Film Daten

Titel:
Morte Sospetta di una Minorenne
Originaltitel:
Morte Sospetta di una Minorenne
Land & Jahr:
Italien 1975
Laufzeit ca.: ?
96 Min.
Regie:
Sergio Martino
Darsteller:
Claudio Cassinelli
Mel Ferrer
Lia Tanzi
Gianfranco Barra
Patrizia Castaldi
Adolfo Caruso
Aldo Massaro
Jenny Tamburi
Pino Caruso
Massimo Girotti
Carlo Alighiero
Franco Alpestre
Fiammetta Baralla
Patrizia Gastaldi
Barbara Magnolfi
Alternativtitel:
Suspected Death of a Minor
Weitere Infos:
IMDB  OFDB

DVD Daten

DVD Cover - Sazuma
Label:
Sazuma
Regionalcode / Norm:
2 / PAL
Bild / Zeit:
2.35:1 (anamorph) / 95:59
Sprachen/Ton:
Italienisch - DD 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Holländisch
Extras:
  • Einleitung von Sergio Martino
  • Audiokommentar von Christian Keßler und Robert Zion
  • Featurette "Crime Scene Milan"
  • Trailer
  • Postergalerie
  • Hidden Feature
  • Booklet mit Liner Notes von Christian Keßler

Morte Sospetta di una Minorenne

Review

Morte Sospetta di una Minorenne - Logo

(Ein Review von Carsten Henkelmann)

Paolo Germi (Claudio Cassinelli) lernt auf einer Tanzveranstaltung eine Frau kennen, die aber den Ort panikartig wieder verläßt, als ein mysteriöser Mann auftaucht. Am nächsten Tag wird sie brutal ermordet in einem Mietshaus aufgefunden. Paolo versucht auf eigene Faust den Mörder zu finden, da die Polizei nur im Dunkeln tappt. Mit dem Kleinganoven Giannino stößt er dabei auf weitaus mehr organisierte Kriminalität, die von Kindesentführung bis zur Prostitution von Teenagern in allen Bereichen tätig zu sein scheint ...

Morte Sospetta di una Minorenne - ScreenshotMorte Sospetta di una Minorenne - Screenshot

Der folgende kleine Spoiler sei mir bitte verziehen, aber eine bestimmte Szene verdeutlicht sehr gut, dass es sich bei Morte Sospetta di una Minorenne nicht gerade um einen alltäglichen Giallo handelt. Und da dies noch relativ früh im ersten Drittel des Films passiert, wird auch nichts wirklich entscheidendes verraten. Also, Paolo Germi verfolgt die Teenagerin Floriana (Barbara Magnolfi) bis zu ihrem Zuhälter, stellt beide zur Rede und in dem anschließenden Gerangel wird zuerst sie über den Haufen geschossen und dann verläßt auch der Zuhälter die Welt der Lebenden. Beide werden in einem Zimmer versteckt und anstatt die Flucht zu ergreifen, nimmt sich Paolo erstmal ein Getränk aus dem Kühlschrank, legt die Beine auf den Tisch und schaltet den Fernseher ein. Soviel Coolness und Abgebrühtheit sieht man nicht alle Tage im Exploitationkino! Beginnt der Film noch wie ein weiterer Giallo, ein Genre in dem Sergio Martino nicht nur einmal unterwegs war, so macht sich doch schnell ein sehr unterschwelliger, später aber noch stärkerer Humor breit, der zunächst vollkommen irritiert. Hat man sich allerdings erstmal damit arrangiert, kann der Film dem Zuschauer eine Menge bieten. Zumal er sich im weiteren Verlauf auch noch zu einem handfesten Poliziesco (italienischer Polizeifilm) wandelt.

In Italien ist mal wieder die Hölle los. Frauen wird der Hals durchgeschnitten, Millionärssöhne entführt und Eltern haben keine Ahnung von dem "Nebenerwerb" ihrer Kinder als "Babysitter". Und die Polizei beschäftigt sich lieber mit Fußballtoto - allen voran der eigentlich im Mordfall ermittelnde Inspektor (Gianfranco Barra). Inmitten diesen Trubels schlenzt Claudio Cassinelli lässig als undurchsichtiger Paolo Germi durch die Unterwelt - und bedient sich auch schon mal ihrer Mittel. Ihm steht mit Giannino ein Ganove zur Seite, der nicht nur ein geschickter Dieb ist, sondern quasi ein Mädchen für alles. Paolos Motive bleiben zunächst unklar, von seiner Motivation und seiner Herkunft wird nicht gerade viel verraten. So rätselt man als Zuschauer nicht nur über die Zusammenhänge aller aufgedeckten Fäden, sondern auch noch über den Hauptcharakter des Films.

Morte Sospetta di una Minorenne - ScreenshotMorte Sospetta di una Minorenne - Screenshot

Dies hält aber Morte Sospetta di una Minorenne auf einem adäquaten, wenn aber sicherlich auch nicht sehr hohen Spannungslevel. Allerdings lässt er sich somit auch Freiraum für einige Drehungen und Wendungen in der Handlung. Diverse weitere undurchsichtige Charaktere tauchen auf, es gibt mehrere gekonnt inszenierte Actionsequenzen, aber auch einige ungemein düstere Momente. Dazu gehören die deutlich dem Giallo-Genre zuzuordnenden Mordszenen, die von einem Spiegelsonnenbrille-tragenden Sunnyboy ausgetragen werden, der keine Gnade walten läßt. Hier macht sich insbesondere der Einfluß eines der bekanntesten Giallo weltweit bemerkbar: Dario Argentos Meisterwerk Profondo Rosso (Rosso - Die Farbe des Todes / Deep Red, 1975). Dies ist besonders deutlich bei zwei Szenen bemerkbar: der Mord an einer Frau, die kopfüber halb durch ein Fenster bricht und die etwas abenteuerliche Fahrt von Paolo und einer Prostituierten in seiner baufälligen Ente. In Deep Red wird ein ähnlich inszenierter Mord von David Hemmings beobachtet und er fährt später mit Daria Nicolodi in einem nicht mehr so ganz gut funktionierenden Kleinwagen durch die Stadt. Ein weiterer Bezug zu Argentos Werken entsteht durch das Auftreten von Franca Scagnetti und Barbara Magnolfi, die beide jedem Kenner von Suspiria bekannt sein dürften.

Sehr rasant wird es dann aber in den Actionsequenzen. Neben einer Schießerei in einer Achterbahn auf einem Rummel, ein mal wirklich außergewöhnlicher Ort für ein Pistolenduell, sticht vor allem die wilde Autoverfolgung in der Mitte des Films heraus, die von Kritikern aber auch als Schwachpunkt angesehen werden kann. Zu einem reinrassigen Giallo passen solch temporeichen Momente eigentlich nicht und hier erreicht der Humor auch seinen plakativen Höhepunkt, wenn ein Radfahrer plötzlich nur noch auf dem Hinterrad balanciert und ein Fußgänger wilde Pirouretten dreht. Aber Morte Sospetta di una Minorenne ist nunmal ein Hybrid aus verschiedenen Genres. In jedem fühlt er sich wie zuhause, ist aber in keinem wirklich beheimatet. Dies kokettieren mit verschiedenen Elementen funktioniert aber unter der Regie Sergio Martinos überraschend gut und erhebt Morte Sospetta di una Minorenne zu einem kleinen Geheimtipp, der auch von Zuschauern genossen werden kann, die sonst mit Gialli oder Poliziescos nicht so vertraut sind. Allerdings verleiht es dem Film auch einen leichten Hauch von Episodenhaftigkeit, da eine Stilrichtung eben nicht konsequent von Anfang bis Ende durchgezogen wird.

Morte Sospetta di una Minorenne - ScreenshotMorte Sospetta di una Minorenne - Screenshot

Inhaltlich dreht sich wieder mal alles um krumme Geschäfte, die sich bis in oberste Gesellschaftsschichten ziehen. Waren Paranoiavorstellungen in den amerikanischen Science Fiction B-Movies der 1950er in Form von außerirdischen Lebenwesen manifestiert worden, so waren es im politisch und von Skandalen aufgewühlten Italien die mysteriösen Hintermänner in den Thrillern, die die Ängste, Vorurteile und Kritik der Bevölkerung verkörperten. Auch Paolo Germi hat seine liebe Not an die wahren Hintermänner zu gelangen und muss dabei noch gegen andere Hürden als irgendwelche Kleinganoven kämpfen.

Claudio Cassinelli legt hierbei eine überzeugende Leistung als Titelheld hin, der sowohl konsequent und mit harter Hand vorgehen kann, aber auch eine Menge Humor und Lockerheit beweist - und dem ständig seine Brille kaputt geht. Ihm zur Seite steht mit dem Ganoven Giannino der typische Sidekick, dessen Intelligenz nicht weit reicht, aber der immer im passenden Moment rechtzeitig eingreifen kann. Aber auch die Nebenrollen können sich sehen lassen und selbst Sergio Martino legt einen kurzen Sekundenauftritt als zeitungslesender Passant hin (aber nicht der, der die Pirouetten dreht). Erwähnen muss man neben der guten Kameraarbeit von Martino-Stammkameramann Giancarlo Ferrando vor allem die fetzige, manchmal auch beschwingte Musik von Luciano Michelini, die die Stimmung zu den verschiedenen emotionalen Momenten passend unterstützt. Hoffentlich erscheint dieser Soundtrack mal auf CD! Ursprünglich sollte der Film eigentlich "Milano Violenta" heißen, was aber vom Verleih Titanus als zu unkommerziell angesehen wurde und den Film unter seinem jetzt bekannten Titel herausbrachte. Dies war gleichzeitig auch das letzte Mal, dass sich Sergio Martino im Bereich des Poliziesco bewegte.

Morte Sospetta di una Minorenne - ScreenshotMorte Sospetta di una Minorenne - Screenshot

Von Morte Sospetta di una Minorenne war mir zuvor nie was bekannt gewesen und es scheint sich auch um einen nicht gerade häufig gesehenen Film aus Sergio Martinos Filmographie zu handeln, wenn nicht sogar eine Rarität. Vielleicht weil er so zwischen den Stühlen sitzt und weder reiner Giallo, Poliziesco noch Komödie ist. Mit der falschen Erwartungshaltung könnte der Genuß dieses Films allerdings auch ganz schön nach hinten losgehen, wer einen blutreichen Giallo in bester Argento-Manier erwartet dürfte schnell enttäuscht werden. Schaufelt man sich aber von jeglichen Erwartungen frei (oder hat aus Unkenntniss gar keine, was eigentlich am vorteilhaftesten ist), so kann Morte Sospetta di una Minorenne dem Zuschauer ein wirklich abwechslungsreiches Vergnügen bieten. Mich hat er jedenfalls sehr überrascht und beweist wieder einmal, das Sergio Martino, zumindestens in Bezug auf seine Arbeiten bis zu Beginn der 1980er Jahre, ein unterbewerteter Regisseur war, dem vielleicht nicht immer die besten Drehbücher zur Verfügung standen, aber handwerklich immer grundsolide Arbeiten ablieferte, die man sich auch heutzutage noch gerne anschaut. In einer Kinoszene huldigt er sich sogar selber, indem er auf der Leinwand seinen eigenen Film Your Vice is a locked Room and only I have the Key (Il Tuo vizio è una stanza chiusa e solo io ne ho la chiave, 1972) abspielen läßt.

Claudio Cassinelli wird vielen sicherlich aus dem grandiosen (What Have They Done to Your Daughters? / La Polizia chiede aiuto, 1974) bekannt sein, war aber auch in Filmen wie Castigata - Die Gezüchtigte (Flavia the Heretic / Flavia, la monaca musulmana, 1974) oder weiteren Werken von Sergio Martino wie Die Weiße Göttin der Kannibalen (Mountain of the Cannibal God / La Montagna del dio cannibale, 1978) zu sehen. 1986 verstarb er auf tragische Weise bei den Dreharbeiten zu Martinos Paco - Kampfmaschine des Todes (Vendetta dal futuro, 1986) als ein Hubschrauberpilot einen Fehler machte und abstürzte. Mel Ferrer ist in einer Nebenrolle zu sehen und trägt hier mal einen Schnurrbart. Zu seinen weiteren europäischen Arbeiten zu der Zeit gehören unter anderem Der Antichrist (L'Anticristo, 1974) oder Die Killermafia (La Polizia accusa: il servizio segreto uccide).

Morte Sospetta di una Minorenne - ScreenshotMorte Sospetta di una Minorenne - Screenshot

Gianfranco Barra schaffte in den letzten Jahren sogar einen kleinen Sprung in größere Produktionen. Nachdem er in den 1970er Jahren in Filmen wie Das Syndikat (La Polizia ringrazia, 1972) oder Die Killermafia kleine bis mittlere Nebenrollen besetzte, tauchte er in den letzten Jahren z.B. in Der talentierte Mr. Ripley (The Talented Mr. Ripley, 1999) oder Tom Twykers Heaven auf, wenn allerdings auch da ebenfalls nur in kleinen Rollen. In einer Nebenrolle als Freundin des ersten Opfers spielt auch Jenny Tamburi mit, die in Werken wie Mädchen im Knast (Women in Cell Block 7 / Diario segreto da un carcere femminile, 1973) oder The Sinful Nuns of Saint Valentine (Le Scomunicate di San Valentino, 1974) auftauchte, aber dann irgendwann keine Lust mehr auf freizügige Rollenangebote hatte und sich von da an als Casting Director betätigte. Und als undurchsichtigen Industriellen bekommt man auch noch Massimo Girotti zu sehen, der in seiner Filmographie Auftritte in Sandalenfilmen, Dramen und Filmen wie Pasolinis Teorema (1968) oder Maro Bavas Baron Blood (Gli Orrori del castello di Norimberga, 1972) aufweisen kann.

Seine weltweite DVD-Premiere erlebt der Film als erster Titel der "Italian Genre Cinema Collection" von Sazuma, die in Kooperation mit Unexpected entsteht. Und dieser Einstand kann sich durchaus sehen lassen und hebt auch gleich die Erwartungen an die nächsten Titel. Nach eigenen Aussagen war das zur Verfügung gestellte Master alles, nur nicht in einem guten Zustand. In mühevoller Arbeit wurde der Film komplett restauriert und das Ergebnis ist beeindruckend. Zwar gibt es hier und da mal kleinere Helligkeitsschwankungen oder minimale Defekte wurden in einzelnen Frames mal übersehen, aber davon einmal abgesehen bekommt man ein größtenteils scharfes und sehr farbenfrohes Bild geboten. Da hat man schon deutlich schlechtere Restaurationen von Filmen vergleichbaren Alters gesehen! Beim Ton hat man sich ausschließlich auf den italienischen Originalton konzentriert und Untertitel in Deutsch, Englisch und Holländisch anfertigen lassen. Hierbei ist zu bedenken, dass der Film zuvor nie in Deutschland erhältlich war und hier auch nie im Kino lief, eine deutsche Synchronisation existiert also gar nicht und eine neue anzufertigen dürfte sich bei einem Titel wie diesem wirtschaftlich wohl kaum lohnen. Der italienische Ton liegt in einer qualitativ recht guten Fassung vor und bietet kaum Anlass zur Kritik.

Morte Sospetta di una Minorenne - ScreenshotMorte Sospetta di una Minorenne - Screenshot

Aber nicht nur Bild und Ton wissen zu begeistern, sondern es gibt sogar einige nette Extras dazu. Als erstes wäre da der Audiokommentar von Christian Keßler und Robert Zion zu nennen, die in gewohnt lockerer Atmosphäre einiges zu erzählen haben. Dabei erfährt man jetzt nicht unbedingt zahlreiche Anekdoten oder Hintergrundinformationen zum Film oder den Dreharbeiten, sondern eher ein paar Geschichten über die Leute vor und hinter der Kamera. Richtig interessant wird es allerdings, wenn sie - losgelöst vom Film - auf die damalige politische Situation in Italien eingehen und Fakten vorbringen, die den meisten sicherlich unbekannt sind. Gegen Ende schleichen sich dann zwar ein paar längere Pausen ein oder es wird einfach die Handlung mitkommentiert, aber insgesamt ein Kommentar, dem man gut folgen kann und der auch nicht langweilig wird.

Bonbon Nummer 2 ist dann die Interview-Featurette namens "Crime Scene Milan" mit Sergio Martino. Hier wird dann ein bißchen mehr auf die Dreharbeiten eingegangen. Vor allem erklärt er aber, warum er welche Leute für den Film engagiert hat und geht am Ende auch noch ein wenig darauf ein, warum seiner Meinung nach die italienische Filmindustrie in den 1980er Jahren zum Erliegen kam. Abgeschlossen wird das Bonusmaterial mit dem Trailer und einer Bildergalerie. Außerdem gibt es noch ein Booklet mit lesenswerten Liner Notes von Christian Keßler in deutscher wie auch englischer Sprache.

Morte Sospetta di una Minorenne - ScreenshotMorte Sospetta di una Minorenne - Screenshot

Auf einem sehr umständlichen Wege kann man auch noch ein kleines, aber nicht unbedingt wichtiges Hidden Feature entdecken: Im Audiokommentar-Menü den Kommentar aktivieren, die englischen Untertitel aktivieren, dann auf "Extras" gehen und nach "unten" drücken. Dann müsste in dem Menübild in der linken Hälfte ein grünes Feld erscheinen. Dies dann aktivieren.

Noch ein Wort zur "Italian Genre Cinema Collection". Jede DVD dieser Reihe wird als Digipack im Pappschuber verkauft und das Layout der Verpackungen aller noch folgenden DVDs soll einheitlich sein. Dabei soll es dann lediglich Farbvariationen geben, die damit das Genre des Films definieren (Gelb für Giallo, Rot für Horror, Grün für Poliziescos etc.). Außerdem werden alle DVDs ganz im Stile der Criterion Collection auch noch durchnummeriert.

Autor: Carsten Henkelmann
Film online seit: 30.08.2006
Letzte Textänderung: 31.08.2006

Leser-Kommentare

25.10.2006, 13:36:23 wellermaniac ( Email schreiben )

Endlich ein Label (sazuma.com) nach meinem Geschmack. Nachdem von z. B. Koch-Media so Perlen des italienischen Genrefilms wie "Der Tod trägt schwarzes Leder", "Malastrana", "Der Killer von Wien" etc. erschienen sind, macht sich das ach so junge, oben genannte Label anscheinend zum Ziel, auch Filme die noch nie in Deutschland (bzw. Österreich) erschienen sind, in einer ähnlich schönen Aufmachung mit tollem Bonusmaterial zu veröffentlichen. Einfach grandios und ich freue mich darauf, bald wieder von EUCH (sazuma) zu hören und zu sehen (ein Lob auch mal an den Autor des Textes zum Film auf dieser Seite, gewohnt souverän und detailverliebt, klasse).
Der Film darf eigentlich keinem Freund und Fan von Italo-Cineastik vorenthalten werden, natürlich auf den ersten Blick ein wenig orientierungslos, Giallo und Poliziesco-Elemente durch den Wolf zu drehen uns mit Slapstickeinlagen zu würzen (Kamerafahrten im Schnellgang mit lustiger Musik usw.), aber denoch ein recht sehenswerter Streifen. Mir hat er jedenfalls richtig Spaß gemacht und für jeden Martino-Fan sowieso ein Muß...

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