Die neuesten Album-Reviews

Pale King: Monolith Of The Malign (2017)

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8 / 10 Punkte

Mal wieder ein Newcomer aus Schweden. PALE KING wurden 2016 von Jonny Pettersson und Håkan Stuvemark (beide WOMBBATH) mit dem Ziel gegründet, Melodic Death Metal mit einem Old School-Feeling zu erschaffen. Als Einflüsse geben die Herren frühe PARADISE LOST, AMORPHIS, EUCHARIST und UNANIMATED an,

Jorn: Life On Death Road (2017)

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10 / 10 Punkte

Als ich zum ersten Mal von Jorn Lande hörte, war ich sechzehn. Ich verdanke es einer Lauschangriff-CD aus dem RockHard-Magazin, auf der ein Song («End Of Time») aus dem damaligen Album «The Duke» drauf war. Dieses Lied war wie eine Offenbarung für mich. Noch nie zuvor hatte ich so etwas gehört.

Tygers Of Pan Tang: Crazy Nights (1981)

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7 / 10 Punkte

Tach ersmal, diese Bewertung bezieht sich nicht auf die Musik an sich, aber das ist eine ganz schwache Produktion. Ich kann mich noch erinnern, wie enttäuscht wir alle waren. Mehr gibt's eigentlich nicht zu sagen.

Who, The: Live At Leeds (1970)

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9 / 10 Punkte

Eine der besten Livescheiben damals. Im Vergleich zu den eher harmlosen Studioversionen waren diese Versionen wesentlich härter und deshalb für mich besser. Man vergleiche nur Magic Bus................Und lasst die Finger von Versionen, die mehr als 5 Songs haben........die wussten damals schon,

Death: Spiritual Healing (1990)

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8.5 / 10 Punkte

Nach "Leprosy" und einigen ausgedehnten Touren gab es mal wieder einen Wechsel in der Bandkonstellation von Death. Gitarrist Rozz wurde gefeuert und kurzweilig durch Paul Masvidal ersetzt, bevor dann James Murphy hinzustieß. Wir kennen diesen Gitarrenzauberer vor allem von Bands wie Obituary,

Heilung: Ofnir (2015)

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10 / 10 Punkte

Absoluter Geheimtipp, erstklassige Frauenstimme und ein toller Mix aus Experimental/Folk und Dark Ambient. Leider ist die Box mit 30 Euro kein Schnapper, aber ansonsten gibt es das Album als Download.

Warrant: Louder Harder Faster (2017)

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8.5 / 10 Punkte

Die Geschichte von WARRANT ist wahrlich die reinste Achterbahn. Mitte der Achtziger wurde die Band von Erik Turner und Jerry Dixon gegründet und nach einer Weile fand sich in Jani Lane auch ein Frontmann, der sich schon bald als alleiniger Songwriter der Hard/Glam Rocker aus LA hervor tat. Als 1989

Cult, The: Beyond Good And Evil (2001)

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8.5 / 10 Punkte

Wenn ich ein Hardrockliebhaber bin und es mag wenn Rhytmus, Feuer , Melodie, Gefühl und ausdrucksstarker Gesang in die Musik einfliessen, dann sollte ich mich mit diesem Album und "The Cult" generell beschäftigen. Wenn ich schon "Sonic Temple" kenne und liebe, dann MUSS ich dieses Album

Aversions Crown: Xenocide (2017)

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9 / 10 Punkte

Daran gemessen, dass ich bisher der einzige auf dieser Seite bin, der Alben dieser Band besitzt, würde ich sie mal als "unterbewertet" betrachten. Was ich mit dieser Review ändern möchte. "Xenocide" ist einspruchsvolle, verdammt harte, durchdachte wie melodische Musik. Angefangen als Deathcore,

Straftanz: Forward Ever (2008)

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8 / 10 Punkte

“Forward Ever” ist das erste von 2 Alben des Industrial-Projektes Straftanz, nachdem sie vorher mit den Singles “Straftanz” und “Tanzt Kaputt, Was Euch Kaputt Macht” ziemliche Überraschungserfolge feiern konnten. Bis heute sind das wohl auch mit die Songs, mit denen man Straftanz heute verbindet.

Dante: Where Life Was Beautiful - Live In Katowice (2017)

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10 / 10 Punkte

Das ist wirklich ein klasse Album! Dass die Jungs Dream Theater hören, wenn sie nicht selbst musizieren, ist unverkennbar. Aber auch andere Bands oder Musiker blitzen kurz auf. Ich wurde bei einigen Passagen an "Pink Floyd" erinnert, einige Gitarrenpassagen klangen ähnlich wie "Joe Satriani", auch

Nachash: Conjuring The Red Death Eclipse (2015)

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10 / 10 Punkte

Was für eine geniale EP! Die Band habe ich letztes Jahr auf dem Live Evil Festival beim Warm Up Gig im Berliner Cortina Bob kennen und gleichzeitig auch lieben gelernt. Tja, wie umschreibt man ihre Musik, schwer... Ein Monster aus Death und Black Metal würde ich sagen. Es gibt schnelle und doomige

Foreigner: 40 (2017)

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2 / 10 Punkte

Vorweg, ich bin ein Fan von Foreigner, auch in der jetzigen Besetzung. Foreigner ist eine extrem geile Live-Band. Aber mit Foreigner 40 kommt gefühlt die hundertste Best of auf den Markt. Immer die gleichen Titel, halt, 2 1/2 neue Balladen sind drauf. Ich als Fan, würde mich nach 8 Jahren mal

Gert Steinbäcker: Ja Eh (2016)

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6 / 10 Punkte

Musikalben rezensiere ich nicht so gern wie Konzerte. Ein Konzert, also DAS Konzert, erlebt man nur einmal und das Resultat kann man gut in Worten verarbeiten. Aber ein musikalisches Album kann man jederzeit immer wieder hören und selbst nach so vielen Jahren gibt es immer etwas Neues zu

Trees Of Eternity: Hour Of The Nightingale (2016)

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9 / 10 Punkte

Frauengesang mag ich normalerweise nicht. Wer auf Gathering und Nightwish steht, kann hier bedenkenlos zugreifen, Warum? Weils besser ist. Die Langeweile auf deren Alben wird hier durch Abwechslung und gediegene Härte in einem elektronischen Soundpaket ersetzt.

Witherscape: Northern Sanctuary, The (2016)

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8 / 10 Punkte

Mir gefällt Death normalerweise nicht und hier gebe ich für die Growls einen Stern Abzug. Aber irgendwie erinnert mich das teilweise an Futureworld von Pretty Maids und wo die Reise mit Pretty Maids hätte hingehen können, wenn man nicht in die softe Richtung abgeglitten werden. Die Songs sind

Eisheilig: Kein Land In Sicht (2007)

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7 / 10 Punkte

“Kein Land In Sicht” von Eisheilig ist ein typisches Beispiel für eine ganz gute Single zu einem miesen Album. Zumindest kann man der Band keine musikalische Stagnation vorwerfen, denn als 2007 “Auf Dem Weg In Deine Welt” rauskam hat man sich konsequent dafür entschieden auf den bisherigen

Matthias Schweighöfer: Lachen Weinen Tanzen (2017)

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7 / 10 Punkte

Der größte Sänger ist Matthias Schweighöfer aus meiner Sicht nicht, das hört man an der ein oder anderen Stelle des Albums schon heraus. Dafür hat er meinen Respekt dafür, dass er laut Booklet doch sehr stark in die Produktion selbst eingebunden war und auf dem Album einen tollen Geschmack für

Weapons: Second Thoughts (1990)

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9 / 10 Punkte

Manche Bands schaffen es und manche eben nicht. Wer an Journey und Dokken seinen Spaß hat, der wird auch Weapons mögen. Der Shouter hat diese Bezeichnung verdient und auch wenn mich die Masse steinigt, der Gitarrist muss sich nicht hinter George Lynch verstecken. Wenn ich nicht so faul wäre, dann

Aaron Keylock: Cut Against The Grain (2017)

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6.5 / 10 Punkte

Zu viele Vorschusslorbeeren ... ... hat Aaron schon erhalten. Ich bin ja immer skeptisch wenn ein neuer Musiker von versch. Medien und sogenannten Kennern derart "in den Himmel gelobt" wird, und siehe da: Es hat sich wieder mal bewahrheitet!! Und mein Fehler das ich blind gekauft habe, wenn sie

U.K.: U.K. (1978)

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10 / 10 Punkte

Stereoplay hat damals 3 von 5 Sternen vergeben. Für mich Grund genug das Abo zu kündigen. Eddi Jobson war für mich schlechthin der Superstar. Am 12. Dezember 79 durfte ich ihn live in Wiesbaden erleben. Was ich damit sagen will: Objektive Gesichtspunkte sind von mir nicht zu erwarten. Das ist die

Triumph: Surveillance (1987)

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9 / 10 Punkte

Never say never gehört wohl mit zu den Songs, die ich am häufigsten gehört habe. Da stimmt einfach alles. Daneben sieht ein Song wie on and on blaß aus, obwohl auch ein Riesenhit. Auch der Rest der Scheibe ist hörenswert. Für mich ist diese Scheibe die Beste von Triumph, obwohl die Allied Forces

Pete Townshend & Ronnie Lane: Rough Mix (1977)

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9 / 10 Punkte

Es muss nicht immer Metal und Prog sein. Hier haben zwei Ausnahmekünstler ein paar Perlen rausgekegelt, die heute praktisch keiner mehr kennt. Für die Rocker empfehle ich Heart to hang Onto, für die Balladenjäger Annie.

Vargas Blues Band: Hard Time Blues (2016)

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5 / 10 Punkte

Jetzt habe ich den guten Javier Vargas schon so oft live gesehen und gehört, und er wird in meinen Augen immer schlechter, bzw. belangloser. Nach dem letzten Konzert am 05.05. (wieder mal kein Highlight) habe ich mir blind diese CD gekauft und wurde schon wieder sehr enttäuscht. Ziemlich

FGFC820: Urban Audio Warfare (2006)

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8 / 10 Punkte

FGFC820 ist mal ein Bandname, den man sich für gewöhnlich nicht soooo leicht auf Anhieb merkt, ging mir jedenfalls so. Trotzdem habe ich das Projekt im Laufe der Zeit doch sehr in's Herz geschlossen. Hinter dem etwas kryptischen Namen verbergen sich die DJs Rexx Arkana und Dräcos, die so eine

Wolfpakk: Wolves Reign (2017)

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8 / 10 Punkte

Es ist wieder soweit und WOLFPAKK zünden eines ihrer berüchtigten All-Star-Feuerwerke in Form ihres vierten Outputs "Wolves Reign". Da auch diesmal wieder eine Vielzahl an Gästen involviert sind, welche die Rudelführer Mark Sweeney (ex-CRYSTAL BALL) und Michael Voss (MAD MAX, MICHAEL SCHENKER)

Mountain: Road Goes Ever On, The (1972)

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10 / 10 Punkte

Es gibt Scheiben, die begleiten dich dein ganzes Leben. Die hier ist so eine. Das ist die beste Nantucket-Version ever - auch wenn böse Zungen behaupten, dass ich nur zu faul bin auf der Twin Peaks die Scheibe umzudrehen. Umdrehen? Ja, ihr Kids, früher hat man dazu tatsächlich Kalorien verbraucht.

Masi: Fire In The Rain (1987)

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9 / 10 Punkte

Der "bessere" Yngwie hat hier erstmals zugeschlagen. Mit Queenies Rage for Order und dieser Scheibe kam ich zum Metal. Livin on the Highway und Fire in the Rain sind Anspieltipps und wer es verfrickelt mag, der sollte sich den letzten Song geben. Eigentlich nicht zu fassen, dass Masi keiner kennt

Alex Masi: Tales From The North (1995)

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9 / 10 Punkte

Wer Malmsteen mag, wird Masi lieben. Masi ist nicht so verfrickelt und die Gitarre passt sich besser dem Song an. Obwohl ich Malmsteen-Scheiben durchweg gut finde, hat Masi die besseren Scheiben gemacht. Nothing for unwell, ist letztendlich auch Geschmackssache.

Anyone's Daughter: In Blau (1982)

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10 / 10 Punkte

Eines meiner wenigen deutschsprachigen Alben, was wohl daran liegt, dass ich deutschen Text nicht mag. Wahrscheinlich mag ich auch keinen englischen, aber den versteh ich auch selten. Ich sehe die Stimme als reines Instrument und der Text ist oft Schlagerniveau. Das macht einen Song schlecht, nur

Lake Of Tears: Moons And Mushrooms (2007)

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9.5 / 10 Punkte

Allein Last Purple Sky hebt diese Scheibe auf 9,5. Einer meiner höre-ich-immer-wieder-gerne Songs. Leider ist das gar nicht so der Stil von Lake of Tears, aber auch die übrigen Songs sind durchweg klasse.

Robbie Robertson: Robbie Robertson (1987)

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9 / 10 Punkte

Dies war damals ein meiner ersten CD's, die ich gekauft habe und halte es nach wie vor für eine der besten. Geniales Songwriting mit tiefgründigen Songs, 1A Produktion von Daniel Lanois und das Who-Is-Who der damaligen Rockmusik (U2, Peter Gabriel, BoDeans, Ivan Neville, Maria McKee) sorgen für

Marbin: Aggressive Hippies (2015)

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9 / 10 Punkte

In etwa so als wenn Jeff Beck, Joe Satriani, oder Steve Vai zusammen mit einem ebenso gutem Saxophone spielen, Improvisationsreicher Jazz-Rock, Jazz-Funk von allem etwas, und eben viel Instrumental-Rock.

Diana Ross: Blue (2006)

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9.5 / 10 Punkte

"Blue" wurde bereits Anfang der 1970er aufgenommen, aber damals nicht veröffentlicht. Ein Jazz-Album, und das ist es, passte dem Management marketingtechnisch nicht zum Pop-Image von Diana Ross. Mittlerweile ist es aber raus, gut so! Diana Ross glänzt auf dieser Produktion mit unerhört lässigem

Gordon Giltrap: Visionary (1976)

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9 / 10 Punkte

Wer 1976 Wishbone Ash besucht hat, der durfte sich im Vorprogramm von Lake die Ohren zerstören lassen. Und danach kam dieser Ohrenschmeichler, um all die von Lake verursachten Schäden zu reparieren. Wir meditieren jetzt zusammen: Schließ die Augen und stell dir den lautesten Höllenlärm der Welt

Rory Gallagher: Live! In Europe (1972)

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9.5 / 10 Punkte

Für mich ist diese Scheibe noch nen Ticken besser als die Irish-Tour. Rory gibt hier alles und zeigt, warum man eigentlich keine Studioscheiben von ihm braucht. Herzblut in jedem Song. Wer bluesige Rockmusik mag, sollte unbedingt hier reinhören, zumal es von einigen Songs nach meiner Meinung keine

Axel Rudi Pell: Ballads V, The (2017)

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7 / 10 Punkte

Neues Material von AXEL RUDI PELL liegt auf dem Tisch. Zwar kein neues Album, dafür aber die fünfte Auskoppelung seiner "The Ballads"-Reihe. Im Vorfeld zu "The Ballads V" gab es ja bereits einigen Wirbel, ganz besonders seit bekannt wurde, dass Rockröhre Bonnie Tyler bei einem Song mit von der

Devil: To The Gallows (2017)

Review von

8 / 10 Punkte

Es ist mal wieder so weit. Eine der derzeit vermutlich authentischsten Bands der Welt, DEVIL, sind wieder da. Nach dem überragenden Erstling und dem etwas doomigeren und garstig produzierten Nachfolger, der mich nach wie vor etwas im Zwiespalt lässt, haben wir nun nach 4 Jahren den dritten und von

Death: Scream Bloody Gore (1987)

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9 / 10 Punkte

Als 1986 Slayers "Reign in Blood" erschien, war die Metalwelt hellauf begeistert. Solch gnadenlose Härte hatte es noch nie gegeben. "Das härteste Album aller Zeiten" wurde es von "Kerrang!" genannt. Inoffiziell hat es aber nicht lange gedauert, bis die vier Jungs den Pokal weitergeben mussten. Am

David Lanz And Paul Speer: Desert Vision (1987)

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6.5 / 10 Punkte

Ein nettes Album irgendwo zwischen sanfter Elektronik, smoothen Jazz (nicht meine Worte, scheint aber zu passen) und nicht nervenden New Age. Nichts aufregendes - aber das war wohl auch nicht der Zweck der Übung.

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