Film Daten

Titel:
Day of the Dead
Originaltitel:
Day of the Dead
Land & Jahr:
USA 1985
Laufzeit ca.: ?
102 Min.
Regie:
George A. Romero
Darsteller:
Lori Cardille
Terry Alexander
Joseph Pilato
Jarlath Conroy
Anthony Dileo Jr.
Richard Liberty
Sherman Howard
Gary Howard Klar
Ralph Marrero
John Amplas
Phillip G. Kellams
Taso N. Stavrakis
Gregory Nicotero
Don Brockett
William Cameron
Alternativtitel:
• Zombie 2 - Das letzte Kapitel
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

DVD Daten

DVD Cover - Anchor Bay Entertainment
Label:
Anchor Bay Entertainment
Regionalcode / Norm:
1 / NTSC
Bild / Zeit:
1.85:1 (anamorph) / 100:36
Sprachen/Ton:
Englisch - DD 5.1-EX
Englisch - 6.1 DTS-ES
Englisch - Dolby Surround
Untertitel:
-
Extras:
  • Audiokommentar von George A. Romero, Tom Savini, Cletus Anderson, Lori Cardille
  • Audiokommentar von Roger Avary
  • Dokumentation "The Many Days of Day of the Dead"
  • Dokumentation "Day of the Dead: Behind-the-Scenes"
  • Audiointerview mit Richard Liberty
  • Gateway Commerce Center Promo
  • 3 Trailer
  • 3 TV-Spots
  • 7 Bildergalerien
  • Biographien von George A. Romero
  • DVD-ROM: Erstes Drehbuch als PDF-Datei
  • DVD-ROM: Production Memos als PDF-Datei
  • Booklet mit Liner Notes von Michael Felsher

Day of the Dead

Review

Day of the Dead - Logo

(Ein Review von Carsten Henkelmann)

Durch die Zombie-Plage sind nur noch sehr wenige Menschen am Leben. Eine Handvoll Soldaten, drei Wissenschaftler und zwei Piloten sind die einzigen, die in einer unterirdischen Militärbasis leben, rundherum gibt es keine Menschenseele mehr, nur noch hungrige Untote. Die Soldaten werden von Captain Rhodes angeführt, der dort mit harter Hand regiert. Währenddessen versuchen die Wissenschaftler Dr. "Frankenstein" Logan (Richard Liberty), Sarah (Lori Cardille) und Dr. Ted Fisher (John Amplas) ein Mittel gegen die Zombies zu finden. Logan schlägt aber einen anderen Weg als Sarah und Fisher ein und versucht die Zombies zu erziehen, was ihn scheinbar mit "Bub" sogar zu gelingen scheint. Da Rhodes die Fortschritte nicht schnell genug gehen, kommt es zu ständigen Spannungen und Unruhen innerhalb der Gruppe. Schließlich eskaliert die Situation, als Zombies sich losreißen können und mehrere Menschen töten...

Day of the Dead - ScreenshotDay of the Dead - Screenshot

George A. Romeros Day of the Dead war der bis dahin dritte und letzte Teil der Zombie-Saga. Während in Night of the Living Dead das Grauen seinen Anfang nahm und in Dawn of the Dead die Menschheit im großen Kampf am Rande der Apokalypse verwickelt war, so zeigt Day of the Dead, das der Kampf fast verloren ist und die Lage mehr als aussichtslos. Nur ca: 10-12 Personen leben noch in dem unterirdischen Stützpunkt, auf der Erdoberfläche selber sind nur noch die Untoten. Selbst die Testlandung in einer großen Stadt lockte nur noch Untote an, von weiteren Überlebenden ist keine Spur. Somit stehen die paar Menschen in dem Stützpunkt stellvertretend für das Schicksal der gesamten Menschheit, ähnlich wie die vier Hauptpersonen in Dawn of the Dead, wo das Einkaufszentrum einer der letzten Bastionen in menschlicher Hand war.

Aber im Gegensatz zu Dawn of the Dead, dem erfolgreichsten aller drei Filme, ist Day of the Dead durchgehend düster und ernsthaft inszeniert. Wo bei Dawn mal die Musik oder eine kurze amüsante Szene für Auflockerung sorgte, ist bei Day of the Dead kein Platz mehr für solche leicht optimistischen Momente. Der Film zeigt mal wieder, genau wie in Night of the Living Dead und Dawn of the Dead beim Auftreten der Rocker, das die größte Gefahr für den Menschen der Mensch selbst ist. Wär das Militär bzw. Captain Rhodes nicht so starsinnig und machtbesessen, wäre die Atmosphäre in dem Stützpunkt deutlich entspannter und es wären vielleicht sogar einige Erfolge im Kampf gegen die Untoten sichtbar. Aber stattdessen versucht er die Wissenschaftler unter Druck zu setzen und läßt sich auch von Gegenargumenten nicht von seinem Weg abbringen. Seine untergebenen Soldaten sind daher auch eher ein fauler Haufen, die nur mit Waffen umgehen können und sich ansonsten auch mal lieber untereinander prügeln, anstatt irgendwie konstruktiv zu arbeiten.

Day of the Dead - ScreenshotDay of the Dead - Screenshot

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Sarah, einer Wissenschaftlerin, die sowohl von dem Verhalten der Militärs die Schnauze voll hat, als auch von den seltsamen Experimenten Dr. Logans eher abgestoßen wird. Logan hat sich in den Kopf gesetzt die Zombies irgendwie zu erziehen oder ihr Verhalten zu beeinflussen. Und dies versucht er mit höchst makaberen Experimenten zu erreichen. Den Höhepunkt seiner verrückten Experimente erreicht er, als er Sarah einen Untoten präsentiert, von dessen Kopf nur noch die Wirbelsäule und das Gehirn vorhanden sind, alles andere, also Gesicht und Schädel, hat er drumherum entfernt. Sarah entdeckt dabei noch, dass der Leichnam der eines zuvor verstorbenen Captains ist, was die anderen Soldaten unter keinen Umständen erfahren dürfen. Somit ist sie irgendwo zwischen zwei Extremem gefangen, aus denen sie fast keinen Ausweg sieht. Nur der sich stets im Hintergrund haltende Hubschrauber-Pilot John (Terry Alexander) und sein Kumpel William (Jarlath Conroy) scheinen die einzigen halbwegs normalen Menschen in der Gruppe zu sein. Vor allem bei John findet sie ein offenes Ohr und er gibt ihr auch einige Ratschläge.

Da die beiden relativ neutral positioniert sind, haben sie ein paar kleine Freiheiten, die sie auch ausnutzen. Im Gegensatz zu den anderen wohnen sie nicht im unmittelbaren Bereich des Stützpunkts, sondern ein wenig außerhalb in einer Höhle. Dort haben sie sowas wie eine wohnliche Oase mit einem Camping-Anhänger geschaffen, der innen wie eine normale Wohnung eingerichtet ist und daneben sogar sowas wie eine Terrasse bietet mit einer Panorama-Tapete an einer Seite und Gartenmöbeln. Ähnlich wie die Einrichtung der oberen Etage in dem Einkaufszentrum in Dawn of the Dead ist dies der verzweifelte Versuch, sich ein wenig von der alten Zivilisation, ein wenig Normalität in dem gefährlichen Alltagsleben in der Umgebung der Untoten zu bewahren.

Day of the Dead - ScreenshotDay of the Dead - Screenshot

Sarahs Charakter ist ebenso eine Weiterentwicklung wie die von Barbara aus Night of the Living Dead zu Fran aus Dawn of the Dead. Während Barbara das typische weibliche Opfer verkörperte, so war Fran schon deutlich selbstbewußter und wußte mit Waffen umzugehen und lernte das Fliegen mit einem Helikopter. Nur ihre Schwangerschaft stellte einen Nachteil dar, weswegen sie an gefährlicheren Einsätzen mit den anderen nie teilnahm. Sarah ist noch eine Stufe weiter. Sie forscht selbstständig nach einem Hilfmittel, packt an wo es geht, selbst beim Einfangen von Zombies und amputiert mit kühlem Kopf einem Soldaten den Arm ab, als er gebissen wird, um eine weitere Infektion zu verhindern. Als einzige Frau unter so vielen Männern muss sie sich auch durchsetzen, ansonsten würde sie niemand ernst nehmen und sie könnte sich auch gar nicht gegen die Männer wehren. Romero hat es dankenswerterweise bewußt vermieden, sexuelle Angriffe und Andeutungen solcher Taten auf Sarah darzustellen, da dies einerseits für die Handlung unnötig gewesen wäre und andererseits auch zu klischeehaft gewirkt hätte.

Eine weitere und noch deutlichere Weiterentwicklung ist in dem Zombie Bub festzustellen. In Night of the Living Dead waren die Zombies noch die große anonyme Masse, der einzige markante Untote war der Friedhof-Zombie, gespielt von Bill Heinzman. In Dawn of the Dead gab es dann schon mehr signifikante Zombie-Charaktere, die einen hohen Wiedererkennungswert hatten. Aber alle waren immer noch die fleischhungrigen Bestien. Bub hingegen ist ein Zombie, der hinzulernt, der seinen "Vater" nicht sofort angreift, sondern mit einfachen Tricks dessen Bewunderung erlangt. So bringt Logan ihm z.B. bei, wie er einen Kassettenrekorder bedienen kann. Aus seinem früheren Leben weiß Bub auch noch wie man eine Waffen halten kann, was bei Rhodes natürlich eine mittelschwere Panik auslöst.

Day of the Dead - ScreenshotDay of the Dead - Screenshot

In Day of the Dead kehren aber auch wieder einige Elemente zurück, die Romero bereits in Night of the Living Dead und Dawn of the Dead verwendete. Mit Terry Alexander wurde nach Duane Jones und Ken Foree ebenfalls wieder ein dunkelhäutiger in der männlichen Hauptrolle zu sehen. Zudem ist er genau wie David Emge in Dawn of the Dead Hubschrauber-Pilot und wird an einer Stelle im Film ebenfalls "Flyboy" genannt, der Spitzname von Emges Charakter. Diesmal griff Romero allerdings nicht mehr auf Public Domain Musikstücke und Effekte zurück, stattdessen gibt es einen sehr Synthie-lastigen Score von John Harrison. Im Gegensatz zu Dawn of the Dead aber gewinnt Day of the Dead nicht unbedingt an Atmosphäre durch die Musik hinzu. Stellenweise klingt diese Musik etwas uninspiriert und relativ langweilig und stellt sicherlich das größte Manko des Films dar.

Dabei hatte George A. Romero eigentlich einen viel epischeren Film im Sinn, als er das erste Drehbuch schrieb. Nur hätte dies mindestens ein Budget von 7 Millionen Dollar verschlungen. Sein erster Drehbuchentwurf war eine bitterböse und düstere Sichtweise auf die Menschheit und ihren Hang, jede Person in eine gesellschaftliche Schicht einzuordnen. Es leben nicht mehr sehr viele Menschen auf der Erde, ein großer Teil hat sich in eine Höhle zurückgezogen, in der Politiker mit Hilfe des Militärs herrschen. Ihnen untergestellt sind die Wissenschaftler, die einen Weg finden sollen, die Zombies gefügig zu machen, damit sie zu unbesiegbaren Soldaten ausgebildet werden können. Und ganz unten darf quasi der Abschaum, das allgemeine Volk, vor sich hin vergetieren und dient im Endeffekt nur als Nahrung für die Zombies.

Day of the Dead - ScreenshotDay of the Dead - Screenshot

Es fand sich zwar ein Studio, das die Summe finanzieren wollte, allerdings verlangten sie im Gegenzug einen Film, der mit einem R-Rating veröffentlicht werden konnte. Darauf hatte sich Romero aber schon bei Dawn of the Dead nicht eingelassen und war bei Day of the Dead genauso konsequent. Schließlich zeigte sich ein Studio bereit den Film in seiner Unrated Fassung zu veröffentlichen, allerdings schrumpfte das Budget dabei gleich auf drei Millionen Dollar. Romero wollte den Film aber trotzdem realisieren, eine Kooperation mit italienischen Geldgebern wie bei Dawn of the Dead kam wegen des damals recht hohen Dollarkurses nicht zustande. Gedreht wurde dabei für die Außenaufnahmen in Florida, weil dies günstiger war, und die Innenaufnahmen entstanden wie gehabt in Pittsburg, wo sich auch wieder viele Freiwillige für die Zombie-Statisten-Rollen meldeten. Das Höhlensystem gehörte früher mal einer Zementfabrik und wurde danach bis heute als Lagerplatz für verschiedenste Waren, darunter auch Filmrollen, genutzt. Die Dreharbeiten unter Tage zogen sich über 3 Monate hinweg, was bedeutete, dass die meisten für diese Zeit fast nie die Sonne zu sehen bekamen und viele wurden auch krank.

Zwischen Dawn of the Dead und Day of the Dead drehte Romero nur noch Knightriders und den ersten Creepshow Film. Nach Day of the Dead folgte Monkey Shines und seine Kooperationsarbeit mit Dario Argento, der von Edgar Allan Poe inspirierte Episodenfilm Due occhi diabolici/Two Evil Eyes. 1993 folgte noch die King-Adaption The Dark Half und dann bis zum Jahre 2000 erstmal nichts mehr. In dem Jahr drehte er dann Bruiser und arbeitet momentan an einem schon lange ersehnten weiteren Zombiefilm namens Land of the Dead, dessen Drehbuchentwurf er bereits früher unter dem Titel Dead Reckoning erwähnt hatte.

Day of the Dead - ScreenshotDay of the Dead - Screenshot

Lori Cardille kam schon als kleines Kind mit den Untoten-Filmen in Berührung, denn ihr Vater Bill Cardille ist in Night of the Living Dead als der Reporter zu sehen, der den Sheriff interviewt, der die Jagdtruppe leitet. Lori war damals soagr auf dem Set gewesen und empfand es daher als große Ehre, als ihr die Hauptrolle in Day of the Dead angeboten wurde. Sie ist aber eigentlich eine Theaterschauspielerin, weswegen man ihre Filmrollen an einer Hand abzählen kann. Terry Alexander war auch mehr für das amerikanische Fernsehen tätig, zu seinen einzigen etwas besser bekannten Filmen gehört Conspiracy Theory (Fletchers Visionen) mit Mel Gibson in der Hauptrolle. Joseph Pilato hingegen sah man schon in Dawn of the Dead, er war einer der Hafenpolizisten, denen Stephen und Fran am Hubschrauber begegnen (dies fehlte aber in Argentos Version). In Knightriders hatte er eine ungenannte Nebenrolle und hatte ansonsten auch eher nur kleinere Rollen in Pulp Fiction oder Wishmaster. In der Rolle des blondgelockten Soldaten sieht man im übrigen Gregory Nicotero, der heutzutage vor allem durch seine Special-FX Firma KNB bekannt ist, die unter anderem auch für die Effekte in Sam Raimis Armee der Finsternis (Army of Darkness) verantwortlich waren.

Genau wie die phänomenale Veröffentlichung von Dawn of the Dead brachte Anchor Bay Entertainment den Film in den USA im Rahmen ihrer "Divimax" Reihe heraus, was das Optimum an Bild- und Tonqualität garantieren soll. Und zumindestens beim Bild kann man wieder mal nichts anderes als begeistert sein. Nahezu fehlerlos und mit einer hervorragenden Schärfe, Farben und Kontrast versehen erstrahlt der Film im neuen Glanz. An Tonspuren gibt es neben einer Dolby Surround Spur auch wieder neue Dolby Digital und DTS Abmischungen, die aber die Möglichkeiten der Technik nicht ganz ausnutzen. Das meiste spielt sich auf der vorderen Front ab, während die hinteren Lautsprecher nur selten für räumliche Effekte genutzt werden. Dafür ist die Tonqualität an sich sehr gut.

Day of the Dead - ScreenshotDay of the Dead - Screenshot

An Extras sind auf der ersten DVD nur zwei Audiokommentare enthalten. Der erste wurde von George A. Romero, Tom Savini, Production Designer Cletus Anderson und Hauptdarstellerin Lori Cardille gesprochen. Die Hauptwortführer sind hier klar Romero und Savini, während Anderson und Cardille sich eher zurückhalten. Der Kommentar verrät aber viel über die Produktionsbedingungen und das Arbeiten in dem Höhlensystem. Tom Savini hat zudem ein paar nette Anekdoten zu erzählen über seinen blutigen Special-FX. Der zweite Audiokommentar des Filmregisseurs Roger Avary (Killing Zoe) kann nur als ein reiner Fan-Kommentar gewertet werden und enthält kaum interessante Informationen. Avary bezeichnet sich selber als ein sehr großer Fan der Zombie-Filme von Romero und bringt dies auch in seinen Ausführungen deutlich zum tragen, aber insgesamt ist dieser Kommentar eher langweilig. Vor allem weil er auch vieles von dem wiedergibt, was man ohnehin gerade im Film sieht.

Für diese DVD wurde auch eine neue Dokumentation namens The Many Days of Day of the Dead produziert, für die neben Romero, Savini und Anderson auch drei der Hauptdarsteller sowie weitere Crew-Mitglieder interviewt wurden. Diese Dokumentation deckt den Verlauf des Projektes von Anfang bis Ende ab und ist insofern wirklich interessant ausgefallen (und es ist erstaunlich zu sehen, wie gut Lori Cardille immer noch mit 50 Jahren aussieht). Das Material der "Behind-the-Scenes" Dokumentation stammt von Tom Savini, der dazu auch einige Kommentare abgibt, und konzentriert sich daher natürlich sehr auf die Vorbereitung und Ausführung der Special-Effects. Das Audio-Interview mit Richard Liberty, der bereits im Jahre 2000 verstarb, leidet unter extrem schlechten Aufnahmebedingungen und sei nur denen empfohlen, die einigermaßen fit in Englisch sind. Das "Gateway Commerce Center Promo" ist ein Werbespot für das im Film zu sehende Höhlensystem, das heute noch als Lagerplatz dient. So werden dort z.B. auch Filmrollen gelagert. Abgeschlossen wird dann der Bonusbereich von mehreren Trailern, TV-Spots und Bildergalerien, sowie einer Biographie von George A. Romero.

Day of the Dead - ScreenshotDay of the Dead - Screenshot

Sehr interessant ist aber der DVD-ROM Teil. Denn hier gibt es im PDF-Format das erste Originaldrehbuch zum nachlesen. Nun kann man sich selber ein Bild davon machen, was George A. Romero ursprünglich im Sinn hatte als er den Film drehen wollte. Für das Booklet, das übringens recht witzig wie ein Notizblock von Dr. Logan designt ist, hat Michael Felsher lange Liner Notes verfasst. Das Doppel-DVD-Set steckt in einem Digipack, der durch einen Klettverschluß zusammengehalten wird.

Quellennachweis

Frank Koenig: Dawn of the Dead - Anatomie einer Apokalypse

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 21.01.1999
Letzte Textänderung: 03.08.2006

Leser-Kommentare

31.05.2007, 11:46:30 Biggest GeorgeA.Romero-Fan

erst einmal wollte ich mal sagen:

-Wow ich such schon so lange eine seite wo leute über die sachen diskutieren, die fast alle meine Freunde hassen.Horror/Splatter-movies.
Und diese super ausführlichen Berichte sind einfach klasse. Ich kann mich gerade garnicht satt lesen.
Hab mir gestern mal " the evil dead part I "besorgt leider auf deutsch. Die Synchron sprecher hatten wohl während der aufnahmen ein paar Schäferstündchen. Hört sich zumindest an wie ein Porno ;-p.........

Achso Day of the dead ist perfekt!!!!!!

17.05.2007, 18:04:21 knobi ( Email schreiben Homepage )

Was kann man noch zu DAY OF THE DEAD ergänzend zufügen? Schöner Abschluss seiner Triologie, die zwar nicht gerade zu seinen besten Ideen gehört (Bugetmangel), denoch hat er das beste raus geholt was raus zu holen ist. GEORGE A.ROMERO ist eben wie sein Kummpel JOHN CARPENTER ein kreatives Köpfchen mit einer sehr gut ausgesuchten Crew.

10.03.2006, 10:40:37 Horrorist ( Email schreiben )

Gut gemachter Zombiefilm! Hat mir gefallen! Splattereffekte realistisch wirkend umgesetzt.
Schön flüssiger Filmverlauf der absolut kurzweilig ist!

18.11.2005, 22:39:29 Dutschi666 ( Email schreiben )

Erreicht nicht ganz die Klasse von Dawn of the Dead, aber ist dennoch einer der ganz großen seiner Zunft. Bei den Splatter-Szenen finde ich auch heute noch, dass gerade der Schluss mit das derbste ist, was je veröffentlicht worden ist....also kann man die uncut Version, nur jedem Splatterfan empfehlen.
Dagegen ist Land of the dead ein ein absoluter Schnarchfilm geworden...

19.10.2005, 16:45:12 martin ( Email schreiben )

day of the dead ist ein würdiger abschluß der (damaligen) trilogie, eine konsequente fortsetzung in die 80er jahre und in der härte der dargestellten effekte bis zum heutigen tag überzeugend. sicher sind die militärfiguren etwas überzogen dargestellt und auch ich fand den film beim ersten schauen schwächer als die vorgänger. bei mehrmaligem sehen gewinnt er aber enorm, an spannung ist er den vorgängern insbesondere im finale ebenbürtig. auch war er zu seiner entstehungszeit ein erfrischender lichtblick im damals um sich greifenden trend zur horrorkomödie und freddie krüger quatsch. was an BUB lächerlich sein soll leuchtet mir nicht ein, für mich ist das eine dder genialsten ideen des ganzen films. um es mit den worten des bösen captains zu sagen: choke on it!!!

05.05.2005, 03:07:50 chris ( Email schreiben Homepage )

Der Film kriegt Platz 2 von den 3en.
Leider wurde hier,wie in sovielen Fortsetzungen der Fehler gemacht,unbedingt besser sein zu wollen als das Orginal,oder der Vorgänger.
Auch die Frauenrolle und die des Farbigen schliesst zu nah an Dawn of the Dead.
Das verhalten der Personen des Militärs ist bei den Vorraussetzungen sehr "unrealistisch",ja masslos überzogen.
Der "erziehbare" Zombi wirkt leider etwas lächerlich.
Die sonst so Maschinenhaft tötenden Monster werden mit diesem Exemplar als Lernfähig,ja sogar mitfühlend dargestellt.
Manche Szenen wirken hastig oder überfrachtet,
manche sehr vorhersehbar.
Wer Splatter und Goreszenen mag,wird hier echt gut bedient.
Alles in allem fehlt der Witz und auch die Erzählfreude des Vorgängers.

04.06.2004, 11:58:35 Mike

DOTD ist einer der besten Zombiefilme aus den 80, schade nur das das Budget für diesen Film am Ende doch geringer ausfiel, als geplant. Aber gerade weil Romero, trotz des Handycaps, eine absolut geniale, düstere Atmosphäre geaschaffen hat, zählt dieser Film zu den Klassikern des Genres. Zudem sind die Gore und Splatterelemente am Schluß des Filmes, sogar noch um einiges realistischer und heftiger, als bei seinem Vorgänger Dawn Of The Dead.

© 1998 - 2017: Sense of View / Carsten Henkelmann