Film Daten

Titel:
Jack Frost - Der eiskalte Killer
Originaltitel:
Jack Frost
Land & Jahr:
USA 1996
Laufzeit ca.: ?
90 Min.
Regie:
Michael Cooney
Darsteller:
Scott MacDonald
Christopher Allport
Stephen Mendel
F. William Parker
Eileen Seeley
Rob LaBelle
Zack Eginton
Jack Lindine
Kelly Jean Peters
Marsha Clark
Chip Heller
Brian Leckner
Darren O. Campbell
Shannon Elizabeth
Paul Keith
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

DVD Daten

DVD Cover - A-Pix Entertainment
Label:
A-Pix Entertainment
Regionalcode / Norm:
1 / NTSC
Bild / Zeit:
1.85:1 / k.A.
Sprachen/Ton:
Englisch - Dolby Surround
Englisch - DD 5.1
Untertitel:
-
Extras:
-

Jack Frost - Der eiskalte Killer

Review

Jack Frost - Der eiskalte Killer

(Ein Kurzreview von Carsten Henkelmann)

Jack Frost ist ein eiskalter Killer, der durch puren Zufall von dem Dorfsherrif Sam gefaßt wurde. Er hat, trotz seines Todesurteils, Rache an ihm und seiner ganzen Familie geschworen. Auf dem Weg zu seiner Hinrichtung hat der Gefängnistransporter im Schneetreiben einen Unfall mit einem Wagen eines Genforschungslabors. Jack Frost kann aus dem Gefängniswagen entkommen, kommt aber in Kontakt mit einer seltsamen Gen-Säure, die ihn völlig auflöst und im Schnee versinken läßt. Aber damit nicht genug. Seltsamerweise verbindet sich Jack Frost auf molekularer Basis mit dem Schnee und kann weitermorden. Als Schneemann!! Durch seine neue Fähigkeit kann er seine molekulare Struktur verändern, vom flüssigen Wasser bis zum erstarrten Eis. Er macht sich auf den Weg in den Ort des Sherrifs, der ihn festgenommen hat.

Sam denkt an nichts böses, als er wie jeden Morgen zu seinem Büro fährt. Auf seine Frage an seine wortkarge Sekretärin ob jemand gestorben wäre, hält sie ihm einen Zettel unter die Nase: 'Jemand ist gestorben'. Am Tatort finden sich seltsamerweise keine Spuren eines gewaltsamen Raubüberfalls oder ähnlichen. Das nächste Opfer ist ein junges Teenagerblag, dessen Hals eine unliebsame Überfahrt eines Schlitten hinnehmen muß, woraufhin der Junge etwas kopflos wirkt. Die Zeugenaussagen, daß der in der Nähe stehende Schneeman dafür verantwortlich sei, glaubt natürlich keiner. Als der cholerische Vater des toten Jungen eine Axt senkrecht in den Hals bekommt und dessen Frau als ausgefallener Weihnachtsbaumschmuck endet, wird Sam so langsam klar, das irgendwas in seinem Ort nicht stimmt. Das Gefühl verstärkt sich noch, als sich ein FBI Agent und ein seltsamer Wissenschaftler in seine Ermittlungen einmischen. Das Morden geht nach dem 10-kleine-Negerlein Prinzip weiter, bis sie gemeinsam bewaffnet mit Fönen Jack Frost gegenüberstehen...

Wie man an dieser Inhaltsangabe wohl sieht, ist Jack Frost kein Film, der sich selber ernst nimmt. Die Story und Effekte wurden absichtlich auf Trash gemacht, aber das ist auch gut so. Man stolpert von einem Lacher zum anderen. Dieser Film ist voll von skurillen Typen und dummen Sprüchen und Anspielungen auf andere Filme. Es werden Streifen wie z.B. Terminator 2 und Demolition Man durch den Kakao gezogen und der Vorspann erinnert stark an Manowar (Großvater, erzählst Du mir eine Geschichte?). Die paar Splatterszenen sind nicht schlecht gemacht, allerdings lacht man nur drüber. Der recht makabere Humor zieht sich von der ersten Minute an durch den ganzen Film. Der beste Spruch kommt von einem Hilfssheriff, der fragt, ob man den die tote Frau im Tannenbaum bis zum 6. Januar hängen lassen solle. Später badet Jill, die Schwester des toten Jungen, ahnungslos in Jack Frost, der sich in seinen Flüssigzustand versetzt hat und in eine Badewanne geflossen ist. Als Jill bemerkt, daß das Wasser plötzlich eiskalt wird ist es auch schon zu spät. Jack Frost hat sie fest in seinen Körper gefangen und macht sich seinen Spaß mit ihr. In dieser Szene fragt man sich auch, wo denn die Karotte, die eigentlich Jacks Nase ist, geblieben ist (diese Frage taucht sogar im Abspann auf). Aber lassen wir das. Wie Jürgen Krainhöfner in der Moviestar 10/98 schon sagte: Gäbe es einen Ed Wood Gedächtnispreis, so wäre dies der heißeste Anwärter...

Die US-DVD stammt noch aus den Anfangstagen der Technik und bietet dementsprechend wenige Features. Die Bildqualität geht in Ordnung und den Ton gibt es wahlweise in Dolby Digital 5.1 oder Surround.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 02.02.1999

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