Film Daten

Titel:
Die Maschine
Originaltitel:
Machine, La
Land & Jahr:
Frankreich/Deutschland 1994
Laufzeit ca.: ?
90 Min.
Regie:
Francois Dupeyron
Darsteller:
Gérard Depardieu
Nathalie Baye
Didier Bourdon
Natalia Wörner
Erwan Baynaud
Claude Berri
Marc Andréoni
Alain Azerot
Wilfred Benaïche
Christian Bujeau
Julie Depardieu
Patty Hannock
Arsène Jiroyan
Christian Pereira
Christian Ruché
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

Die Maschine

Review

Die Maschine

(Ein Kurzreview von Carsten Henkelmann)

Doktor Marc Lacroix ist Psychiater und spezialisiert auf Massenmörder. In seiner privaten Zeit entwickelt er eine Maschine, in der er mit einer anderen Person den Körper tauschen kann. Er erhofft sich so neue Kenntnisse, was in psychisch Kranken vorgeht. Als in seiner Anstalt der hochgefährliche Mörder Michel Zyto eingeliefert wird, glaubt er den richtigen Mann für sein Experiment gefunden zu haben. Aber das Experiment geht schief. Der Transfer klappt, aber Zyto, der jetzt in Lacroix Körper steckt verweigert den Rücktransfer und schafft es Lacroix zu überwältigen. Lacroix wird für Zyto gehalten und landet in einer Zelle der Anstalt. Zyto dagegen genießt der ihm nun zukommende Respekt und nimmt schnell die Stelle Lacroix ein. Selbst Lacroix Frau merkt nicht, das mit ihrem Mann etwas nicht stimmt.

Marc gelingt es schließlich aus der Anstalt zu entfliehen und versteckt sich bei seiner Geliebten. Diese versucht seiner Frau klarzumachen, das ihr Mann nicht der ist, der er zu sein scheint. Die glaubt ihr aber kein Wort. Dadurch kommt Zyto aber auf die Spur der Geliebten und tötet sie. Marc versucht nun alles, um in seinen alten Körper zu gelangen, da inzwischen auch sein Sohn in Gefahr ist...

Was in typischen Hollywoodfilmen mit dieser Thematik in superseichte Komödien ausartet, wird in dieser französischen Produktion zu einem spannenden und düsteren Thriller. Die schauspielerischen Leistungen sind beachtlich, da Gérard Depardieu und Didier Bourdon während des Films die Verhaltensmuster des anderen annehmen müssen. In Lacroix Körper steckt zu Ende des Films dann noch der Geist seines Sohnes. So sieht man dann mal einen Depardieu sich aufführen wie ein kleines Kind, das wimmernd seine Mama ruft. Das Ende unterstreicht dann nochmal den ernsteren Ton des Films.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 22.01.1999

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