Bei den Credits einmal "oben" (Cursor verschwindet) und "Enter", es folgt ein Kurzfilm.

Abgerundet wird diese Limited Edition noch von einem 12-seitigem Booklet mit Liner Notes von Christian Kessler und Informationen zu den damaligen Veränderungen durch den deutschen Verleih und der Rekonstruktion des Tons. Diese DVD von Friedhof ohne Kreuze ist nicht ganz billig, aber durch die liebevolle Gestaltung und Aufbereitung des Films eine empfehlenswerte Veröffentlichung, die wohl in Bezug auf den Film so schnell nicht überboten werden kann.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 20.09.2003
Letzte Textänderung: 14.08.2007

Leser-Kommentare

21.08.2007, 08:29:55 EL CHUNCHO ( Email schreiben )

Endlich wieder ein Review zu einem Euro-Western- und dieser hat es sich ja nun wirklich verdient. Eine meiner langersehnten Veröffentlichungen in großartiger Aufmachung und mit viel Herzblut der Afficionados entstanden. Begeisternd fand ich auch die Rekonstruktion des ursprünglichen Audiotracks, der bei weitem trostloser und melancholischer wirkt als die infame Verunstaltung durch den Eckelkamp- Verleih, der eben damals auch Se sei vivo spara, Questis Spaghetti- Apokalypse im Programm hatte.
Ganz feines Material zum Meditieren!

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