Die neuesten Album-Reviews

WildeStarr: Beyond The Rain (2017)

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9 / 10 Punkte

Nur zu gut erinnere ich mich noch an das letzte Album von WILDESTARR, dem gemeinsamen Projekt von Dave Starr (ex-CHASTAIN, ex-VICIOUS RUMORS, ex-LÄÄZ ROCKIT) an Gitarre und Bass und seiner Frau London Wilde (Vocals und Keyboards). An den Drums hat Josh Foster (ex-MOURN NO MORE, ex-KRISTALLNACH)

Nevermore: Dreaming Neon Black (1999)

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10 / 10 Punkte

Aus aktuellem Anlass möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch mein Lieblingsalbum vorstellen, um Warrel Dane meinen Respekt zu zollen. Und bevor ich damit starte muss ich etwas ausholen. Damals in der Ausbildung hatte ich einen Englisch for Business Kurs und irgendwie kam es dazu dass eines

New Roses, The: One More For The Road (2017)

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8.5 / 10 Punkte

Die Rose stand im Tau, es waren Perlen grau, als Sonne sie beschienen, wurden sie zu Rubinen. (Friedrich Rückert) Dass der Prophet im eigenen Land relativ wenig wert ist, hat man schon häufiger gehört, passt aber immer noch. Vor allem, wenn es um THE NEW ROSES geht. Da hauen die Wiesbadener

Desaster: Oath Of An Iron Ritual, The (2016)

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9 / 10 Punkte

No Remorse. Wo andere, etwas in die Jahre gekommene Bands/Musiker sich gerne mal von den Geistern der Vergangenheit zu befreien versuchen und dabei oftmals ihre Anhänger vergraulen, denkt im Hause DESASTER niemand daran, die Nietenarmbänder einzumotten oder gar den Fuss vom Gaspedal zu nehmen. Zum

OZ: Transition State (2017)

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7.5 / 10 Punkte

Original Review: http://heavystageforce.rocks/oz-transition-state Oz sind eine dieser Bands, die in den 80ern aktiv waren und zu der Zeit einige gute Alben veröffentlicht haben. In einigen hartmetallischen Kreisen genießen die Finnen deshalb einen gewissen Kultstatus, dessen Berechtigung ich

Elvenking: Secrets Of The Magick Grimoire (2017)

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7 / 10 Punkte

Original Review: http://heavystageforce.rocks/e-go-elvenking-secrets-of-the-magick-grimoire Elvenking sind seit „Winter Wake“ auf meinem Radar und immer wieder lege ich die Musik der Italiener gerne auf. Das liegt auch daran das die Jungs eigentlich nie richtig enttäuschen und grundsätzlich bei

Masters Of Disguise: Alpha / Omega (2017)

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8.5 / 10 Punkte

Mit „Alpha/Omega“ veröffentlichen Masters Of Disguise ihr drittes Full-Length-Album. Nach einem Savage Grace-Klassiker benannt, bildete die Band das letzte Live-Line-Up der kultigen US-Speed-Metal-Band um Chris Logue. Dieses zu erwähnen ist aber spätestens jetzt völlig überflüssig geworden, denn

Various Artists/Sampler: British Steel (2017)

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8 / 10 Punkte

In den Anfangstagen unserer hartmetallischen Welt gehörten Samplerbeiträge einfach dazu, um auf sich aufmerksam zu machen und trugen zum Teil maßgeblich dazu bei, eine Band überhaupt erst bekannt zu machen. So zählen „Metal For Muthas“ oder „Roxcalibur“ mittlerweile zu Sammlerobjekten. In diese

Damnation Defaced: Invader From Beyond (2017)

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7.5 / 10 Punkte

Melodischer Death Metal mit leicht modernem Anstrich und progressiver Note gefällig? Dann dürften DAMNATION DEFACED aus Celle unter Umständen etwas für euch sein. Die Band wurde 2006 unter dem Namen DEFACED gegründet und ein Jahr später in DAMNATION DEFACED umbenannt. 2010 erschien mit "Beyond The

Dark Horizon: Diabolic Agreement (2011)

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9 / 10 Punkte

Dieses Mal mache ich ein Review zu einem Album, das schon einige Jahre (von 2012) auf der Uhr hat. Der Grund ist die neue EP 'Odyssey' [2017] von der deutschen Band DARK HORIZON, da kann es nicht Schaden, mal deren bisher einziges Album 'Diabolic Agreement' zu beleuchten. Denn dieses Album ist

Iced Earth: Incorruptible (2017)

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9.5 / 10 Punkte

Incorruptible - unbestechlich. Der Titel ist Programm. Iced Earth sind sich über die Jahre immer treu geblieben und lassen sich partout nicht von ihrer Schiene abbringen. Brachialer, gewaltiger und doch hymnisch thrashiger Power Metal im US-Stil. Und doch, obwohl dies eine der ersten Metalbands

Joe Cocker: Civilized Man (1984)

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8.5 / 10 Punkte

Anfang/Mitte der 80er war Joe Cocker auf dem Höhepunkt seiner musikalischen Fähigkeiten. Das ist meine Meinung, die nicht zuletzt darauf gründet, dass ich Joe Cocker über Jahrzehnte immer wieder live erleben durfte, zuletzt bei der Hard Knocks Tour in Nürnberg. Die Civilized Man Tour hörte ich

Sinner: Comin' Out Fighting (1986)

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8.5 / 10 Punkte

Als Siebziger-Progkind kannte ich 1986 praktisch nicht. Irgendwo hörte ich Germany Rocks und das musste ich haben. Aber wie so oft wird man dann vom Rest einer CD enttäuscht. Nicht, dass die Scheibe schlecht wäre. Straighter Hardrock. Und was für ein Selbstbewusstsein muss eine Band haben, Rebel

Blood God: Blood Is My Trademark (2014)

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9 / 10 Punkte

Wer AC/DC hört, wird auch diese Scheibe lieben. Einfache, aber eingehende Riffs mit Mega-Spaß-Faktor. Die Scheibe besitzt einen Suchtfaktor, der dadurch noch verstärkt wird, das man die Titel im AC/DC-Style oder doch lieber im Debauchery-Style hören kann. Der Song "Warhordes From The Underworld"

Fading, The: In Sin We'll Find Salvation (2009)

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9 / 10 Punkte

Wow, kein wunder, das die Jungs 2008 das Metal Battle in Wacken gewonnen haben. Sie kommen aus Israel, doch beim hören könnte man schwören, es ist schwedisches Melodic Death Urgestein. Hohes Tempo, geniale Rhythmen und krachende Passagen, einfach "Super" ! Ich kann nur sagen - mehr davon.

Witchwood: Handul Of Stars (2016)

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8 / 10 Punkte

Ein Album wie vor 45 Jahren. Was wäre, wenn JETHRO TULL in den Siebzigern ein Album mit URIAH HEEP aufgenommen hätte? Klingt seltsam? Nein, klingt gut! Die Italiener von WITCHWOOD, die 2014 bereits ein Album namens "Litanies From The Woods" veröffentlicht hatten, das bei uns auf sehr offene

Elton John: 21 At 33 (1980)

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8 / 10 Punkte

Nach dem Totalausfall mit "Victim of Love" hat EJ mit "21 @ 33" (würde man es heute so schreiben?) wieder in die Spur zurück gefunden. Mir gefallen besonders zwei Aspekte: Der warme, transparente Sound, der noch unbeeinflusst ist von den Synthie verseuchten 80ern, sowie die selbst für EJ

Elton John: Too Low For Zero (1983)

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8 / 10 Punkte

Obwohl das Album aus den Mit-80ern stammt, ist der Sound keinesfalls verunstaltet durch käsige Quietschkeyboards und synthetisches Schlagzeuggehacke. Die Songs können also ungestört wirken und es ist kaum ein Ausfall auf dem gesamten Album zu finden. Mit "Cold as Chistmas", "I'm still standing"

Tower, The: Demo (Second Edition) (2015)

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9 / 10 Punkte

Kurz und Bündig: Großartiger Doom, der einen wie eine Dampfwalze überrollt, ich hab die Band Live kennen und zu schätzen gelernt, die danach aufspielenden Naevus, die nach Aussage von Freunden super waren langweilten mich an diesem Abend, da ich von The Tower einfach nur geflasht war! Anhören!

Don Airey: Keyed Up (2014)

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8.5 / 10 Punkte

Don Airey, Tastenzauberer von u.a. Deep Purple, Gary Moore usw. usw., hat hier voll ins Schwarze getroffen. Die ersten beiden Titel bringen gleich klassischen Hardrock vom Feinsten: Geile Riffs, fetter Sound und eine erstaunliche Frische. Der Rockfan bekommt ein dickes Grinsen im Gesicht und denkt

Harald Genzmer: Works For Mixture Trautonium (2017)

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10 / 10 Punkte

Das Mixturtrautonium ist ein vollelektronisches Instrument, was in den 30er Jahren in Deutschland entwickelt und seitdem ständig verbessert wurde. Mittlerweile ist es möglich, sowohl Obertöne wie auch Untertöne zu einem Ton dazuzumischen. Akkorde können stufenlos verschoben werden etc. Das

Jo Geilo Heartbreakers: You Have To Buy This Record ! (1985)

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10 / 10 Punkte

Musikalisch, spieltechnisch und aufnahmetechnisch ein Meisterstück der schweizerischen Livemusik. Jede Seite deckt eine Sparte aus dem S/R&B-Bereich ab und ist entsprechend benannt: Funk Side und Soul Side. Wer diese Sparten mag und Gelegenheit hat da reinzuhören, der sollte das mal tun. Der

Serenity: Lionheart (2017)

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10 / 10 Punkte

Kraftvoller, epischer Powermetal mit Symphonic-Einschlag; Dafür stehen Serenity. Das neue Album "Lionheart" hatte keinen leichten Stand: Auf der einen Seite sehnsüchtig erwartet nach dem grossen Erfolg des Vorgängers "Codex Atlanticus", der jedoch zugleich von unzähligen Rezensenten und Fans in der

Tierra Santa: Quinto Elemento (2017)

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6 / 10 Punkte

Original Review: http://heavystageforce.rocks/tierra-santa-quinto-elemento Tierra Santa sind in diesen Tagen mit ihrem „elften“ Album wieder auf der Bildfläche aufgetaucht. Die spanischen Iron Maiden, seit 1997 aktiv, spielen darauf nach wie vor ihren Mix aus Hard Rock und Metal, wobei dieses

Savants, The: Zum Glück Zu Faul (2017)

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8 / 10 Punkte

Gefallen mir wirklich gut. Habe sie bis jetzt übersehen. Sehr poppiger Punk, der aber immer noch einen letzten Rest Dreck unter den Nägeln hat. Die Melodien sind wahnsinnig einprägsam und die Scheibe hat auf jeden Fall ein paar Hits. Definitiv sind die in Deutsch gesungenen Lieder überzeugender.

Dark Forest: Awakening, The (2014)

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8 / 10 Punkte

[Ursprünglich verfasst für das Sacred Metal-Board 10/2014] Zu Beginn habe ich mich mit dem Album etwas schwerer getan als mit "Dawn Of Infinity". Auf dem Vorgänger haben die Jungs ein Melodienfeuerwerk sondergleichen losgelassen und Hit an Hit gereiht: "Through a Glass Darkly", "The Stars My

Terminus: Reaper's Spiral, The (2015)

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7.5 / 10 Punkte

[Ursprünglich verfasst für das Sacred Metal-Board 02/2016] Nach den ganzen Vorschusslorbeeren, den SOLSTICE-Vergleichen und dem fast missionarischen Eifer von Herrn Trummer in den letzten DEAF FOREVER-Ausgaben nahm die Neugierde dann doch noch überhand und ich bestellte das Album. Ja, es trifft

Christian Mistress: To Your Death (2015)

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8 / 10 Punkte

[Ursprünglich verfasst für das Sacred Metal-Board 02/2016] Okay, okay! Ich geb's zu! Vor drei oder vier Jahren habe ich CHRISTIAN MISTRESS nach allen Regeln der Kunst gebasht, mich über ihr "Retro-Hipster-Getue" aufgeregt, sie mit Flüchen belegt und ewigen Boykott geschworen. Aber verdammt

Wretch: Wretch (2016)

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8 / 10 Punkte

[Ursprünglich verfasst 08/2016, Korrekturen 11/2017] Insgesamt über zwei Jahre hat es gedauert, bis das Debüt des inoffiziellen THE GATES OF SLUMBER-Nachfolgers WRETCH letzten Freitag endlich über Bad Omen Records erschien. Eine schwierige Geburt. Doch angesichts der persönlichen Widrigkeiten,

Mountain Throne: Sword Dance / Reaching The End (2015)

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8 / 10 Punkte

Die vorerst letzte Veröffentlichung von MOUNTAIN THRONE erschien vor etwas mehr als einem Jahr und enthält insgesamt vier neue Songs, plus ein akustisches Instrumental. Der Sound erhielt eine weitere leichte Kurskorrektur und schielt nun noch mehr in Richtung Hardrock, Doom-Elemente sind kaum noch

Procession: Crazy Train / Trumpets Of Autumn (2011)

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9.5 / 10 Punkte

Obwohl mit nur einem MOUNTAIN THRONE-Song ausgestattet, ist diese 7' dennoch ein Muss! "Trumpets of Autumn" bleibt der ausladenste und spannendste Song der kleinen Diskografie, eine Lehrstunde in Sachen arkaner Heavy Metal. In sieben Minuten zieht die Band alle Register, gallopiert, soliert und

Cannibal Corpse: Red Before Black (2017)

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9 / 10 Punkte

Sagt was ihr wollt, Cannibal Corpse ist wie DHL, die liefern einfach. Nach diesem eher mäßigen Kalauer, geht es aber ans Eingemachte: Red before Black kann sich absolut sehen und hören lassen. Was mir immer etwas Sorgen bereitet vor einem neuen Release einer Band, welche in naher Zukunft ihr 30

Laurence Jones: Truth, The (2017)

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4 / 10 Punkte

Was ist das denn Laurence? Zuerst war ich ja schon mal über die Spielzeit von nur 33 Minuten verärgert bevor ich auch nur einen Ton gehört hatte. Im Nachhinein bin ich aber wirklich froh das es nur 33 Minuten sind!! Sagt das schon alles? Im Prinzip ja, aber der Reihe nach. Als ich den Jungen

Satan's Hallow: Satan's Hallow (2017)

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9 / 10 Punkte

Heute möchte ich eine Band aus der Rubrik "Pflichtprogramm, nicht nur für Undergroundler, 2017" vorstellen. Bei Satan's Hallow handelt es sich um eine klassische Metal-Band aus Chicago/Illinois. Allerdings hat sich am Mikro hier weiblicher Gesang in Form von Mandy Martillo's Sirene durchgesetzt.

Skinlab: Scars Between Us, The (2009)

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8 / 10 Punkte

Ah, die 90er...der Albtraum der Deaf-Forever-Leserschaft. Ich liebe sie. Skinlab stammen aus dieser Zeit, und wie viele Bands haben sie massive Probleme, im heutigen Jahrzehnt Fuß zu fassen. Ihr Stil verband Thrash, Hardcore, Crossover, Postmetal, Alternative Rock und vieles mehr zu einem

Threshold: Legends Of The Shires (2017)

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9 / 10 Punkte

Noch während der Aufnahmen zu ihrem elften Album trennten sich THRESHOLD von Vocalist Damian Wilson und holten Glynn Morgan zurück, der 1994 das zweite Album 'Psychedelicatessen' eingesungen hatte. Seine Stimme klingt röhriger und tiefer als die Damians und erinnert so an seinen leider

Edvard Grieg: Seine Meisterwerke In Meisterhafter Interpretation (1977)

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8.5 / 10 Punkte

nicht so bekannt wie ein Beethoven, Bach oder Mozart, aber dennoch wunderschöne Melodien. diese Box ist schön gemacht und eine sehr gute Pressung, sehr empfehlenswert für den soliden Klassik-Sammler. Der Wiedererkennungswert mancher Melodie ist gross - insbesondere auch aus Spielfilmen. die

Megaherz: 5 (2004)

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9 / 10 Punkte

Die versteckte Beste. Ich muss nun wirklich eine Lanze für dieses Album brechen. Völlig zu unrecht wird es gerne als der Tiefpunkt einer der beständigsten deutschen Rockbands im alternativen Sektor verurteilt. Ergründet man die Hintergründe, mag die emotionale Neigung schon mal zum negativen

Nocturnal Rites: Phoenix (2017)

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8 / 10 Punkte

Ganze zehn Jahre war es still um die schwedischen Power Metaller von NOCTURNAL RITES. Dabei war es lange Zeit nicht einmal bekannt, ob die Band überhaupt noch existiert. Doch dann wurden auf einmal Musikvideos via AFM Records auf die wartenden Fans abgefeuert und somit war klar, dass da schon sehr

Spirit, The: Sounds From The Vortex (2017)

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10 / 10 Punkte

Wieder eine Band aus Deutschland, die mit ihrem Debüt die Melodic Black Metal-Szene aufmischt. Ein Review meinerseits sollte dann natürlich nicht fehlen. Die Band nennt sich THE SPIRIT und kommt genauer gesagt aus Saarbrücken. Die vier Jungs spielen auf ihrem ersten Longplayer 'Sounds From The

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